Mittwoch, 17. Oktober 2012

AOK Plus übernimmt Kosten für Osteopathie

Die AOK Plus, Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen mit etwa 2,7 Millionen Versicherten, hat vor etwa einer Woche beschlossen, die Kosten für Osteopathie anteilig zu übernehmen.
Die Neuregelung bezüglich der Osteopathie tritt zum Novemberbeginn in Kraft. Beschlossen hatte dies der Verwaltungsrat der AOK Plus vor etwa einer Woche auf einer Sitzung in Weimar.
Damit ist die AOK Plus die erste Kasse aus dem AOK Verbund, die anteilig osteopathische Leistungen erstattet. Auf der Internteseite der AOK Plus wird die Osteopathie als sanfte Behandlungsmethode und alternative Heilmethode beschrieben, die "Blockaden" und Funktionsstörungen" manuell behandelt.
Die AOK Plus erstattet ihren Versicherten maximal 360 Euro pro Jahr. Das sind sechs osteopathische Behandlungen mit je 60 Euro.
Die AOK Plus besteht seit 2008. Sie ist aus den AOK Sachsen und Thüringen entstanden und hat 140 Geschäftsstellen. Der Hauptsitz der AOK Plus befindet sich in Dresden.
Begonnen hatte die anteilige Erstattung von Osteopathie durch gesetzliche Kassen zu Beginn des Jahres mit der Techniker Krankenkasse und der BKK Essanelle. Monatlich zogen andere Krankenkassen, wie beispielsweise die BKK Mobil Oil nach. Die Regelungen sind zum Teil verschieden. So erstattet die BKK Mobil Oil keine osteopathische Behandlungen von Heilpraktikern ohne physiotherapeutische Ausbildung.

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