Samstag, 16. Februar 2013

FDM Seminar mit Keisuke Tanaka in Tokyo

In Tokyo fand Anfang Februar ein erfolgreiches FDM Level 1 Seminar der Asiatischen FDM Organisation FAA mit Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata statt.
Die etwa 40 Teilnehmer wurden von den beiden japanischen FDM Instruktoren Tanaka und Iwata in das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos und die Diagnose und Behandlung der Schulter eingeführt.
Dabei wurde den Interessierten japanischen Therapeuten unter anderem der supraclaviculäre hernierte Triggerpunkt (SCHTP) oder das vordere Arm- Triggerband nahegebracht und geübt.
Aber auch die Zusammenhänge der übrigen Fasziendistorsionen in Entstehung und gegenseitiger Wechselwirkung nach dem Fasziendistorsionsmodell wurden erläutert.
Das nächste FDM Seminar in Japan wird in Osaka stattfinden und von einer etwa zehnköpfigen Gruppe der European FDM Association (EFDMA) besucht werden. Themen werden die oberen und die unteren Extremitäten sein. Keisuke Tanaka FDM O. hatte hierzu schon auf dem FDM Weltkongress "20 Jahre Triggerband" im Sommer 2011 in Wien verschiedene Ansätze zu Falttechniken (vor allem Entfalttechniken) der Membrana interossea (MIO) des Unterarmes gezeigt.
Das letzte Mal war eine Delegation 2011 kurz vor dem Tsunami und der Katastrophe von Fukushima bei einem FDM Seminar in Tokyo zu Gast.



BKK Vor Ort: Erfahrungen mit Osteopathie

Die drittgrösste BKK Deutschlands, die BKK vor Ort, hat in einer Presserklärung auf ihrer Internetseite als erste gesetzliche Kasse von ihren Erfahrungen mit Osteopathie seit Mitte letzten Jahres berichtet.
Signifikant scheint die Geschlechterverteilung bei der Inanspruchnahme des Osteopathieangebotes der BKK vor Ort zu sein, die schon die Überschrift "Frauen nutzen Osteopathie doppelt so oft wie Männer" Ausdruck ausdrückt.
Laut der BKK vor Ort haben seit Mai 2012 etwa 3000 Versicherte das Angebot Osteopathie anteilig unter bestimmten Bedingungen erstattet zu bekommen, in Anspruch genommen. Wenn man von etwa 800 000 Versicherten (Wikipedia) der BKK vor Ort ausgeht, dann sind das noch nicht einmal 0,4 Prozent der Versicherten.
Versicherte der BKK vor Ort bekommen Osteopathie unter bestimmten Voraussetzungen zu 90 Prozent bis maximal 60 Euro erstattet. Pro Kalenderjahr ist der Betrag auf 360 Euro begrenzt.
Einen Schwerpunkt machten laut Eigenangaben die Osteopathiebehandlungen von Babys und Kindern aus mit den häufigsten Diagnosen "Schreibaby" und "Saugverwirrung" aus.
Fügt man die Angaben der BKK vor Ort zusammen, so scheinen die häufigsten Nutzerinnen Frauen mittleren Alters mit Rückenbeschwerden oder Migränekopfschmerzen zu sein.
Die BKK vor Ort hat ihren Hauptsitz in Bochum und über die Hälfte der Versicherten befinden sich in Nordrhein- Westfalen. Sie hat ihren Ursprung in verschiedenen Unternehmen der Region wie Opel, Degussa oder Mannesmann.



Donnerstag, 7. Februar 2013

BKK VBU bezahlt anteilig Osteophatie

Die BKK VBU bezahlt als eine weitere Krankenkasse anteilig unter bestimmten Voraussetzungen Osteophatie (Rechtschreibfehler im Original; Stand 7.2.2013). Unter dem Punkt "Osteophatie" führt die BKK VBU die Voraussetzungen auf, die für eine anteilige Erstattung erfüllt sein müssen.
Es muss eine bescheinigung vom Arzt vorliegen und der osteopathische Leistungserbringer muss die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in einem der großen Verbände erfüllen oder dort Mitglied sein.
Dann bezahlt die VBU BKK sechsmal pro Kalenderjahr maximal 80 Prozent der osteopathischen Behandlungskosten bis 60 Euro.
Die Verkehrsbau Union VBU BKK hat ihren Hauptsitz seit 1993 in Berlin. Die BKK VBU betreut etwa 400.000 Mitglieder in elf Bundesländern.
Mittlerweile gibt es viele Krankenkassen die Osteopathie bezahlen- anteilig und unter bestimmten Bedingungen.

FDM Schweiz: Artikel im Rückenforum

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Rückenforum (Schweiz) ist ein Artikel zum Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos erschienen. Der Artikel "Auf die eigene Wahrnehmung hören" stellt das Fasziendistorsionsmodell mit seiner neuen Interpretationsmöglichkeit durch Körpersprache und subjektive Aussagen da. Herausgestellt wird in dem Artikel, den Katharina Kleinschmidt für das Rückenforum verfasst hat, was sich für Patienten mit beispielsweise Rückenschmerzen, für neue Möglichkeiten in der Behandlung ergeben. Kurz beschrieben werden die Qualitäten des Ausdrucks von Beschwerden und einzelne Fasziendistorsionen.
Die Zeitschrift "Rückenforum- Schweizer Zeitschrift für Rückenpatienten" erscheint einmal jährlich und wird von der Arbeitsgemeinschaft Ergonomie und Gesundheit (Bad Ragaz) herausgegeben.
Mit 120.000 Exemplaren hat die Patientenzeitschrift Rückenforum eine ausgeprägte Verbreitung.
Mit den FDM Seminaren der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) in Zürich und den FDM Kursen des Fortbildungszentrums RehaStudy in Bad Zurzach und Winterthur bekommt das Fasziendistorsionsmodell in der Schweiz weiterhin einen stetig wachsenden Bekanntheitsgrad.


Montag, 4. Februar 2013

EFDMA- Seminare: Fasziendistorsionsmodell Chemnitz, Leipzig, Dresden

Erstmals wird es in diesem Jahr Fortbildungen und Kurse im Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos in Jena und somit auch für die Region Chemnitz, Leipzig und Dresden nach der Zertifizierung der European FDM Association (EFDMA) geben.
In der Region um Leipzig, Dresden und Jena gibt es bisher kaum von der EFDMA ausgebildete Therapeuten.
Das Fortbildungszentrum MediPhys Jena am Campus der Friedrich-Schiller Universität im Zentrum von Jena bietet ab Mai 2013 erstmals eine Grundfortbildung (FDM Modul 1 bis 3) im Fasziendistorsionsmodell an. Die von Verena Steinbruch gegründete und geleitete Fortbildungseinrichtung MediPhys Jena präsentiert ausschliesslich ausgewählte Kurse in den modernen sanierten Räumen in Jenas Innenstadt.

Weitere Informationen und Anmeldung Zu den FDM- Kursen in Jena und Region Chemnitz, Dresden, Leipzig unter
http://www.mediphysjena.de/kurse/fdm-fasziendistorsionsmodell/


Sonntag, 3. Februar 2013

FDM Fortbildung zur Inversionstherapie mit Marjorie Kasten PT

Die langjährige Kollegin vom Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos D.O. (1957- 2006), Marjorie Kasten, wird in diesem Jahr für eine FDM Fortbildung zur Inversionstherapie nach Deutschland kommen.
Marjorie Kasten hat lange Jahre mit Dr. Typaldos in der FDM Extremity Clinic in Bangor, Maine bis zu seinem überraschenden Tode 2006 zusammengearbeitet.
Vor allem bei hartnäckigen Faltdistorsionen (dreidimensionale Verdrehungen der tiefen Faltfaszien, die auf Kompression oder Traktion reagieren), Tektonischen Fixierungen (Verlust der Gleitfähigkeit von Faszienflächen) und multiplen Distorsionsmustern hat Marjorie Kasten PT mit Dr. Typaldos zusammen stets kontinuierlich effektive Therapiekonzepte innerhalb des Fasziendistorsionsmodells weiterentwickelt.
In ihren Behandlungsstrategien bei hartnäckigen Fasziendistorsionen setzt sie Inversionstische, Peanutbälle (Physioroll), Masterplumber und den Invertrac ein.
Ihre Erfahrungen mit der Inversionstherapie hat sie in dem Ringbuch "Which way is up when you are upside down" zusammengefasst. Dazu gibt es eine kleine Zusammenfassung ihrer Erfahrungen mit dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) und der Zusammenarbeit mit Dr. Typaldos.
Das Inversionsseminar wird wie auch im letzten Jahr, in Osnabrück im Hotel Steigenberger Osnabrück stattfinden.
Organisator ist EFDMA Instruktor Markus Nagel BSc., der in Osnabrück eine FDM Praxis betreibt und hauptverantwortlicher Redakteur vom FDM Buch der EFDMA ist.
Anmeldungen und weitere Informationen sind unter FDM Seminar Osnabrück erhältlich.
Die beim FDM Seminar eingesetzten Inversionstische der Firma Teeter, die Invertracs und aufgepumpten Peanutbälle werden von der FDM Toolbox zur Verfügung gestellt und werden zu Seminarpreisen bei Direktmitnahme und Voranmeldung erhätlich sein.
Voraussetzung für die Teilnahme am FDM Spezial Seminar ist die bestandene Zertifizierungsprüfung nach Absolvierung der drei FDM Grundmodule nach Kriterien der European FDM Association EFDMA.


Samstag, 2. Februar 2013

Viele Krankenkassen bezahlen Osteopathie anteilig

Mit Beginn dieses Jahres bezahlen weitere Krankenkassen Osteopathie anteilig. Die AOK Niedersachsen bezahlt Osteopathie nun auch anteilig. Damit bekommen die fast zweieinhalb Millionen Versicherten der AOK Niedersachsen unter bestimmten Voraussetzungen Osteopathie teilweise erstattet. Die AOK Niedersachsen hat die Osteopathie unter "Mehrleistungen" aufgeführt. Diese werden jährlich mit 250 Euro bezuschusst. Zu den Mehrleistungen zählen auch die Homöopathie, bestimmte Vorsorgeuntersuchungen in Schwangerschaft und bei Geburt und bestimmte Schutzimpfungen. Der Betrag von 250 Euro bezieht sich auf alle Mehrleistungen jährlich in der Gesamtheit pro Versichertem.
Von den Kosten der Osteopathie übernimmt die AOK Niedersachsen maximal 80 Prozent. Da eine Osteopathiebehandlung meist zwischen 80 bis 100 Euro pro Sitzung kostet, können sich AOK- Versicherte leicht ausrechnen, was ihnen erstattet wird und welche der Kosten sie selbst tragen müssen.
Aus dem AOK Verbund bezahlen auch die AOK Nord- West, die AOK Plus und die AOK Sachsen- Anhalt anteilig Osteopathie.
Das häufigste Modell unter den gesetzlichen bei der anteiligen Bezahlung von Osteopathie ist, dass 80 Prozent pro Behandlung maximal bis 60 Euro bezahlt werden. Das Ganze höchstens sechsmal jährlich (Kalenderjahr).
Eine gut sortierte und ständig aktualisierte Liste der Krankenkassen die Osteopathie bezahlen findet man auf dem Osteopathieportal Osteokompass.
Bei fast allen Krankenkassen muss die osteopathische Leistung durch einen Arzt veranlasst sein und die osteopathischen Leistungserbringer müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehört die Mitgliedschaft in einem der grossen Osteopathieverbände wie Bundesverband Osteopathie (bvo) oder Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) oder einem regionalen Verband wie dem Osteopathieforum Hannover e.V.. Die Mitgliedschaft oder die zumindest die Voraussetzung besagen, der jeweilige osteopathisch fortgebildete Therapeut oder Arzt eine bestimmte Anzahl von Stunden absolviert hat.
Zu Beginn der Welle von Krankenkassen die Osteopathie bezahlen (anteilig), hatte der VOD die Erstattungspraxis von Osteopathie und die mangelnden Regelungen kritisiert.
Die Techniker Krankenkasse (TK) war eine der ersten, die öffenlichkeitswirksam die anteilige Osteopathiebezahlung für ihre Mitglieder durchführte.
Mittlerweile sind es über 50 gesetzliche Kassen, welche Osteopathieleistungen anteilig übernehmen. Darunter große Kassen, wie die IKK Classic mit etwa dreieinhalb Millionen Versicherten oder die Barmer GEK mit fast 9 Millionen Mitgliedern. Krankenkassen die auch Osteopathie anteilig bezahlen wie BKK Mobil Oil oder die Siemens BKK haben auch über eine halbe Million Mitglieder.
Schätzungsweise 70 Millionen Menschen in Deutschland sind gesetzlich versichert. Dann kann man davon ausgehen, dass fast die Hälfte der gesetzlich Versicherten in Deutschland anteilig Osteopathie bezahlt bekommt.
Damit haben die Krankenkassen die Arbeit der Osteopathieverbände übernommen, die Osteopathie in Deutschland bekannter und mehr Menschen zugänglich zu machen. Das zwang die untereinander in der Vergangenheit nicht miteinander kooperierenden Verbände sich an einen Tisch und den Krankenkassen etwas entgegen zu setzen. Nun gibt es ein "Positionspapier" der Verbände, welches "fordert" dass die Krankenkassen nur bei einer "qualifizierten osteopathischen Ausbildung" Osteopathie erstatten. Dazu muss man wissen, dass die Osteopathie keine Ausbildung, sondern eine Fortbildung ist. Es gibt keinen eigenen Berufsstand. Die Verbände fordern in ihrem auf der Seite des bvo veröffentlichten "Positionspapieres" unter anderem ein eigenes Berufsgesetz.
Bei den Regelungen zur Osteopathie sind die Krankenkassen unabhängig von den Verbänden. Die Krankenkassen haben bisher zum überwiegenden Teil ihre Entscheidungen ohne die Osteopathieverbände gemacht.