Montag, 26. Dezember 2016

FDM Video: ФДМ - терапия от Александра Вайберта

Bei Youtube ist ein 30 minütiges Video auf russisch über das Fasziendistorsionsmodell von FDM Therapeut Alexander Weibert (International Certificate) aus Bad Dürkheim hochgeladen worden. FDM IC- Therapeut und Facharzt für Anästhesie Alexander Weibert erläutert seinen persönlichen Werdegang und das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos in russischer Sprache.

ФДМ - терапия от Александра Вайберта
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Weitere Informationen über Alexander Weibert auf seiner Internetseite:


 

Samstag, 24. Dezember 2016

Fasziendistorsionsmodell im Magazin „Die Naturheilkunde“

Erneut ist ein Bericht in der Fachpresse über das Fasziendistorsionsmodell erschienen. In der aktuellen Ausgabe (6/16) des Magazins „Die Naturheilkunde“ ist ein Artikel über das Fasziendistorsionsmodell von FDM- Therapeut Georg Grasser veröffentlicht worden. Unter dem Titel „Rückenschmerzen verstehen – Diagnose und Therapie mit dem Fasziendistorsionsmodell“ erläutert Grasser das Fasziendistorsionsmodell (FDM) für interessiertes Fachpublikum.
FDM IC- Therapeut Georg Grasser hat das FDM noch von dem Begründer Dr. Stephen Typaldos D.O. erlernt und betreibt eine Praxis nach dem Fasziendistorsionsmodell in Erlangen. Zudem hat er vor kurzem ein Buch zum Fasziendistorsionsmodell mit dem Titel "Faszinierend schmerzfrei!Das praxisorientierte Rückenbuch" publiziert.
In dem jetztigen drei Seiten langen Artikel wird das Fasziendistorsionsmodell von Georg Grasser kompakt erklärt. Zudem wird anhand von Fallbeispielen die Behandlung nach dem FDM dem Leser erläutert und nachvollziehbar gemacht.
Der ganze Artikel und weitere Presseartikel über Georg Grasser und sein kürzlich erschienenes Buch können auf der Internetseite von Georg Grasser unter:  http://www.georggrasser.de/bericht-im-magazin-die-naturheilkunde/ online nachgelesen werden.
Desweiteren ist in der Rubrik des Magazins „frisch gedruckt – Der Buchtipp“ auch eine Rezession des Buches von Georg Grasser bei bod erschienen.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

FDM Kongress 2017: Anmeldung und Informationen

Zum FDM Kongress im September 2017 liegen nun erste Informationen über das Programm vor. So werden Prof. Jean- Claude Guimberteau und Faszienforscher Dr. Robert Schleip Vorträge über ihre Arbeit auf dem Gebiet der Faszien auf dem FDM Weltkongress halten.
Stattfinden wird der Kongress im Dorint Hotel an der Messe Köln. Die Möglichkeit zur Anmeldung ist ab dem 3. Januar 2017 möglich. Die Kongressparty wird im "Dock One" stattfinden. Neben Vorträgen zu Faszien und dem Fasziendistorsionsmodell wird es auch eine Reihe von Workshops geben.
Diese und weitere Informationen finden Interessierte unter
fdm-congress.com

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Georg Grasser: FDM im Wirtschaftsmagazin für den Orthopäden

Das Interesse der Fachpresse am Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos wächst offensichtlich beständig.
In der aktuellen Ausgabe des "Wirtschaftsmagazins für den Orthopäden" ist nun auch ein Artikel über das Fasziendistorsionsmodell veröffentlicht worden.
Das Wirtschaftsmagazin kümmert sich generell thematisch um die monetären Bedürfnisse der Orthopäden im Praxisalltag. In jeder Ausgabe informiert die Zeitschrift über ein medizinisches Schwerpunktthema. Das Schwerpunktthema in Heft 6/16 (aktuelleste Ausgabe) ist nun mal das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos.
Verfasst hat den Schwerpunktartikel FDM Therapeut Georg Grasser aus Erlangen. Grasser ist Autor des kürzlich erschienenen FDM- Buches  „Faszinierend Schmerzfrei!“ Das praxisorientierte Rückenbuch", bei bod (books on demand). In dem Artikel wird das Fasziendistorsionsmodell und seine Anwendung in der täglichen Praxis beschrieben.
Georg Grasser hat das FDM noch von seinem Begründer Dr. Stephen Typaldos D.O. erlernt.
Der gesamte Artikel kann als PDF unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.georggrasser.de/author/georg/

Donnerstag, 1. Dezember 2016

FDM Schweiz: FDM Arbeitskreis mit Yves Theuninck in Lausanne

Zu ersten Mal findet eine FDM Arbeitskreis in der französischsprachigen Schweiz statt. Organisator ist FDM- Therapeut Yves Theuninck DO aus Lausanne. Dort wird auch in der FDM Arbeitskreis abgehalten. Termin ist der 14. Dezember 2016 in Pully (Lausanne) in der Zeit von 19- 21 Uhr im Cabinet d'Ostéopathie (Centre de Thérapies Complémentaires), Route du Port (Chemin de la côte) 23A.  Die am FDM Arbeitskreis ist Teilnahme FDM-Studenten und Mitgliedern der European FDM Association (EFDMA) vorbehalten.
Inhaltlich wird es um eine Wiederholung von FDM- Techniken vom Modul 2 des FDM Basis-Lehrgangs gehen.
Organisator und FDM- Therapeut Yves Theuninck DO betreibt eine FDM und Osteopathiepraxis in Lausanne. Er war einer der ersten FDM Therapeuten in der Schweiz und hat die Basis-Kurse im Fasziendistorsionsmodell (FDM) bei Dr. Georg Harrer (Wien) absolviert. Er assistiert bei den FDM Seminaren der Arbeitsgemeinschaft für Interdisziplinäre Medizin (AIM) in Zürich.
Weitere Informationen zum FDM Arbeitskreis oder Anmeldung bitte per Emnail an Yves Theuninck unter yves.theuninck (at) bluewin.ch  oder telefonisch 0041 21 729 06 29.

Mittwoch, 23. November 2016

FDM Schweiz: Vortrag von FDM Therapeut Roman Boss in Bern

Das Fasziendistorsionsmodell nach Dr. Stephen Typaldos,wurde am vergangenen Freitag (18. November) in Bern von FDM Therapeut Roman Boss vorgestellt. Der FDM Vortrag fand im Rahmen der alljährlichen Adventsapéro von "Personal-Line personal and pilates training" in Bern statt.
Eingeladen hatte Irène Berger, die Gründerin von Personal-Line: Sie ist dipl. Bewegungspädagogin BGB, dipl. Personaltrainerin ACSM und Instruktorin für Pilates.
FDM Therapeut Roman Boss und Personal- Line Gründerin Irène Berger bei dem Fasziendistorsionsmodellvortrag in Bern
FDM Therapeut Roman Boss, der eine eigene FDM Praxis in Bern betreibt, stellte den Gästen das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Dr. Stephen Typaldos mit einigen Worten und praktischen Beispielen vor. Das Publikum im Personal- Line zeigte sich sehr interessiert und in der anschliessenden Fragestunde kam es interessanten Diskussionen über das Menschenbild im
therapeutischen Setting und manuellen Behandlungsstrategien.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Faszien: Artikel im bayrischen Zahnärzteblatt

Fasziendistorsionsmodell im BZB
Das Bayrische Zahnärzteblatt BZB hat in seiner aktuellen Ausgabe 10/16 ein Interview über Faszien und das Fasziendistorsionsmodell mit FDM Therapeut und Buchautor Georg Grasser veröffentlicht.
Georg Grasser ist der Autor des kürzlich bei bod erschienenen Buches "faszinierend schmerzfrei". In diesem Rahmen hat das Bayrische Zahnärzteblatt ihn zur Faszienbehandlung interviewt. Georg Grasser hat das Fasziendistorsionsmodell (FDM) noch vom 2006 verstorbenen Begründer, dem us-amerikanischen Arzt Dr. Stephen Typaldos gelernt. In seiner FDM Praxis in Erlangen wendet Grasser das Fasziendistorsionsmodell als einer dienstältesteten und erfahrensten FDM Therapeuten in Europa an. In seinem Buch hat er die Erfahrungen der letzten Jahre in komprimierter Form zu Papier gebracht. Unter dem Titel "Wenn der Beruf auf den Rücken schlägt. Wie sich Zahnärzte bei Verspannungen selbst helfen können" hat das BZB einige Tipps von Grasser in Interviewform erfragt und veröffentlicht.

Sonntag, 16. Oktober 2016

FDM Seminare: Neue Kurse in der Slowakei

Ab November 2016 wird es nun auch Seminare im Fasziendistorsionsmodell in der Slowakei geben. Veranstaltungsort wird die slowakische Hauptstadt Bratislava sein. Unterrichten wird die FDM Kurse dort FDM Instruktorin Beatrix Baumgartner aus Wien. Sie ist die bisher einzige weibliche Fasziendistorsionsmodell Instruktorin der Europäischen FDM Association EFDMA. Anfang dieses Jahres bestand sie ihre Prüfung zur FDM Instruktorin in Wien, u.a. zusammen dem neuen Instruktor für FDM in Russland Evgeny Haimov.
Neben den FDM Seminaren in Bratislava, gibt Beatrix Baumgartner noch FDM Fortbildungen in Wien, wo sie auch lebt und den Fascia Center Vienna mit leitet, und in Dänemark und Portugal.
Bei Interesse oder weiteren Informationen zu den Fasziendistorsionsmodell Seminaren in Bratislava, Slowakei bitte email an: mi.peroutka@seznam.cz
Weitere Informationen zu Seminaren von und mit Beatrix Baumgartner und FDM Instruktor Dr. Markus Breineßl (Wien) auf der Seite FDM Typaldos International:
http://www.fdm-typaldos-international.com/deutsch/seminarkalender/

Freitag, 14. Oktober 2016

Stephen Typaldos: Eintrag in der englischen Wikipedia

Für den englischsprachigen Raum existiert nun auch endlich ein Eintrag in Wikipedia über Dr. Stephen Typaldos. Verantwortlich zeichnet die langjährige Assistentin und Mitstreiterin vom Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos, Marjorie Kasten. Dr. Typaldos verstarb tragischerweise schon 2006 im Alter von 49 Jahren ganz plötzlich und unerwartet an einer Herzattacke. Marjorie Kasten arbeitet noch immer in ihrer eigenen Praxis in der Stadt Bangor im US- Bundesstaat Maine. In unmittelbarer Nähe zur letzten Wirkungsstätte von Dr. Typaldos. Nach seinem Tode hat sie sich stets bemüht seine medizinischen Erkenntnisse an Patienten weiter anzuwenden, zu seinen Schülern weltweit Kontakt zu halten und das Fasziendistorsionsmodell weiter zu verbreitten. In der russischen und deutschen Wikipedia bestehen schon seit langem Einträge zum Fasziendistorsionsmodell und zu Stephen Typaldos. Da war es an der Zeit, dass gerade im Ursprungsland des FDM endlich ein Eintrag existiert.
Bedingt ist die Akzeptanz durch die Wikipediaadministratoren natürlich auch durch die erkennbar stark voranschreitende Verbreitung des FDM in der Medizin. Vor allem in Europa gibt es eine Vielzahl von FDM Seminaren. In Deutschland und Österreich besteht die höchste Dichte an Kursen, gefolgt von Polen und der Schweiz. Auch in Holland, Griechenland, Portugal, Dänemark, Ungarn und der Slowakei werden nun FDM Kurse angeboten. Ausserhalb Europas ist die Verbreitung in Russland auf dem Vormarsch. Mittlerweile gibt es in Rostov, Krasnodar, Izhewsk, Moskau, St. Petersburg und Chelyabinsk Kurse im Fasziendistorsionsmodell. In Rostov, Vladikavkaz und Khabarowsk bestehen bereits eigene FDM Center, die von örtlichen FDM Enthusiasten eröffnet wurden.
FDM Instruktor Evgeny Haimov wird am kommenden Dienstag, 18. Oktober 2016 auf Einladung einen Vortrag vor dem medizinischen Personal der russischen Fussballnationalmannschaft halten. Einen ersten Kontakt gab es bereits in der vergangenen Woche in Krasnodar am Rande des Spiels Russland- Costa Rica.
Auch in Afrika findet das FDM langsam Verbreitung. In Burkina Faso und Benin gibt es bereits FDM Therapeuten, welche vom Gründungsvater der europäischen FDM Szene, dem Wiener Arzt Dr. Georg Harrer, ausgebildet wurden. Nun gibt es auch Kurse durch FDM Instruktor Dr. Lukas Trimmel (Wien) in Kenia. FDM IC- Therapeut Matt Booth aus den den USA will zusätzlich mit einem Aufruf zum Crowdfunding das FDM in Afrika weiter vorantreiben: http://osteopathie-blog.blogspot.de/2016/08/fdm-therapie-in-afrika-crowdfunding.html
Sicherlich alles Gründe, die die Wikipedia- Administratoren mit überzeugt haben könnten, für das Fasziendistorsionsmodell eine gewisse Relevanz für einen Eintrag erkannt zu haben.



Donnerstag, 13. Oktober 2016

Faszien: Interview Dr. Reinhard Sittl und FDM Therapeut Georg Grasser

Auf Youtube ist heute ein Video veröffentlicht worden mit Dr. Reinhard Sittl und FDM Therapeut Georg Grasser.
Dr. Reinhard Sittl vom Schmerzzentrum der Universitätsklinik Erlangen befragt FDM  IC- Therapeut Georg Grasser zu seinem neuen FDM Buch "Faszinierend schmerzfrei!" und dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos.
Georg Grasser hat das Fasziendistorsionsmodell noch vom Begründer, dem us- amerikanischen Arzt Dr. Stephen Typaldos gelernt und gibt seine Erfahrungen und Erläuterungen in seinem Buch weiter.
Sein gerade erschienenes FDM Buch stellt die handlungsorientierten Interpretationen des Fasziendistorsionsmodells einfach und plausibel anhand von kleinen Comics dar.
Im Hintergrund hinter Dr. Reinhard Sittl sieht man auch das FDM Poster, welches nun zum Buch erschienen ist. Hier werden die Distorsionen auf die Schnelle erklärt.

FDM Polen: Arbeitsgruppe in Kattowice

FDM IC- Therapeut David Struzik (FDM Akademia Polska) organisiert im November 2016 eine FDM Arbeitsgruppe in Katowice, Polen. Der FDM Arbeitskreis findet am 5. November 2016 im Zentrum "In Corpore" von 17-20 Uhr statt.
Teilnehmen können alle polnischen FDM Therapeuten, die Mitglied der Europäischen FDM Association (EFDMA) sind. Inhaltlich wird es massgeblich um Patientenbehandlungen nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) gehen.
David Struzik organisiert seit ca. 2014 FDM Seminare im Centrum Diagnostyki i Terapii "In Corpore". Neben den FDM Basic Courses, die zur Zeit von FDM Instruktor Evgeny Haimov (FDM Academy Russia) geleitet werden, fanden auch schon FDM Advanced Kurse statt. Zuletzt mit dem ersten europäischen FDM Instruktor und Gründungspräsidenten der EFDMA, Dr. Georg Harrer aus Wien.
Für weitere Informationen zur FDM Arbeitsgruppe Polen oder Anmeldung zum FDM Arbeitskreis bitte email an das Zentrum In Corpore unter:

kursy@fundacjaincorpore.pl


FDM Grupa robocza
05.11.2016 in Katowice


Czas:
17:00 - 20:00

adres i kontakt:
kursy@fundacjaincorpore.pl
Centrum Diagnostyki i Terapii "In Corpore"
ul. Bażantów 2, 40-668 Katowice

Organizator i prowadząca grupę roboczą:
Organizatorem i prowadzącym grupę roboczą jest David Struzik

Uczestnictwo tylko dla członków EFDMA i dla absolwentów 3 modułów po egzaminie bazowym

Fasziendistorsionsmodell Schweiz: FDM Arbeitsgruppe in Basel

Fasziendistorsionsmodell (FDM) in der Schweiz:
Am 11. November 2016 wird ein FDM Arbeitskreis in Basel für Mitglieder und FDM- Therapeuten der Europäischen FDM Association (EFDMA) von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr stattfinden.
Ort ist die Physiotherapiepraxis von FDM- Therapeutin Karin Saemann in der Dornacherstrasse 210
in 4053 Basel- Gundeldingen.
Organisatoren des FDM Arbeitskreises Basel sind FDM- Therapeut Sebastian Margenfeld aus Ehrenkirchen (Deutschland) und FDM IC- Therapeutin Anja Wieland aus Menziken (Schweiz).
Inhaltlich wird es um FDM Diagnosen und FDM Techniken für den Bereich Nacken und Schulter gehen. Dazu wird es Videoanalysen geben.
Weitere Informationen zum FDM Arbeitskreis Basel oder Anmeldung bitte an FDM IC- Therapeutin Anja Wieland per email unter info@physiowieland.ch.
Informationen und Anmeldung zu Fasziendistorsionsmodell (FDM) Seminaren in der Schweiz unter:
http://www.rehastudy.ch/angebot/kurse/detail.php?sid=&vid=22892
 

Sonntag, 9. Oktober 2016

Fasziendistorsionsmodell auf dem 4. Schweizer Dornkongress

Auf dem 4. Schweizer Dornkongress, der vom 8.-9. Oktober in Deitingen stattfand, wurde in diesem Jahr auch das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos präsentiert.
Die Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM), die unter anderem FDM Seminare in Zürich organisiert, war auf dem Schweizer Kongress mit einem eigenen Stand vertreten.
Der Stand der AIM auf dem Schweizer Dorn Kongress
Auf dem Stand der AIM wurden FDM Videos präsentiert, die Behandlungen nach dem Fasziendistorsionsmodell mit Befund vor und nach der FDM Behandlung zeigen.
Ansprechpartner vor Ort waren Prof. Matthias Fink (MHH Hannover) und FDM IC- Therapeut Rene Mühlemann aus Interlaken. Interessierte Teilnehmer des Kongress konnten sich hier über das Fasziendistorsionsmodell, nicht nur in der Schweiz, informieren.
FDM IC Therapeut Rene Mühlemann beantwrotet Fragen zum Fasziendistorsionsmodell

Daneben hielten Prof. Matthias Fink und Rene Mühlemann Vorträge. Rene Mühlemann stellte die Geschichte, die Grundprinzipien und die Anwendung des FDM in seiner Präsentation vor. Im Anschluss konnten die interessierten Besucher des Kongresses weitere Fragen stellen oder einzelne Fallbeispiele präsentieren und die Behandlung aus Sicht des Fasziendistorsionsmodells erläutert bekommen.
Präsentation von Rene Mühlemann auf dem Schweizer Kongress zum Fasziendistorsionsmodell (FDM)



EFDMA: FDM International Certificate 2017 Termine

Die Europäische FDM Association EFDMA hat die Termine für das FDM International Certificate 2017 in Deutschland bekannt für FDM Therapeuten gegeben. Die IC Prüfungen können auf deutsch oder englisch absolviert werden. Die Prüfungsgebühr beträgt 300 Euro.
Am 15. Mai 2017 in Hallbergmoos (im Rahmen der FDM Instruktorensynode) und am 21. September 2017 in Köln (im Rahmen des internationalen FDM Kongresses).
    
Ein Jahr nach bestandener Prüfung des Fasziendistorsionsmodell Basic Certificates (BC) kann diese Prüfung absolviert werden. Der Ablauf ist inhaltlich ähnlich wie beim Basic Certficate, nur umfangreicher.
Und die FDM IC Prüfung findet vor einer internationalen besetzten Jury (bestehend aus internationalen FDM-Instruktoren) statt.
Genauere Informationen gibt es auf der Seite der EFDMA:
http://www.fdm-europe.com/de_DE/training/fdm-ic/

Rückenschmerzen: FDM Video von Keisuke Tanaka

Zur Diagnose und Behandlung von Rückenschmerzen mit dem Fasziendistorsionsmodell ist ein neues Video von FDM Instruktor Keisuke Tanaka FDM O. auf Youtube erschienen.
Wie immer sind die FDM Techniken und das Gesicht des Patienten verpixelt. Aber auch durch die Verpixelung kann man erkennen, wie die Diagnose und Behandlung im Fasziendistorsionsmodell ablaufen. Die FDM Videos von Keisuke Tanaka sind mit englischen Untertiteln versehen.



Mittwoch, 5. Oktober 2016

Fasziendistorsionsmodell: Vortrag von Georg Grasser im Rotary Club Forchheim

Der FDM IC- Therapeut Georg Grasser aus Erlangen hat am 4.10. 2016 einen Vortrag über das Fasziendistorsionsmodell (FDM) im Rotary Club Forchheim gehalten. Der Vortrag von Georg Grasser fand im Landgasthof Zöllner in Sigritzau bei Forchheim statt. Vom Rotary Club waren über 20 Mitglieder erschienen, darunter auch einige ärztliche Kollegen, die die neue Perspektive in der Diagnose und Behandlung von Beschwerden interessiert aufnahmen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen hielt Georg Grasser seinen Vortrag, in dem er das Fasziendistorsionsmodell vorstellte, welches er selber noch vom Begründer, dem us-amerikanischen Arzt Dr. Stephen Typaldos D.O. (1957-2006) erlernte. Dabei wies Grasser auch auf den derzeitigen Faszienhype hin, dem das Fasziendistorsionsmodell auch einen Teil seiner Verbreitung zu verdanken hat. Neben der Geschichte der Faszienforschung ging er auch kurz auf die neu erkannte Bedeutung der Faszien im menschlichen Organismus und bei Beschwerden ein. Um das Alleinstellungsmerkmal und die praktische Relevanz des FDM innerhalb des Faszienhypes den Rotary Mitgliedern näher zu bringen, stellte Grasser einige Fallbeispiele aus seinem gerade veröffentlichten FDM Buch "Faszinierend schmerzfrei!Das praxisorientierte Rückenbuch" vor.
Zu dem FDM Buch sind bereits einige Rezensionen erschienen- unter anderem im Fitness Magazin "Shape Up". In dem Buch gibt Georg Grasser als der langjährigste FDM Therapeut in Deutschland seine Erfahrungen mit dem FDM gerade bei hartnäckigen Rückenbeschwerden an Therapeuten und Patienten weiter. Die Fallbeispiele aus der Praxis konnten gerade die ärztlichen anwesenden Kollegen gut nachvollziehen. Angeregt durch die neuartige Herangehensweise und den hohen Praxisbezug gab es nach Grassers Vortrag einen angeregten Austausch.

FDM Buchautor Georg Grasser bei einem FDM Vortrag

Montag, 3. Oktober 2016

EFDMA: 10 Jahres Feier in Wien u.a. mit Dr. Georg Harrer

Die European FDM Association hat am 28. September 2016 in Wien ihr 10jähriges Bestehen "10 Jahre Erfahrung mit dem Fasziendistorsionsmodell" gefeiert. Etwa 100 Teilnehmer, FDM Instruktoren und FDM Therapeuten der EFDMA hörten Vorträge unter anderem von EFDMA Gründungspräsident Dr. Georg Harrer (Wien) mund dem aktuellen EFDMA Präsident Stefan Anker (Wien).
Daneben wurden von FDM Instruktoren wie Alfred Wilken (Ostfriesland) oder Dr. Markus Breinessl (Wien) neue Erweiterungsmöglichkeiten in der FDM Therapie und FDM Diagnose vorgestellt.
Das Treffen diente auch als Vorbereitung für den Internationalen FDM Kongress, der im September 2017 in Köln stattfinden wird. Organisiert wird letzterer von FDM Instruktor Markus Nagel (Osnabrück), der auch beim jetzigen Treffen in Wien einen Vortrag hielt.
Ein kurzer Bericht mit Fotos ist auf der Seite der EFDMA zu finden unter
http://www.fdm-europe.com/de_DE/2016/09/30/10-jahre-erfahrung-mit-dem-fasziendistorsionsmodell-fdm-28-09-16/

Donnerstag, 29. September 2016

FDM Video: Membrana interossea Faltdistorsionen

Keisuke Tanaka, japanischer Instruktor im Fasziendistorsionsmodell, hat ein neues Behandlungsvideo auf Youtube veröffentlicht, in dem er Faltdistorsionen der Membrana interossea behandelt.
Betroffen ist ein junger Patient, welcher in die Praxis von Keisuke Tanaka im japanischen Kyushu mit Unterarmbeschwerden kommt. Keisuke Tanaka geht von Faltdistorsionen der Membrana interossea aus und behandelt diese mit Techniken nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM Techniken). Im Anschluss sieht man, dass der Patient wieder gut und flüssig bewegen kann.




Donnerstag, 22. September 2016

Faszien: Vortrag von Carsten Schmilgeit im Oktober 2016

Der Hamburger FDM Instruktor Carsten Schmilgeit wird im Oktober einen Vortrag zum Thema: „Chronische und akute Schmerzen: Faszien, das völlig unterschätze Gewebe“ im Museum für Völkerkunde in Hamburg halten.
Die Veranstaltung findet am Dienstag den 4. Oktober 2016 von 18.30 bis etwa 20.00 Uhr im Großen Hörsaal statt. Der Vortrag richtet sich an Patienten und Interessierte und ist kostenlos. 
Um Anmeldung wird allerdings gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Interessierte können sich per Telefon 040 – 819 913 35 oder per E-Mail anmelden
FDM Instruktor Carsten Schmilgeit ist Leiter der Praxis"Faszien-Helden" Hamburg.
In dem Vortrag wird es um Verklebtes, verdrehtes und verhärtetes Bindegewebe: Faszien – Ursache für viele Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates“ gehen.
Im Anschluß besteht noch Zeiut für Fragen und Diskussion.

Freitag, 9. September 2016

Kurzer Bericht zur Fascia Research Summer School von Georg Grasser

Bericht zur Fascia Research Summer School

Dieses Jahr fand die Fascia Research Summer School in Leipzig statt. In dem traditionellem Hörsaal der Anatomie der Universität Leipzig fanden sich Teilnehmer aus der ganzen Welt ein, um sich zum Thema Faszien zu informieren und auszutauschen.
Die Ulmer Faszienforscher Dr. Robert Schleip und Prof. Dr. Werner Klingler haben es geschafft, hochkarätige Forscher und Experten dort zu versammeln.
So gab es tolle Vorträge von Prof. Carla Stecco, Tom Findley, Willem Fourie, Thomas Myers, Dr. Robert Schleip, Dr. Jap van der Wal, Prof. Andry Vleeming und noch 38 anderen Experten auf dem Gebiet der Faszien.
Zahlreiche Workshops dieser Experten sorgten für intensive Erlebnisse. Devo Müller, Körpertherapeutin und Mitbegründerin der somaticsacademy mit Dr. Robert Schleip, beispielsweise bot praktische Faszienarbeit mit Fascial Fitness an, dass wir bei den Vorträgen nicht steif zu wurden.
Dr. Wilbur Kelsick, Chiropraktiker und Kinesiologe aus Kanada, unterrichtete uns wie wir unsere Faszien optimal beim Joggen einsetzten, so wie Robert Esmie oder Athleten der Olympiade in Rio, die Gold gewannen. Dr. Kelsick betreute auch schon die kanadische Olympische und Nationalmannschaft.
Der PD Dr. Hanno Steinke, vom anatomischen Institut der Uniklinik Leipzig, sorgte für eine hervorragende Atmosphäre in seinem Institut und war sich nicht zu schade jede anatomische Frage direkt am Präparat plastisch zu beantworten. Wobei er nie seinen sächsischen Humor verlor.
Es gilt ein herzlicher Dank an alle, auch den zahlreichen, nicht genannten, für dieses großartige Erlebnis.

It was amazing!

Georg Grasser

Georg Grasser ist Heilpraktiker und FDM- IC Therapeut in Erlangen. Vor kurzem ist von ihm das FDM- Buch "Faszinierend schmerzfrei" bei bod erschienen

Freitag, 2. September 2016

FDM Arbeitskreis Schweiz: Mitte September in Menziken

In der Schweiz wird wieder ein FDM Arbeitskreis stattfinden. Organisatorin ist FDM IC- Therapeutin Anja Wieland aus Menziken.
Die Teilnahme am FDM Arbeitskreis in Menziken ist ausschliesslich Mitgliedern der europäischen FDM Association vorbehalten.
Termin ist der 16. September 2016 in der Zeit von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr. Inhaltlich wird es um das Üben und Wiederholen von FDM Falttechniken gehen. Dazu wird es Videoanalysen von Beschwerdegestiken geben.
Ort der FDM Arbeitsgruppe Schweiz ist die Praxis für Physiotherapie von FDM IC- Therapeutin Anja Wieland in der Wüestländestrasse 8 in Menziken
Da es eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt, ist eine rechtzeitige Anmeldung erbeten an Anja Wieland per Email unter info@physiowieland.ch

Donnerstag, 1. September 2016

Fasziendistorsionsmodell: Vortrag auf DGH Kongress von Klaas Stechmann

Der FDM IC- Therapeut Klaas Stechmann wird auf dem 57. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) vom 22.- 24.9. 2016 in Frankfurt am Main einen Vortrag und einen längeren Workshop am Freitag den 23.9. 2016 zum Fasziendistorsionsmodell halten.
In dem Workshop von IC- Therapeut Klaas Stechmann wird es um die Anwendung des Fasziendistorsionsmodells beim verstauchten Handgelenk gehen. Klaas Stechmann arbeitet als FDM- Therapeut in Hamburg (Dammtor) und Stade. Er ist Verfasser des Buches "Faszien selbst behandeln: Endlich schmerzfrei werden" im KVM- Verlag. Zudem wurde seine Studie zur Intertester- Reliabilität anhand der Schmerzgestik von Patienten nach dem Fasziendistorsionsmodell vom Akademikerverlag in Buchform publiziert.

Mehr über FDM- Therapeut Klaas Stechmann:
 http://www.fdm-therapeut.de/

Die Webseite des DGH- Kongresses:
http://dgh-kongress.de/

Das Programm des DGH- Kongresses:
http://dgh-kongress.de/wp-content/uploads/2016/08/DGH16_Hauptprogramm.pdf

 

Montag, 22. August 2016

FDM Arbeitskreis Berlin Anfang September 2016

Der nächste FDM Arbeitskreis in Berlin für Mitglieder der European FDM Association (EFDMA) findet am 8. September 2016 statt. Beginn ist 19.00 Uhr, das Ende ist offen. Thematisch soll es um Patientenbehandlungen gehen und aktuelle Fragen.
Der FDM Arbeitskreis Berlin findet wieder in der Praxis "Werner und Hübner" von FDM Instruktor Lars Werner statt. Organisator ist der FDM IC- Therapeut Peer Pfeiffer.
Patientenanmeldung, weitere Informationen und Anmeldung zum FDM Arbeitskreis Berlin an Peer Pfeiffer per email: praxis@peerspektive.de

FDM Arbeitskreis in München September 2016

Der nächste FDM Arbeitskreis für EFDMA- Mitglieder in München ist nun von der EFDMA angekündigt worden.
Er findet am 9. September 2016 von 18.30 Uhr bis ca. 20.00 Uhr statt.
Ort ist wieder die Praxis von Dr. med. Harry Böthig:
Orthopädie und Unfallchirurgie Bavariapark
Ganghofstraße 31
80339 München
Anfahrt öffentliche VM: U4/U5 Schwanthalerhöhe, Bus L53/L134 Schwanthalerhöhe
www.orthopaedie-bavariapark.de/
Es wird wieder um Patientenbehandlung gehen und den gemeinsamen fachlichen Austausch.

Weitere Informationen, sowie Anmeldung zum FDM Arbeitskreis München an Dr. med. Harry Böthig unter unter boethig@orthopaedie-bavariapark.de.
 

Sonntag, 21. August 2016

Erstes FDM Seminar in Krasnodar erfolgreich abgeschlossen

Das erste Seminar im Fasziendistorsionsmodell (FDM) im russischen Krasnodar ist an diesem Sonntag erfolgreich zuende gegangen.
FDM Instruktor Evgeny Haimov von der FDM Academy Russia vermittelte den 12 Teilnehmern im FDM Modul 1 die Grundlagen des FDM. Im Anschluss im praktischen Teil stellte er die Diagnose und Anwendung bei Beschwerden der Schulter-, Knie- und Knöchelregion dar.
Das FDM Seminar in Krasnodar

FDM Instruktor Evgeny Haimov in Krasnodar

Viele der Teilnehmer in Krasnodar betreuen als Ärzte professionelle Sportteams und nahmen diese neuartige Interpretation und Behandlung enthusiastisch auf. Durch die gute manuelle Ausbildung der russischen Ärzte konnten FDM- Techniken schon auf den jeweiligen Bereich adaptiert werden.
Dazu behandelte Evgeny Haimov noch Anastasiya Sergienko, mehrfache Rekordhalterin und Europa- sowie Weltmeisterin im Powerlifting erfolgreich vor den Teilnehmern.
FDM Instruktor Evgeny Haimov mit Anastasiya Sergienko

Das nächste Modul 2 in Krasnodar wird noch in diesem Jahr stattfinden. Damit scheint sich das Fasziendistorsionsmodell besonders im Süden Russlands stark zu verbreiten. In zwei Wochen findet in Rostov schon zum zweiten Mal die Prüfung zum Basic Certificate durch Evgeny Haimov statt. Im südlicheren Vladikavkaz im Center Avicenna wurden auch schon drei FDM Module unterrichtet.
Selbst dort scheint man sich heute noch an die FDM Seminare zu erinnern- so dass die ehemaligen Schüler noch jetzt mit dem FDM Daumen grüssen:
Die FDM Therapeuten aus Vladikavkaz im Mai 2016
Nächster neuer Ort für FDM Seminare wird Chelybinsk sein- weiter östlich gelegen und mit über einer Million Einwohner etwas größer als Krasnodar.
Das Fasziendistorsionsmodell ist damit in Russland weiter auf dem Vormarsch. Es wurde schon ein eigener russischer FDM Verband gegründet, welcher die ausgebildeten FDM- Therapeuten besser einbinden und für die Qualitätssicherung sorgen soll.




Samstag, 20. August 2016

Osteopathiegesetz: Bayern macht Druck

Laut dem Bundesverband Osteopathie (bvo) mit Sitz in Bad Alexandersbad, haben zwei Abgeordnete des Bayrischen Landtages erneut Initiative in Sachen Osteopathie ergriffen. Die CSU- Abgeordneten Bernhard Seidenath und Klaus Holetschek stellten einen Antrag an die Bayrische Staatsregierung, abzuklären, welche medizinischen Berufsgruppen die Osteopathie nun eigentlich ausüben dürfen.

Seidenath, der Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag ist, forderte mit Holetschek die Staatsregierung auf, sich für eine bundesweite Regelung einzusetzen. Diese solle Therapeuten Rechtssicherheit geben. Und wenn sich hier in absehbarer Zeit keine Initiave auf Bundesebene zeigen sollte, so schliessen beide einen bayrischen Alleingang nicht aus. Damit scheint Bayern das öffentlichkeitswirksam aktivste Bundesland in Deutschland zusein, wenn auf das Dringen nach einer Regelung für die Osteopathie geht. Bernhard Seidenath bezeichnet die Osteopathie als ganzheitliche, die Schulmedizin ergänzende Heilkunde. Da vor allem Physiotherapeuten in den letzten Monaten durch Gerichtsurteile zur Osteopathie verunsichert wurden, würde eine wie immer geartete Regelung vor allem ihnen mehr Klarheit geben.

Auch der Vorsitzende des bvo, Georg Schöner, kommentierte den Antrag der beiden CSU- Abgeordneten offiziell auf der bvo- Homepage. "Es kann nicht sein, dass ein Therapeut, der eine mindestens vierjährige osteopathische Ausbildung absolviert hat, sich bei der Ausübung seines Berufes in der rechtlichen Grauzone aufhalten muss", so Heilpraktiker Georg Schöner.

Die Erklärung des bvo unter
http://www.bv-osteopathie.de/de-home-news---1471520940.html
 


Freitag, 19. August 2016

Knackende Knie: Pathologisch oder normal?

Im Scientific American ist ein Kurzbeitrag über Knackende Knie in Videoform erschienen unter dem Titel: "Listen to the sound of knees cracking". Mit dem Untertitel "Knee sounds may offer knowledge for Rehab. Eavesdropping on the creaks and groans of an athlete’s knee could help doctors track healing after injury or surgery" wird über den Ingenieur Omar Inan berichtet, welcher Knackende Knie als neue Diagnosemethode nutzbar machen will. Inan selbst war Diskuswerfer und hatte in seiner aktiven Zeit beobachtet, dass neben Muskelkater zum Teil auch verstärkte Kniegeräusche auftraten. Inan und sein Team bei Georgia Tech gehen davon aus, dass bei Kniebeugung Knorpel und Knochen gegeneinander reiben. Das verursacht die Knirsch- oder Knackgeräusche am Knie, die er und sein Team aus Physiologen und Ingenieuren mit winzigen Mikrofonen hörbar machen. Inan gibt an, dass die Geräusche unbeständiger und irregulärer bei verletzten als bei gesunden Knien sind. Leider gibt der kurze Bericht nicht an, ob die Definition von "gesund" und "krank" nach rein objektiven oder rein subjektiven Kriterien geschieht oder beides gemischt. Omar Inan gibt aber an in einer Sequenz in der eine humpelnde junge Frau mit Orthese zu sehen ist, dass Ärzte anhand der Kniegeräusche einen Heilungsverlauf beurteilen könnten. Oder Patienten in der Rehabilitation besser Anweisungen über den angezeigten Grad der bereits möglichen Belastung oder bei akuten Knieverletzungen zur Operationsindikation geben könnten.
Der Kurzbericht vom Scientific American über Kniegeräusche und Omar Inan:
http://www.scientificamerican.com/video/listen-to-the-sounds-of-knees-cracking/

FDM in Afrika: Erstes FDM Seminar in Nairobi

In Nairobi (Kenia) findet an diesem Wochenende das erste Seminar im Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos (FDM) statt. FDM Instruktor ist der Wiener Facharzt für Rehabilitative und Physikalische Medizin und Vize- Präsident der Europäischen FDM Association (EFDMA), Dr. Lukas Trimmel.
In Afrika gab es bereits erste Seminare in Burkina Faso durch den Gründungspräsidenten der EFDMA, Dr. Georg Harrer.
Auch Therapeuten aus Benin und umliegenden Ländern besuchten die Kurse und gemeinsam wurde die afrikanische FDM Association (Société Africaine du Modèle de Distorsion Fasciale= SAMDF) gegründet.FDM IC Therapeut Matt Booth aus Boise, USA hat vor kurzem einen Crowdfunding Aufruf gestartet, um ddie Arbeit in dem bürgerkriegsgeschüttelten Burkina Faso fortzuführen.
Der Aufruf von Matt Booth ist hier zu finden:
http://osteopathie-blog.blogspot.de/2016/08/fdm-therapie-in-afrika-crowdfunding.html
Mit den Kursen in der 3 Millionen Metropole Nairobi wird nun ein weiterer Schritt getan, das FDM in Afrika weiter zu etablieren und den dortigen Menschen eine schnelle und kostengünstige Therapiemethode zugänglich zu machen.
Veranstalter des ersten FDM Seminares in Kenia ist das Premiere Rehab Center in Nairobi vom 19.-21.8 2016 von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Weitere Informationen unter:
https://allevents.in/nairobi/fascia-distortion-model-level-1/255731491476024?utm_source=aeplugins&utm_medium=city-plugin&utm_campaign=ref-nairobi-infos.com#

Faszientherapie: Sendung im rbb mit Dr. Ulf Marnitz

Im rbb ist ein kurzer Beitrag zu Faszien und zur Faszientherapie gesendet worden. Experte für die Faszien und Faszienbehandlung (im Bericht Faszienmassage genannt) ist der Unfallchirurg, Orthopäde und Sportmediziner Dr. Ulf Marnitz aus Berlin. Dr. Ulf Marnitz berichtet interessanterweise das genaue Gegenteil von dem, was kürzlich der Völklinger Orthopäde und Unfallchirurg Dr. med. Matthias Kern in einem Bericht über Faszien in sr3 (Saarlandwelle) konstatiert hatte. Dr. Kern sprach davon, dass man Faszien nicht mit zuviel Druck behandeln darf, sonst wäre man im Muskelgewebe....Dr. Marnitz hingegen erklärt, dass man die Faszien, die er als derbe Struktur bezeichnet, mit viel Druck behandeln müsse, um Verklebungen im Bindegewebe zu lösen, bzw. (sinngemäss) damit die Faszien überhaupt auf die Behandlung ansprechen würden. Zwei Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie, zwei konträre Meinungen.....Sind die Faszien im Saarland vielleicht anders als in Berlin? Oder resultieren die Erkenntnisse zum Teil nicht aus Beobachtungen der Praxis sondern aus theoretischem Wissen?
Hoffen wir, dass ein Sender im Rahmen des Faszienhypes eine Diskussionsrunde mit beiden ins Leben ruft, um diese Fragen zu erörtern.....

Der Beitrag im rbb mit Dr. Marnitz ist zu finden unter
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/rbb_praxis/201608/51578.html


Mittwoch, 17. August 2016

Osteopathieabrechnung: Video von hpo

Die Berufsvereinigung für heilkundlich praktizierte Osteopathie hpo hat ein kurzes Video veröffentlicht mit Tipps zur Osteopathieabrechnung für Heilpraktiker HP.
In dem Video gibt Dozent HP Bastian Willig einen kurzen Einblick in sein Seminar für Heilpraktiker zur Gebührenabrechnung. Willig empfiehlt grundsätzlich nach den Ziffern und Sätzen der Gebührenordnung für Heilpraktiker GebüH abzurechnen- auch wenn es sich um Rechnungen für gesetzlich Versicherte handelt.
Das Video ist zu finden unter:
https://www.youtube.com/watch?v=45OY4xytWWA


Dienstag, 16. August 2016

Wieder ein Buch über das Fasziendistorsionsmodell erschienen!

Neben dem neuen FDM Lehrbuch von FDM Instruktor Markus Nagel im Haug Verlag gibt es nun ein weiteres neues Buch zum Fasziendistorsionsmodell. Geschrieben hat es FDM Therapeut Georg Grasser aus Erlangen, einer der ersten FDM- Therapeuten in Europa.
Georg Grasser ist FDM- Therapeut mit dem International Certificate (IC) der European FDM Association (EFDMA). Er hat noch bei dem Begründer des FDM, dem us- amerikanischen Arzt Dr. Stephen Typaldos D.O. das FDM erlernt. Nach einer mehrjährigen Praxis und dem Tode von Dr. Typaldos besuchte Georg Grasser weitere FDM Kurse bei den von Dr. Typaldos noch authorisierten Lehrern Dr. Georg Harrer und FDM Seminare in Japan bei Keisuke Tanaka FDM O.. Er übt das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos in seiner FDM- Praxis in Erlangen mit den FDM- Therapeuten Katja Schegg und Robert Heidemann aus.
Grasser beschreibt in seinem Buch zum Fasziendistorsionsmodell "Faszinierend schmerzfrei!
Das praxisorientierte Rückenbuch" auch Eigenübungen für Patienten nach dem FDM. Die FDM- Selbstbehandlungen sind einfach erklärt und bildlich dargestellt.
Das Buch ist mit 30 Euro für 166 Seiten und 103 illustrierten Farbseiten für einen wirklich fairen Preis erschienen. Dr. Reinhard Sittl, seit 2002 Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Schmerztherapie an der Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg, hat das Geleitwort zu diesem neuartigen FDM- Buch verfasst.
Zu bestellen im FDM Shop "FDM Toolbox"




Sonntag, 14. August 2016

FDM Arbeitskreis am 15. September in Bremen

Der FDM Arbeitskreis Bremen findet nach dem Sommer zum ersten Mal wieder am 15. September 2016 in der Zeit von 19.30 Uhr bis etwa 21.30 Uhr statt.
Die Leitung und Organisation des Fasziendistorsionsmodell Arbeitskreises Bremen hast EFDMA Instruktor Dr. med. Detlef Meyer. Der FDM Arbeitskreis wird im Fortbildungszentrum Fobize an der Schlachte stattfinden. Weitere Informationen hierzu und Anmeldung per Email bitte an Dr. Meyer unter
docmeyerbremen@web.de

Auch in diesem FDM Arbeitskreis wird es um Patientendiagnosen und -behandlungen gehen.
Die Teilnahme an den EFDMA Arbeitskreisen ist EFDMA Mitgliedern vorbehalten, die bereits das Basic Certificate nach Absolvierung der Prüfung nach FDM Modul 1 bis 3 erworben haben.



 

Zylinderfaszien: Die blauen Flecken auf dem Rücken von Michael Phelps

Screenshot eines Presseartikels über die blauen Flecken bei Phelps.
Jeder hat sie gesehen: Die blauen Flecken auf dem Rücken von Goldmedaillengewinner Michael Phelps. Fast alle Medien berichteten darüber und klärten über das sogenannte Schröpfen auf. Das sind Gläser, die mit Unterdruck auf die Haut gesetzt werden. Früher erzeugte man den Unterdruck durch Feuer, heute meist Schröpfer mit einer Pumpe oder durch vorheriges Zusammendrücken, wenn es Gummischröpfer sind.
In der Naturheilkunde galt die so erzeugte Mehrdurchblutung als heilungsfördernd. Im Fasziendistorsionsmodell geht man von einer mechanischen Korrektur der oberflächlichen spulenartigen Zylinderfaszie aus. Dieses Gewebe kann nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) ein Gefühl der Verspannung erzeugen. Gut vorstellbar, dass nach einer mechanischen Korrektur das Gewebe um die Muskulatur besser arbeiten und die abwechselnden Muskelkontraktionen und - entspannungsphasen unterstützen kann. Im Spitzensport wird das FDM schon vielfach eingesetzt, unter anderem vom Physiotherapeuten Klaus Eder, der das deutsche Olympiateam betreut. Oder von Nicolas Unternährer, der die Fussballer vom FC Basel, dem schweizer Meister, damit versorgt.
Gut möglich, dass Schwimmer Michael Phelps bei seinen Siegen von den gut funktionierenden Zylinderfaszien profitiert hat. Auf jeden Fall wurde das Schröpfen mit einem Mal stark in die öffentliche Wahrnehmung gerückt.



Faszienhype: Bericht bei SR3

Die Saarlandwelle (SR3) hat einen Bericht zu Faszien gebracht. Als Experte ist der Völklinger Orthopäde und Unfallchirurg Dr. med. Matthias Kern im Studio. Dr. Kern berichtet einige physiologische und antomische Details zu Faszien und geht dann zur Therapie über. Seiner Meinung nach darf nicht mit zu starkem Druck gearbeitet werden, sonst ist der Therapeut im Muskel- und nicht im Fasziengewebe. Er gibt zwar zu, dass das Fasziengewebe dazwischen auch mitbehandelt wird- aber es würde nur an den Muskel herangedrückt und nicht behandelt werden.
Interessant. Damit wären nach Dr. Kern im Fasziendistorsionsmodell auschliesslich Zylindertechniken und evtl. noch Tektonische Techniken Faszientechniken. Alles andere muss Muskeldistorsionsmodell (MDM) genannt werden. Die klassische Massage arbeitet nach Dr. Kerns Ansicht tiefer auf dem Muskel- und nicht auf dem Fasziengewebe.
Der ganze Bericht über MDM unter:
http://www.sr.de/sr/sr3/themen/ratgeber/faszien100.html

Samstag, 13. August 2016

Rubber Hand Illusion: Multisensorische Wahrnehmung

Wie gewichtet unser Organismus seine Wahrnehmung? Welcher Sinn ist dominant im Konstruieren unserer eigenen Wirklichkeit? Ist das, was wir wahrnehmen wirklich immer das, was der Realität entspricht?
Der Psychologie- Professor Lawrence Rosenblum von der University of California hat dazu ein recht interessantes Experiment mit der BBC Reihe "Horizon" zur multisensorischen Wahrnehmung veröffentlicht. Rosenblum suggeriert durch unterschiedliche Reize mit einem Pinsel und durch Sehen, dass den Versuchspersonen eine Plastikhand gehört. Gegen Ende des Experimentes schlägt er mit einem Hammer auf die Plastikhand und die Betroffenen erschrecken sich nicht nur durch den schnellen Schlag sondern empfinden es als Schlag auf die eigene Hand. Durch ein vorheriges Streichen mit einem Pinsel auf der Plastik- und der nicht sichtbaren eigenen Hand entstand vielen Teilnehmern dieser Eindruck.
Rosenblum zeigt, dass das was das Auge sieht, nicht der Realität entsprechen muss. Denn das was es nicht sieht (dass die eigene Hand mit einem Pinsel bestrichen wird), gerät kurz in den Hintergrund. Die Propriozeption wird also "überschrieben" (Rosenblum) von der visuellen Wahrnehmung. Er geht davon aus, dass sich also etwas im Gehirn ändert- was in dem Bericht "neuronale Plastizität" genannt wird. Das Gehirn könnte sich aufgrund von Erfahrungen verändern.



Von der anderen Seite rollt dies der deutsche Psychologe Prof. Peter Kruse auf. Prof. Kruse hatte stets im Grenzbereich von Organisationspsychologie und Physioneurologie geforscht (er ist leider im Juni 2015 im Alter von 60 Jahren verstorben).
In einer Interviewsequenz auf Youtube erläutert Prof. Kruse neuronale Plastizität anhand der Reaktionen von Menschen auf wachsende Komplexität. Er verweist als effektivste Lernstrategie auf die Intuition. Intuition bedeutet, dass "unser Gehirn Muster gelernt hat, die jenseits des rationalen Verstehens hilfreich sein können".
Mit seiner Firma nextpractice GmbH war er vielfältig als Unternehmensberater tätig. Wie Kruse in der Interviewsequenz ausführt, hat er bei der Intuition von Führungskräften stets darauf geachtet, ob die Intuition, welche vermutlich zu einem bestimmten Zeiutpunkt hilfreich war, jetzt adaptiert wurde, wenn sich Rahmenbedingungen geändert hatten. Denn Intuition ist nach Kruse stets der jetzigen Situation anzupassen- wenn ich meine Intuition von gestern auf die heutige Situation übertrage, dann "glaube ich mir zwar selbst, dass dies alles so richtig ist", aber es kann jetzt nicht hilfreich sein. Aus diesem Grund hatte Kruse ein Interviewverfahren in seiner Arbeit als Unternehmensberater entwickelt, in der er kollektive Intuition sammelt- also Intuition von vielen.
Wie Intuition entwickelt wird und was dann genau der Lerneffekt ist, wenn ich doch anhand der geänderten Rahmenbedingungen meine Intuition ändern muss- das wird in dieser Interviewsequenz auf Youtube leider nicht angesprochen.
Aber das Thema, dass die Wahrnehmung einmal geprägt wurde aus Erfahrungen und nun so bleibt.....trotz sich ändernder äusserer Umstände.



Eine Therapieform wie das Fasziendistorsionsmodell kann aus den Arbeiten von Rosenblum und Kruse selbstreflektorische Erkenntnisse schöpfen, aber auch die Aussenwahrnehmung schulen.
Haben wir selbst als Therapeuten eine Intution ausgebildet, die die von gestern und jetzt nicht der Situation angemessen ist? Wenn wir das bejahen können (für uns ist es ja so sowieso richtig ;), können wir das Augenmerk auf den Patienten richten: Wieviel Authentizität steckt noch in der Propriozeption? Was hat das Auge schon auf Wikipedia gelesen, was das Ohr beim Arzt oder Therapeuten vor der jetzigen Sitzung gehört?
Zu beobachten ist, dass der sechste Sinn durch die anderen fünf nur unterdrückt, aber nicht verfälscht werden kann.



Muss man wissen

Dafür brauchen wir die WHO

Leider ist es etwas untergegangen, aber im Juni schon veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation WHO ein "Fact sheet" zur "Physical activity.....

Da stand (unter anderem) zu lesen:

80 % der Weltbevölkerung bewegen sich nicht genug.  Und Nicht- Bewegung ist unter den Top Ten der Risikofaktoren weltweit die zum Tode führen.
Sowie: Die WHO Mitgliedsstaaten haben sich darauf geeinigt, bis 2025 die Bewegungsrate der Bevölkerungen um 10 % zu erhöhen (Bessere Ergebnisse als auf jedem Klimagipfel).
Die WHO klassifiziert nach Lebensjahren und definiert in Minuten, wieviel Bewegung notwendig ist.

Das Ganze unter:
http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs385/en/

Lesenswerter Artikel dazu:
http://www.heise.de/tp/artikel/49/49084/1.html 

Ferndiagnose ReFolding

Freitag, 12. August 2016

Faszientherapie Schweiz: Praxis von Roman Boss in Bern

Der FDM- Therapeut Roman Boss hat in Bern (Schweiz) eine Praxis für Fasziendistorsionsmodell und Physiotherapie eröffnet. Die Boss FDM und Physio GmbH hat in diesem Sommer den Betrieb aufgenommen.
Der nach dem Curriculum der European FDM Association (EFDMA) zertifizierte FDM- Therapeut Roman Boss praktizierte das Fasziendistorsionsmodell bereits an der Hirslanden Klinik in Bern.
Das Fasziendistorsionsmodell in der Schweiz verbreitet sich kontinuierlich und immer mehr Praxisbetriebe bieten die Faszientherapie für Ihre Patienten an. Roman Boss hat das FDM unter anderem bei dem Initiator für das Fasziendistorsionsmodell in Europa, dem Wiener Arzt Dr. Georg Harrer, erlernt. Durch die hohe Patientennachfrage war es an der Zeit eine eigene Praxis für FDM zu eröffnen.
Die Boss FDM und Physio GmbH befindet sich am Kornhausplatz 7 in Bern. Für weitere Informationen und Terminvereinbarungen verfügt die GmbH über eine eigene Website. Diese ist zu erreichen unter:
http://bossfdm.ch/

Fasziendistorsionen: EFDMA stellt Zeichnungen von Keisuke Tanaka FDM O. online

Die europäische FDM Association EFDMA hat Illustrationen zu den sechs Fasziendistorsionen von dem japanischen FDM Instruktor Keisuke Tanaka FDM O. online gestellt.
Keisuke Tanaka FDM O. ist langjähriger Schüler des Begründers des Fasziendistorsionsmodells (FDM) Dr. Stephen Typaldos D.O.. Dr. Typaldos verstarb im Jahre 2006 an einer Herzattacke in seinem 49. Lebensjahr. Vorher hatte er als seine beiden Schüler, den Wiener Arzt Dr. Georg Harrer und Keisuke Tanaka FDM O. zertifiziert, das FDM weiterzuverbreiten.
Dr. Harrer gründete mit einigen anderen FDM Therapeuten die EFDMA, um in Europa einheitliche Qualitätsstandards zu schaffen. Keisuke Tanaka FDM O. gründete die FDM Asian Association (FAA) in Japan.
Die Zeichungen von Keisuke Tanaka FDM O. sind exklusiv ausschliesslich für Mitglieder der EFDMA im Memberbereich herunterzuladen.

Dienstag, 9. August 2016

Leben ohne Schmerzen: Nacktmull

Eine Säugetierart gibt es, die ein Leben ohne Schmerzen kennt: der Nacktmull. Bei diesem in Ostafrika lebenden Nagetier konnte keine Substanz P (P für Pain) in der Haut festgestellt werden. Substanz P ist essentiell für unsere Schmerzwahrnehmung. Sie sendet die Schmerzsignale an das Zentrale Nervensystem. Fehlt diese Substanz, werden folglich keine Schmerzen übertragen. Nacktmulle können wohl Affektionen der Haut wahrnehmen, aber empfinden keinen Schmerz. Auch beispielsweise das typische Kratzen wie bei anderen Nagetieren sieht man bei ihnen nicht.
Angenommen wird, dass der Organismus der Nacktmulle sich dem Leben in Kohlenstoffdioxidreichen Erdhöhlen angepasst hat. Denn wenn man Ihrem Körper Substanz P implementiert, dann reagieren sie zwar schmerzempfindlich auf Stoffe wie Capsaicin (in Paprika und Chillis), welches das uns bekannte Brennen verursacht, aber nicht auf Säuren.
Interessant auch, dass Nacktmulle ausserordentlich lange leben. Sie übertreffen andere Nagetiere deutlich mit ihrer Lebenswerwartung (ein Exemplar soll mindestens 28 Jahre alt geworden sein) nach einem Artikel zweier Forscher der Unis New York und Cape Town. http://sageke.sciencemag.org/cgi/content/full/2002/21/pe7
Und: Nacktmulle trinken nicht, sie nehmen die benötigte Flüssigkeit ausschliesslich mit der Nahrung auf.
Ob die Folgen sind, dass sie deswegen so gut wie gar kein Tumorwachstum und eine Spitzen-  Gefässqualität bis ins "hohe Alter" haben, wäre eine zu untersuchende Frage. Alleine leben kennen die Nacktmulle nicht. Mindestens 75 leben immer zusammen, auch mal mehr.
Die Forschung findet diese Tiere selbstverständlich hochspannend und die Entwicklung von Substanz P- Antagonisten in der Schmerztherapie bei Menschen wurde durch den Nacktmull mit inspiriert.
Würde ein Nacktmull in einer Gesundheitssendung auftreten und nach Gesundheitsstipps gefragt werden: "Lebt in Gruppen zusammen, trinkt nicht und lasst Euch Substanz P- Antagonisten prophylaktisch spritzen!" wäre dies für viele........überraschend.
Das Tier bietet Raum für neue Interpretationen und natürlich die Frage, welchen Sinn hat unsere Schmerzwahrnehmung hat.
https://en.wikipedia.org/wiki/Naked_mole-rat#cite_note-24





Montag, 8. August 2016

Damals

Rückenfaszie: Relevant bei Kreuzschmerzen?

Die Rückenfaszie: Schmerzen nach der Gartenarbeit in gebückter Haltung, Schmerzen nach dem Haarewaschen über der Badewanne, Morgendliche Steifheit im Rücken.....der Physiologe Graham Mitchell zeigt anhand des Halses einer Giraffe die Funktion des Bindegewebes.
http://www.srf.ch/play/tv/einstein/video/giraffe-unter-dem-messer?id=be2e4e58-4c21-4dca-b609-f49a05f0d081

Interessante Studie über die Innervation der Rückenfaszie der Universität Heidelberg von Jonas Tesarz: Die unterschiedlichen Schichten der Rückenfaszie (Fascia Thoracolumbalis) haben eine sehr reiche, aber unterscheidliche Innveration. Es bestehen viele Rezeptoren für Substance P (P= Pain). Was uns annehmen lässt, dass dies eine Quelle für Rückenschmerz sein könnte.
Rückenfaszie Innervation
Fazit von Tesarz:
Die Studie könnte neue Wege für therapeutische Konzepte in der Behandlung von Rückenschmerzen aufweisen. FDM Therapeuten hingegen könnten nur eine bessere Bestätigung erhalten, wieso wir so häufig Triggerbänder im unteren Rücken sehen und Triggerbandbehandlungen durchführen müssen.

Der Forscher Serge Gracovetsky erläutert seine Ideen zur Funktion der Rückenfaszie (leider zum Teil als Wahrheit) https://www.youtube.com/watch?v=B-SMUA3QfVw




FDM- Therapie in Afrika: Crowdfunding

FDM- Therapeut Matt Booth (FDM International Certificate) aus den USA plant das Fasziendistorsionsmodell nach ersten FDM Seminaren in Afrika (Burkina Faso) fortzuführen.
Dazu hat er einen Spendenaufruf verfasst, der auf dem Portal "gofundme" veröffentlicht wurde. In dem Aufruf stellt sich Matt Booth vor und wirbt für Spenden für das FDM Projekt in Afrika.
Hier der Originalaufruf "Bring Manual Therapy to Africa" von Matt Booth (auf englisch). Für Spendenwillige zu finden unter :
https://www.gofundme.com/FDMtoAfrica

My name is Matt Booth, and I am a physical therapist in Boise, Idaho.
I have been fortunate to be invited by a physician friend in Burkina Faso, a country in west Africa, to help teach a new model of assessment and treatment for musculoskeletal pain, the Fascial Distortion Model (FDM).  We will be holding a training course in FDM in November, 2016, for physicians and physical therapists in a small town in Burkina Faso.  This will bring enormous benefit to the community to teach their healthcare practitioners a style of fast treatment for relief of pain and stiffness that requires no tools or special medical equipment, as the resources in that area are quite limited.
Money raised for this trip will cover my airfare and costs during the trip (so I do not bring a burden to the local people), as well as fundraising for the startup of a local treatment clinic by Dr. Abdel Traore.  Donations could also come in the form of clinic equipment, with donated money helping to ship these items to Africa.
One of my FDM practitioner friends in Africa remarked how he can have any of 60 different languages or dialects come into the clinic on any given day, but the clinic staff can only get by in 15 languages.  FDM allows them to bridge the verbal gap with their patients, which is especially helpful without the assistance of a "Call-a-Translator" phone line.  This is because FDM emphasizes translating the patient's often subconscious hand gestures they use when describing pain, stiffness, numbness, tingling, etc.  He also remarked that in his area of Africa, "We will not have the money for a beautiful surgical suite, an MRI machine, or a CT scanner.  We have our eyes, our brains, and our hands."  With FDM, that covers most of what they need.
For those that want to know more about FDM - it is a medically-based model of assessment and treatment originated by an American physician, Stephen Typaldos, DO.  Dr. Typaldos recognized over time with clinical experience that patient used their hands to describe different symptoms.  In all, he categorized six different sets of conditions, each with its own clinical presentation and hand gestures.  The hand gestures could be: pointing to a sharp painful spot with one fingertip, drawing a line of burning pain with the fingertips, pushing into a deep achy spot in a muscle with multiple fingertips, and more.  Each condition is matched with a set of hand signals, which allows the clinician to employ the best manual therapy technique for that condition with less time wasted to guesswork.  It amazes me that with all the breakthroughs in medical and physical therapy research, no other person I know of has identified the relationship between hand gestures and different musculoskeletal conditions.
The amazement and excitement I have had by adding FDM into my clinical practice, as well as seeing the astonishment in physician's faces when seeing the sometimes hard to believe results themselves is what drives me to help spread FDM to other healthcare providers.
I hope you are motivated to help spread FDM to a needy area of Africa, and to help start a clinic in a remote town that has almost no resources for medical care.

Mittwoch, 3. August 2016

FDM Therapeut bei Marburg

Der FDM Therapeut Matthias Nickel hat im hessischen Biedenkopf (bei Marburg) eine eigene Praxis eröffnet, in der er das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos anwendet.
Matthias Nickel ist von der Europäischen FDM Association zertifizierter FDM Therapeut. Nach der Ausbildung und Tätigkeit als Physiotherapeut, absolvierte er 2015 seine Heilpraktikerprüfung.
Die neue Praxis befindet sich in der Fritz- Henkel- Strasse 41 in Biedenkopf.
 

Montag, 1. August 2016

Subjective Complaints Zylinderdistorsion

Osteopathieregelung. Bayrischer Landtag. Katastrophe.

Laut der "Berufsvereinigung für heilkundlich praktizierte Osteopathie e.V.", kurz "hpo", hat der Bayrische Landtag kürzlich über die Ausübung und mögliche Ausbildung der Osteopathie beraten und einen Beschluss gefasst. Diesen Beschluss mit seinen drei möglichen Optionen hält der erste Vorsitzende des hpo, Jürgen Gröbmüller für "katastrophal".
Demnach soll es als erste Möglichkeit ein eigenes Berufsbild mit Parallelregelungen wie in anderen weisungsbefugten Zweigen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Podologie und Logopädie geben. Zweite Möglichkeit: Eine bayernspezifische Vereinbarung zur Osteopathie wie in Hessen.... Stichwort WPO Osteo. Oder, als dritte Option könnte die Osteopathie, vorstellbar sogar auf Bundesebene, in die Physiotherapie integriert werden.
Alle drei an die Bayrische Staatskanzlei vom bayrischen Landtag vorgebrachte Möglichkeiten lassen natürlich das Herz der Osteopathieverbände nicht gerade höher schlagen, da es eher Degradierung als eigenen Berufstand bedeutet.
Gerade in Bayern sah es in diesem Jahr so aus, als wenn es das Bundesland mit der höchsten Vernetzung zwischen Osteopathieverband (bvo) und Politik und auf einem guten Wege sei, von hier aus ein Berufsbild Osteopathie zu initiieren.
Der Kommentar der hpo ist hier nachzulesen:
hpoOsteopathieKatastrophe

Freitag, 29. Juli 2016

Berufsbild Osteopath: 37 Grad Reportage

In der ZDF- Reportage 37 Grad wurde in der Sendung "Albtraum Traumjob" unter anderem auch über einen "Osteopathen" berichtet. Jürgen Röthig, vom Osteopathie- und Schmerzzentrum Oberursel, arbeitete früher, wohl recht erfolgreich, in der Finanzbranche und absolvierte dann die Prüfung zum Heilpraktiker. 
Über Röthigs ungewöhnlichen Werdegang wurden schon 2011 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und 2015 im Stern Artikel veröffentlicht. 
Eine frühere Tätigkeit als Rettungsassistent hatte sein Interesse für die Medizin nie abflauen lassen.
Auf seinem Weg zur jetzigen Osteopathiepraxis absolvierte er auch ein Praktikum in der Mongolei in Ulan Bator. 
Interessant, dass in der 37 Grad Sendung Jürgen Röthig mal als Heilpraktiker, dann wieder als Osteopath bezeichnet wird. Es scheint die Zeit gekommen, dass es eine bundesweite Regelung durch das Bundesgesundheitsministerium für die Osteopathie gibt.
Die gesamte 37 Grad Sendung, in der unter anderem auch über einen Chirurgen berichtet wird, findet man hier:
http://www.zdf.de/37-grad/albtraum-traumjob-wenn-erfolg-geld-ansehen-nicht-alles-ist-44044172.html

Donnerstag, 28. Juli 2016

FDM Seminar: Modul 1 in Stuttgart

Ein neuer Termin für ein FDM Seminar zum  Modul 1 steht fest. Die Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) von Prof. Matthias Fink (MHH Hannover) wird den Standort Stuttgart weiter ausbauen und dort erneut eine FDM Kursreihe veranstalten. der Termin für ein FDM Modul 1 wird vom 9.-11. September 2016 sein. Die FDM Seminare finden in der VPT Akademie in Stuttgart- Fellbach statt.
Interresenten können sich weitere Informationen einholen und sich anmelden unter
http://aim-typaldos.com/termine-tarife/stuttgart/level-1

FDM Kurse: Neue Standorte

Die FDM Kurse weltweit wachsen weiter beständig an. Seit Jahren laufen voll besetzte FDM Kurse in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Neben Polen nimmt nun auch Russland weiter an Fahrt auf. Derzeit gibt es FDM Kurse durch FDM Instruktor Evgeny Haimov in Moskau, Sankt Petersburg, Izhevsk und Rostov am Don.
Nach dem Sommer kommen weitere FDM Standorte in den Städten Krasnodar und Chelyabinsk hinzu. Dazu wird bis 2017 Evgeny Haimov die FDM Seminare der FDM Akademia Polska von David Struzik (FDM IC Therapeut) in Kattowitz leiten. Damit kann man sagen, dass das Fasziendistorsionsmodell ungeachtet der politischen Spannungen stets eine Brücke zwischen den Menschen baut.
Zum FDM Weltkongress 2017 in Köln werden durch die stetig anwachsenden FDM Kurse weltweit, viele Teilnehmer auch aus Russland und Polen erwartet.
Organisiert wird der FDM Weltkongress massgeblich von FDM Instruktor Markus Nagel aus Osnabrück. Markus Nagel selbst hat die ersten FDM Kurse in Ungarn und Griechenland initiiert. Die FDM Fortbildungen in Ungarn finden in Budapest statt und werden von Physiovit organisiert und durchgeführt. Die FDM Seminare in Griechenland werden vom Fortbildungszentrum Epimorfosis in Athen veranstaltet. So werden immer mehr FDM Therapeuten weltweit ausgebildet, die das Grundprinzip des FDM und das Erbe vom Begründer Dr. Stephen Typaldos weitertragen werden.




Montag, 25. Juli 2016

CBS News Bericht über FDM Konferenz

Der us- amerikanische Sender CBS News 13 hat über die FDM Scientific Conference berichtet, die vom 14.-16. Juli 2016 in Fairbanks, Alaska stattfand.
Die Scientific Conference wurde vom us- amerikanischen FDM Verband AFDMA organisiert- massgeblich unter der Federführung von FDM Instruktor Todd A. Capistrant.
Neben wissenschaftlichen Präsentationen sollte dort auch der FDM Weltkongress im nächsten Jahr vorbereitet werden.
In dem kurzen Fernsehbericht von CBS News kommt neben den us- amerikanischen FDM Therapeuten Dr. Byron Perkins und Gene Lenard D.O. auch der Wiener Arzt und FDM Instruktor Dr. Georg Harrer zu Wort. Dr. Harrer weist in dem Bericht nochmal daraufhin, dass neben den deutschsprachigen Ländern, die osteuropäischen Länder die am schnellsten wachsende FDM Community weltweit sind.
Der kurze Beitrag ist zu sehen unter
https://www.facebook.com/cbsnews13/videos/10153965806909051/


Fasziendistorsionsmodell FDM in der Schweiz: Citymed

Das schweizerische Internet- Portal für Gesundheitsthemen und Therapeutensuche Citymed hat in sein Therapeutenregister auch das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos augenommen. Unter dem Titel "Fasziendistorsionsmodell FDM in der Schweiz" hat man sich dort sogar die Mühe gemacht, einen selbst recherchierten Artikel zum FDM zu verfassen.
Ungewöhnlicherweise ist, dass der Text offensichtlich nicht aus dem Internet irgendwo kopiert, sondern selbst verfasst wurde. Und als ob das nicht schon ungewöhnlich genug ist, hat der Autor oder die Autorin auch ein gewisses Herzblut in die Sätze gepackt. So heisst es zum Beispiel über den Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos: "Als sensibler und einfühlsamer Mensch engagierte er sich sehr für seine Patienten und wollte deren Schmerzen am Bewegungsapparat effizient und nachhaltig beheben." An anderer Stelle wird über den Wiener Arzt und FDM Instruktor Dr. Georg Harrer und Dr. Typaldos geschieben:" Er (Dr. Typaldos) verstarb 2006 im Alter von nur 49 Jahren an einem Herzanfall. Sein Werk war glücklicherweise bestens dokumentiert und konnte immer weiter zunehmende Begeisterung hervorrufen, sowohl bei den Patienten als auch bei den Therapeuten. Im Jahr 2001 hatte er dem Wiener Arzt, Osteopathen und Freund Dr. Georg Harrer den Auftrag gegeben, sein Modell in Europa voranzubringen. Dr. Harrer hatte zu Dr. Typaldos‘ Lebzeiten dessen volle Unterstützung und konnte auch nach dem tragischen Tod seines Freundes das FDM weiter entwickeln – was bis zur Gründung der European Fascial Distortion Model Association (EFDMA) führte."
Herzerfrischend, dass eine sorgsame Recherche betrieben wird und mit Enthusiasmus eine Methodenbeschreibung zu einer Therapeutensuche verfasst wird.
Wie kurzweilig das Thema Fasziendistorsionsmodell für gewöhnlich journalistisch "bearbeitet" wird, konnte man kürzlich wieder an einem T- Online Artikel sehen: http://osteopathie-blog.blogspot.de/2016/07/faszien-und-ruckenschmerzen-t-online.html .
Leider finden sich auf der Seite von citymed.ch bisher nur wenige FDM Therapeuten, aber es bleibt zu hoffen, dass es zukünftig mehr FDM Therapeuten in der Schweiz werden. Und diese sich gerne unter einem inhaltlich und von der Form adäquaten Text der interessierten Öffentlichkeit präsentieren.
Den Eintrag findet man auf
http://www.citymed.ch/fasziendistorsionsmodell-fdm/v5-lp-2-919.html


Freitag, 22. Juli 2016

Faszien und Rückenschmerzen: T- Online Artikel

Auf dem Online Portal von T-Online ist in diesem Sommer ein Artikel zu Faszien und Rückenschmerzen veröffentlicht worden.
In dem Artikel wird auch das Fasziendistorsionsmodell als eine neue Form der Faszientherapie erwähnt. Natürlich darf auch die Blackroll nicht fehlen, sowie fast standardartig in jedem Faszienartikel: Rolfing und Faszien- Yoga. Faszienfitness kommt in diesem Artikel nicht vor- was bei den derzeit inflationär publizierten Artikel über Faszien etwas ungewöhnlich ist.
Aber insgesamt lässt sich der T-Online Artikel anhand der Inhalte die Vermutung zu, dass die ersten Google Ergebnisse bei "Faszien" kurz umgeschrieben wurden.
Die Beschreibung des Fasziendistorsionsmodells wird unter der Überschrift "Bindegewebe lockern mit Osteopathie" erwähnt. Laut T- Online werden hier verklebte Faszien gelöst und schmerzende Faszienbahnen bearbeitet. Etwas reduziert, liebe T- Online Redaktion. Gerade mal eine von sieben Technikarten beschrieben, um die Therapie darzustellen.
Einen Artikel über Faszien (Bindegewebe) mit "Muskelverspannungen bekämpfen" zu übertiteln, entbehrt nicht eines gewissen (vermutlich unfreiwilligen) Humors.
Einer von vielen derzeitigen schnell und lieblos hingeklatschten Artikeln über Faszien.

Bkk Mobil Oil und Osteopathie: Keine anteilige Kostenerstattung mehr

Bereits seit April dieses Jahres hat die BKK Mobil Oil die anteilige Erstattung für Osteopathie eingestellt. Versicherte der BKK Mobil Oil konnten bisher unter bestimmten Voraussetzungen einen Teil der Kosten von Osteopathiebehandlungen zurückerstattet bekommen. Mit bis zu 250 Euro jährlich konnten die Versicherten der BKK Mobil Oil rechnen. Nun können nur noch Rechnungen eingereicht werden, die mit Datum vor dem 31. März 2016 ausgestellt wurden.
Im letzten Jahr hatten viele gesetzliche Kassen die Höhe der Erstattungsbeträge bereits drastisch heruntergeschraubt. Zunehmend streichen immer mehr Kassen die Osteopathie aus ihrem Programm.





Montag, 18. Juli 2016

Berufsgesetz Osteopathie: BMG sieht Handlungsbedarf

Ein Berufsgesetz zur Osteopathie in Deutschland scheint näher zu rücken. Nachdem die Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) Ende Juni in Rostock einen Antrag an das Bundesgesundheitsministerium (BMG) verfasst hatte, zeigt das BMG nun Initiative.
Dabei schein das Bundesland Bayern mit der dort regierenden CSU eine besondere Schubkraft darzustellen. Die bayrische Gesundheitsministerin und approbierte Ärztin Melanie Huml (CSU) hat in der Öffentlichkeit schon zum Ausdruck gebracht, dass sie ein Berufsgesetz Osteopathie auf Bundesebene für unterstützenswert hält. Nun konnten sich, wohl auf Vermittlung von dem CSU- Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich, Vertreter des Bundesverbandes Osteopathie e.V. (BVO) in Berlin mit Vertretern des Bundesgesundheitsministeriums treffen. Laut einer Erklärung des BVO auf dessen Internetseite äusserten die Vertreter des BMG einen Handlungsbedarf einer bundesweiten Regelung für das Berufsbild Osteopathie zu sehen. Der BVO Vorsitzende und Heilpraktiker Georg Schöner will, laut BVO, dem BMG beratend zur Seite stehen. Mit dem CSU- Politiker Friedrich will Schöner nun schon die weiteren Schritte festgelegt haben. Interessant, dass mit Friedrich sich ein Politiker für die Osteopathie einsetzt, der Mitglied der Atlantik- Brücke und des Präsidiums des German Council on Foreign Relations ist. Inwieweit die sehr langfristigen Ziele dieser beiden Institutionen für Friedrich sich mit denen eines Berufsbildes Osteopathie decken, wird sich vielleicht in der Zukunft zeigen.
Die Berliner Gesprächsrunde ergänzte noch der Bürgermeister von Bad Alexandersbad, Peter Berek, auch ein CSU- Politiker. Als Hintergrund "muss man wissen", dass der BVO seinen Sitz im Kurbad von Bad Alexandersbad hat. Das Kurbad unterstützt offiziell naturheilkundliche und komplementärmedizinische Ansätze. Neben dem BVO besteht dort auch die Freie Akademie für Osteopathie (FAFO), die von Georg Schöner und Norbert Neumann geleitet wird.


Samstag, 9. Juli 2016

Gesundheitsministerkonferenz: Kommt ein Berufsgesetz Osteopathie?

Die 89. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) aufgefordert, zu prüfen, ob es eines Berufsgesetzes zur Osteopathie bedarf. Die GMK, die vom 29.-30. Juni 2016 in Rostock- Warnemünde stattfand, verabschiedete auf Initiative des saarländischen Gesundheitsministeriums einstimmig den Antrag an das BMG eine bundesweite Regelung für das Berufsbild Osteopathie zu prüfen.
Vordergründig, folgt man den Presseerklärungen der einzelnen Gesundheitsministerien der Länder, soll eine neue Regelung Patienten mehr Sicherheit geben.
Seit der Einführung der teilweisen Rückerstattung von Behandlungskosten osteopathischer Leistungen durch die Techniker Krankenkasse Anfang 2012 (http://osteopathie-blog.blogspot.de/2011/12/osteopathie-und-krankheitssymptome.html) kam Bewegung in das Verhältnis zwischen der Osteopathie und "offiziellen Stellen". Das Vorgehen der Techniker Krankenkasse brachte einen Großteil der gesetzlichen Kassen dazu, ähnliche Modelle der Kostenübernahme für Osteopathiebehandlungen einzuführen. Patienten konnten mit einer Verordnung eines Arztes einen Teil der Kosten zurückerhalten. Vorausgesetzt, der osteopathische Leistungserbringer erfüllte die Kriterien der jeweiligen Krankenkasse. Die meisten Kassen forderten von den Osteopathie ausübenden Therapeuten und Ärzten Zertifikate an über die Anzahl der Stunden der Fortbildung und begannen, eigene Listen mit "Osteopathen" anzulegen. So konnten Patienten bei ihrer Kasse nachfragen, wo es Therapeuten gab, bei denen ihre Kosten erstattet werden würden. Nach etwa 3 Jahren begannen die Kassen die Erstattungen in der Höhe stark einzuschränken, bis heute.
In diesen Hochzeiten der Kostenübernahme für osteopathische Leistungen wurde deutlich, welche Macht die gesetzlichen Kassen in der Selektion der Bezahlung von Leistungen im deutschen Gesundheitssystem haben.
Kritiken am Vorgehen von Ärzte- und Osteopathieverbänden wurden von den Kassen schlichtweg ignoriert, bzw. riefen so gut wie keine nach aussen wahrnehmbare Reaktion hervor. Die uneinheitliche Erstattungspraxis und die vermehrte öffentliche Wahrnehmung der Osteopathie könnten Triebfedern gewesen sein, welche die GMK nun zur Aufforderung an das Bundesgesundheitsministerium veranlassten, eine Bedarfsanalyse über bundesweite Regelung für die Osteopathie zu erstellen.
Bisher gibt es keine Presseerklärung vom BMG zu einem möglichen Berufsgesetz Osteopathie, welches Ausbildungsumfang und - inhalte regeln könnte. Dies würde die Voraussetzungen für einheitlichere Regelungen in der Finanzierung schaffen.


Donnerstag, 7. Juli 2016

Faszientherapie: Artikel über FDM

Auf der Seite medizin-transparent.at ist im vergangenen Jahr ein Artikel zur Faszientherapie veröffentlicht worde. In dem Artikel von Medizinjournalist Jörg Wipplinger wird auch das Fasziendistorsionsmodell erklärt und beurteilt. Wipplinger hat sich die bisher valideste Studie im FDM zur Behandlung von bestimmten Schulterproblemen recht genau angeschaut. Im Gegensatz zu anderen Faszientherapien gibt es im FDM recht wenige, aber mit dieser Studie eine randomisiert kontrollierte Studie. Dies bringt Wipplinger auch zur Sprache, dass zwar wenige existieren, aber dafür eine, welche "methodisch durchaus akzeptabel gemacht" wurde. Das Endergebnis, dass im Durchschnitt bei den Patienten in 6 Wochen eine 30 prozentige verbesserte Schulterbeweglichkeit festgestellt werden konnte, kann sich durchaus sehen lassen. In der Kontrollgruppe waren es nur 15 Prozent.
Über die Hintergründe des Fasziendistorsionsmodells berichtet Wipplinger nur wenig- sondern konzentriert sich hauptsächlich auf die Faszien Studienlage.
Die besagte Studie wurde von FDM Instruktor Dr. Christian Stein aus Hannover als Dissertation bei Prof. Matthias Fink (MHH Hannover) angefertigt und wurde in der Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie im Georg Thieme Verlag veröffentlicht.
Desweiteren verweist Wipplinger noch auf die Seite der European FDM Association EFDMA, wo Interessierte weitere FDM- Studien einsehen können und eine Liste mit FDM- Therapeuten finden.
Der Artikel "Die weite Welt der Faszientherapie" vom 3. Juli 2015 von Jörg Wipplinger findet sich auf medizin-transparent.at unter
http://www.medizin-transparent.at/die-weite-welt-der-faszientherapie



Mittwoch, 6. Juli 2016

Fasziendistorsionsmodell Erfahrungen: Bericht auf handlungsplan

Die Ergotherapeutin Bettina Tscheliesnig aus Klagenfurt hat auf ihrer Seite "handlungsplan" Ihre Erfahrungen mit dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos veröffentlicht. Kurz stellt sie das Fasziendistorsionsmodell (FDM) mit den 6 Distorsionen und seiner Begründung durch den
us- amerikanischen Arzt Dr. Stephen Typaldos dar und teilt Ihre persönlichen Erfahrungen in der Praxis als Ergotherapeutin mit.
Bettina Tscheliesnig schreibt, dass das FDM ihr Behandlungsrepertoire deutlich erweitert hat und sie Therapeuten den Besuch eines FDM Seminares empfehlen würde. Die derzeit noch recht spärliche Studienlage zum FDM beschreibt sie auch kurz. Dabei verweist sie auch auf die derzeit valideste Studie von Dr. Christian Stein aus Hannover, der diese als Dissertation bei Prof. Matthias Fink (AIM Hannover) verfasste.
Die Literaturliste hat dann allerdings so garnichts mit dem Fasziendistorsionsmodell zu tun, sondern würde gut unter einen Artikel über Faszien passen. Denn die Eigenständigkeit in Anamnese und Behandlung im FDM hat nur als Erklärungsansatz das Bindegewebe, die Faszien. Die angegebene Literatur von Bettina Tscheliesnig hilft hier nicht weiter.
Die Links zum FDM führen auf die Seite des europäischen Verbandes EFDMA und des us- amerikanischen Verbandes AFDMA, sowie zu FDM Seminaren der Typaldos Akademie.
Auf der Seite der EFDMA finden Interessierte weitere Studien zum Fasziendistorsionsmodell, FDM Kurse und FDM Literatur.

Sonntag, 3. Juli 2016

Wikipedia und Fasziendistorsionsmodell: Typaldos Artikel

In der Internet Enzyklopädie Wikipedia existiert nun auch ein Eintrag zu dem Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos D.O..
Dr. Typaldos, ein us- amerikanischer Osteopath, hatte 1991 begonnen das Fasziendistorsionsmodell zu entwickeln, bis zu seinem Tod 2006.
Seit etwa 5- 6 Jahren gab es einen Artikel zum Fasziendistorsionsmodell (FDM). Als dieser nach Ansicht eines Wikipedia- Administrators Mitte des Jahres 2013 aufgrund geringer Relevanz zur Löschung vorgeschlagen wurde, brach ein kleiner FDM- Shitstorm los. Letzterer verhinderte dann die Löschung des Wikipedia- Artikels zum Fasziendistorsionsmodell.
Im September 2014 wurde vom Wikipedia Admin Rolf29 vorgeschlagen, dass der Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos D.O. einen eigenen Artikel bekommen sollte.
EFDMA- Instruktor Markus Nagel M.Sc. aus Osnabrück verfasste diesen und stellte ihn am 12. März 2016 online. Im Anschluss wurden noch von einigen Usern Korrekturen oder Ergänzungen vorgenommen.
Neben den deutschen Wikipedia- Artikeln gibt es noch einen Eintrag in der russischsprachigen Wikipedia zur FDM- Therapie. In der englischen Wikipedia existiert weder zum Fasziendistorsionsmodell, noch zu Dr. Typaldos ein Artikel.


Donnerstag, 23. Juni 2016

FDM Wien: Arbeitskreis im Juli 2016

Der FDM Arbeitskreis Wien wird am 4. Juli 2016 von 18:30 – 20:00 Uhr stattfinden. Die Teilnahme ist nur für Mitglieder der European FDM Association (EFDMA) möglich.
Ort:
Praxis Pro Corpore
Dominikaner Bastei 12
in 1010 Wien
Für die Organisation zeichnen FDM- Instruktor Joachim Stolz und FDM IC- Therapeut Tomasz Teszner M.Sc. verantwortlich.
Das Programm wird wie bei allen FDM Arbeitskreisen aus Patientenbehandlung und Diskussion bestehen.
Darüberhinaus sind Eigenbehandlungen möglich.
Weitere Informationen und Anmneldung an FDM Instruktor Joachim Stolz per Mail unter
praxis@physiobrunn.at.

Heute FDM Arbeitskreis in Berlin

Heute findet FDM Arbeitskreis Berlin um 19 Uhr statt unter der Organisation von FDM Instruktor Lars Werner.
Die Teilnahme ist nur für Mitglieder der European FDM Association (EFDMA) möglich.
Ort:
Praxis Hübner und Werner
Luisenstrasse 41
10117 Berlin
Das Programm wird Patientenbehandlungen beinhalten und "aktuelle Fragen"...
Weitere Informationen und Anmeldung bei Lars Werner unter lars_werner@gmx.net

Fasziendistorsionsmodell Arbeitsgruppe in Salzburg

Fasziendistorsionsmodell Arbeitsgruppe der European FDM Association  (EFDMA) in Salzburg (Österreich). Die Teilnahme ist nur als Mitglied der EFDMA möglich.
Termin ist der 30. Juni 2016 im Vitaclub West (in der Franz-Brötzner-Straße 9 in 5071 Wals).
Organisator ist FDM- Therapeut Jakob Taferner.
Das Programm des FDM Arbeitskreises wird aus Erfahrungsaustausch und Patientenbehandlungen nach dem FDM bestehen.
Weitere Informationen und Anmeldung bei Jakob Taferner
unter taferner.jakob@gmail.com

Donnerstag, 9. Juni 2016

FDM Seminare: Ab 2017 Fasziendistorsionsmodell in Griechenland

Ab 2017 werden erstmalig von der europäischen FDM Association (EFDMA) zertifizierte Fasziendistorsionsmodell Seminare in Griechenland angeboten.
Verantwortlich für die Organisation der FDM Module zeichnet der Kursveranstalter Epimorfosis in Thessaloniki und Athen zusammen mit der Osteopathieschule Deutschland (OSD).
Der unterrichtende FDM Instruktor wird Markus Nagel M.Sc. aus Osnabrück sein. Markus Nagel M.Sc. zeichnet verantwortlich für das auch in Kürze neu erscheinende FDM Buch "Fasziendistorsionsmodell- ein medizinisches Konzept" im Haug Verlag.
Die FDM Kurse in Griechenland starten mit dem Modul 1 am 27. Januar 2017 in Athen.
Weitere Informationen und Anmeldung für FDM Kurse in Griechenland unter:
http://www.epimorfosis.gr/en/seminars-athens/#all/1/list