Donnerstag, 31. Mai 2012

FDM Seminar in Kyushu

Die asiatische FDM Association FAA hat in Kyushu ein Ein- Tages- FDM Seminar mit Keisuke Tanaka FDM O. veranstaltet. Tanaka zeigte FDM Techniken für die Schulter und den Nacken. Dabei Entfalttechniken und die Behandlung vom supraclaviculären hernierten Triggerpunkt (SCHTP) in Rückenlage.
Keisuke Tanaka FDM O. beim Zeigen einer FDM Technik
Tanaka wies auf die Schwierigkeiten bei der Behandlung vom steifen Nacken und Kopfschmerzen hin und erläuterte auch, wie sich das Faszien-Distorsions-Modell nach Typaldos in der Herangehensweise von anderen Konzepten unterscheidet.
Wichtig war ihm, dass die japanischen FDM Therapeuten viele Hinweise für die Praxis von diesem FDM Seminar mitnehmen konnten.
Das nächste Ein- Tages- FDM Seminar soll auf diesem aufbauen.
Keisuke Tanaka FDM O. ist Inhaber einer FDM Praxis in Fukuoka, Kuyshu. Kyushu ist als südlichste der japanischen Inseln immer wieder in den Medien wegen der Langlebigkeit einzelner Bewohner (hier lebte unter anderem der bisher älteste Mann der Welt Jiroemon Kimura) und als Startort des japanischen Staates.
Keisuke Tanaka betreibt unter anderem den Youtube Kanal tanakorthopathic mit FDM Behandlungsvideos.
Keisuke Tanaka FDM O. bei der Behandlung eines SCHTP in Rückenlage



Mittwoch, 30. Mai 2012

Schmerzsprache des Körpers- Zeitungsartikel zu FDM

Die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) hat im letzten Monat einen Artikel zum Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos mit Dr. med. Wilhelm Kurz veröffentlicht.
Dr. Kurz ist FDM Instruktor und Facharzt für Chirurgie- daneben sitzt er im Vorstand der europäischen FDM Association EFDMA als Vize- Präsident.
In dem Artikel der NOZ wird Dr. Kurz als "Schmerzversteher" und scherzhaft als "Knochenbrecher reloaded" wirkender manuell arbeitender Therapeut bezeichnet. Das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos wird als alternative Schmerztherapie bezeichnet, die Schmerzen als Signale des Körpers auf funktionelle Störungen deute und diese als Fasziendistorsionen "vom Prinzip her" reversibel seien.
Hingewiesen wird in dem Artikel von NOZ Autor auch auf die Anwendung des FDM nach Typaldos durch Klaus Eder, den leitenden Physiotherapeuten der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Eder wird dazu im Juli dieses Jahres zum wiederholten Male ein FDM Spezial Seminar zu FDM im Spitzensport in Hannover für die Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (aim-typaldos.de) abhalten.
Auch Dr. Wilhelm Kurz unterrichtet FDM Seminare in seiner FDM Academy in Würzburg, Baden- Baden und Osnabrück.
der Link zum Artikel:
http://www.noz.de/lokales/63151694/fdm-dr-kurz-ist-schmerzversteher-mit-heilenden-haenden-in-bad-essen-und-osnabrueck

Dienstag, 29. Mai 2012

Finanztest: Gesetzliche Krankenkassen, Osteopathie und Naturheilverfahren

Die Zeitung finanztest hat in Ihrer Ausgabe 6/2012 einen Produktfinder für gesetzliche Krankenkassen veröffentlicht. Sie weist daraufhin, dass viele gesetzliche Kassen seit Jahresbeginn anteilig beispielsweise die Behandlungskosten für Osteopathie übernehmen. Dafür hat finanztest Zusatz- und Serviceangebote von 88 gesetzlichen Krankenkassen untersucht.
Der Produktfinder und weitere Informationen zum Thema Zusatzleistungen wie Osteopathie finden sich auf der Seite von test.de unter http://www.test.de/Gesetzliche-Krankenkassen-Auf-dem-Weg-der-Besserung-4374368-4374370/

Sonntag, 27. Mai 2012

Das Unmögliche

"Das Unmögliche besitzt oft eine Geschlossenheit, die dem bloß Unwahrscheinlichen fehlt. Wie oft ist Ihnen eine offensichtlich rationale Erklärung gegeben worden, die in jeder Hinsicht funktioniert, bis auf die eine, nämlich schlicht die, daß sie hoffnungslos unwahrscheinlich ist."

Dirk Gently in Douglas Adams: "DER LANGE DUNKLE FÜNFUHRTEE DER SEELE"
Wilhelm-Heyne-Verlag 2008; S 159

Douglas Adams verstarb, genauso wie der Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen P. Typaldos, im Alter von 49 Jahren an den Folgen einer Herzattacke.

Samstag, 26. Mai 2012

Osteopathie und gesetzliche Krankenkassen: Der Dominoeffekt

Und wieder ist eine neue gesetzliche Krankenkasse auf den Zug aufgesprungen, eine Kostenübernahme für Osteopathie ihren Mitgliedern teilweise anzubieten: Die BKKvor Ort übernimmt 90 Prozent der Kosten für eine osteopathische Behandlung sechsmal im Jahr zu jeweils maximal 60 Euro.
So langsam wird es schwer, die nicht- privaten Krankenkassen aufzuzählen, die teilweise Osteopathie erstatten.
Die BKK vor Ort mit Sitz in Bochum und etwa 810 000 Versicherten ist eine der großen BKKs in Deutschland und hat eine 150jährige Tradition.
Zu Beginn dieses Jahres hatte die Techniker Krankenkasse (TK) öffentlichkeitswirksam mitgeteilt, dass sie anteilig eine Kostenübernahme für Osteopathiebehandlungen für ihre Mitglieder anbieten würde. Im Anschluss zogen viele gesetzliche Kasse mit Kostenübernahme bei Osteopathie wie die Bahn BKK oder die BKK Essanelle nach. Mittlerweile sind es eine ganze Reihe von GKVs, welche Kostenübernahmen für Osteopathie anbieten. Neben der Freude über die Kostenübernahme, wenn der jeweilige osteopathisch fortgebildete und behandelnde Therapeut die Kriterien der Kassen erfüllt, gab und gibt es auch Kritik an der Kostenübernahme von Osteopathie.
Die Techniker Krankenkasse hat mittlerweile schon Fernsehwerbespots für die Osteopathie auf Privatsendern geschaltet.
Eine Liste über die Kassen, die Osteopathie teilweise erstatten und ihre recht individuellen Regelungen gibt es auf dem Osteopathieportal Osteokompass.

Freitag, 25. Mai 2012

Fasziendistorsionsmodell wird bei Tennisprofis eingesetzt

Auf dem tennisspezifischen Internetportal tennisnet.com wird in einem Interview über die österreichische Physiotherapeutin Birgit Frimmel als "Wunderheilerin" berichtet. Frimmel setzt das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos bei Tennisprofis wie dem österreichischen Tennisstar Jürgen Melzer, Platz 21 der Weltrangliste, ein. Neben dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos setzt sie als osteopathisch arbeitende Physiotherapeutin (Ausbildung an der Wiener Schule für Osteopathie WSO- an der auch Dr. Georg Harrer schon früh FDM Kurse unterrichtet hat) noch andere manuelle Konzepte ein. Das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos wird von ihr in dem Interview mit tennisnet.com besonders hervorgehoben. Eine Zusammenarbeit besteht auch mit der EFDMA FDM Therapeutin Stephanie Kilian (Purkersdorf).
Damit wird wieder einmal der Stellenwert deutlich, den das FDM nach Typaldos im Spitzensport mittlerweile erreicht hat. Als erster hat in Europa der Sportphysiotherapeut Klaus Eder das Fasziendistorsionsmodell bei der Deutschen Fußballnationalmannschaft eingesetzt. Seine Erfahrungen hat er in einem FDM Spezialseminar im letzten Jahr bei der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) in Hannover zusammen mit dem Wiener FDM Instruktor Dr. Georg Harrer unterrichtet. Auch in diesem Jahr wird es wieder ein FDM Seminar zu FDM im Spitzensport mit Klaus Eder und Marcus Schönaich (Mannschaftsarzt Hannover 96 und UBC Tigers) von der AIM in Hannover geben.

Fasziendistorsionsmodell Fortbildung in Alaska: AFDMA lädt Flyer hoch

Der amerikanische FDM- Verband AFDMA hat auf seiner Internetseite nun den Flyer für das FDM Modul 3 Seminar mit Dr. Georg Harrer (Wien) und Dr. Byron Perkins (Anchorage) im Juli dieses Jahres hochgeladen.
Das FDM Modul 3 Seminar wird in Seward Alaska stattfinden. Alaska gilt als Hochburg des Fasziendistorsionsmodells in den USA, da dort auch schon der Begründer des FDM, Dr. Stephen P. Typaldos, früh FDM Kurse gegeben hat. In Alaska sind der ehemalige Präsident der AFDMA, Dr. Byron Perkins, und der neueste us- amerikanische FDM Instruktor Todd A. Capistrant in FDM Praxen tätig.
Im Anschluss an das FDM Modul 3 Seminar wird es noch ein Seminar zu Clinical Research geben. Auf diesem wird unter anderem Todd A. Capistrant von den FDM Präsentationen vom Faszienkongress in Vancouver berichten, der im März stattfand. Dort stellten Todd A. Capistrant, Dr. Byron Perkins und EFDMA Präsident Stefan Anker Präsentationen zum Fasziendistorsionsmodell vor.
Das gemeinsame FDM Seminar eines us- amerikanischen und europäischen FDM Instruktors zeigt, wie die internationale FDM Community sich weiter vernetzt und zusammenarbeitet. Möglicherweise werden auch japanische FDM Therapeuten aus dem Umfeld von Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata an dem FDM Seminar teilnehmen, so dass es im Umfeld wieder zu einem internationalen Treffen der FDM Verbände kommen könnte.
Bei der ersten FDM International Certificate Prüfung der europäischen FDM Association (EFDMA) in Wien Ende April, war schon Marjorie Kasten PT mit in der Prüfungskomission und konnte sich ein gutes Bild von dem Stand der Ausbildung der europäischen FDM Therapeuten machen. Anschliessend gab Marjorie Kasten zwei Inversionsseminare in Wien und Osnabrück.

Mittwoch, 23. Mai 2012

DAK- Gesundheit erstattet Osteopathie bei Säuglingen

Die gesetzliche Krankenkasse DAK- Gesundheit erstattet ihren Mitgliedern die Kosten für eine osteopathische Erstuntersuchung bei Säuglingen (0- 12 Monate nach Definition der DAK). Erstatte werden die Kosten für eine Osteopathiebehandlung aber, wenn sie durch Mitglieder des ärztlichen Osteopathieverbandes Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin DGOM erfolgt ist. Für Folgebehandlungen der jeweiligen Säuglinge will die DAK- Gesundheit besondere Konditionen gewähren.
Nach der Beschreibung der DAK- Gesundheit auf ihrer Internetseite unter der Rubrik "Osteopathie bei Säuglingen" "versuchen" "Osteopathen" die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dieser "Versuch" wird seitens der DAK als "ganzheitlicher Ansatz" bezeichnet. Konsequent dann auch die Kategorisierung der Osteopathie als "Alternativmedizin" durch die DAK- Gesundheit. Denn wer "versucht", der darf getrost als "alternativ" bezeichnet werden...aber er darf nach der DAK Schreikinder, Säuglinge mit Verdauungs- oder Schlafproblemen oder bei schiefer Kopfhaltung behandeln. Diese "Funktionsstörungen" können laut DAK durch eine "komplizierte Geburt" entstehen und können die "motorische und seelische Entwicklung eines Kindes beeinflussen".
Die DAK Gesundheit hat etwa 6,6 Millionen Versicherte und ihren Sitz in Hamburg und hat als deutsche gesetzliche Krankenkasse die älteste Geschichte aufzuweisen und war immer eng mit den Gewerkschaften verbunden.

Altersvorsorgepflicht für Selbstständige 2013

Zur Zeit geistern auf sozialen Netzwerken und durch einzelne Medien skandalisierende Nachrichten zur Altersvorsorgepflicht für Selbstständige ab dem Jahr 2013. Der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) moniert in einer Stellungnahme auf seiner Internetseite eine mögliche Rentenpflicht für osteopatische arbeitende Heilpraktiker ab 2013.
Schaut man auf der Seite des Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS nach, so sind Einblicke in kommende Regelungen genau- ungenau zu erhalten.
Ausgenommen von den Regelungen sind dort beispielsweise Ärzte, weil sie durch ein berufsständisches Versorgungswerk abgesichert sind oder Landwirte.
Weil also Heilpraktiker nicht "anderweitig" oder durch eigene Versorgungswerke abgesichert sind, könnte aus Sicht der Bundesregierung eine Gefahr bestehen, dass sie im Alter "abhängig von Grundsicherungsleistungen" werden könnten. Um Risiken und Erreichbarkeit der neuen Regelungen einschätzen zu können, hat das BMAS eine Machbarkeitsstudie, laut VOD, in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse zum Sommer vorliegen sollen. Könnten die neuen Regelungen zur Altersvorsorgepflicht also verhindern, dass zukünftig vor Kiosken Horden von gealterten alkoholisierten Heilpraktikern rumlungern und mit gelallten langatmigen Monologen über die Wirkung von Homöopathie Passanten belästigen? Könnte es sein, dass die indigenen Strassenmusikanten in deutschen Großstädten von Altersamut- Heilpraktikerkombos, die mit leeren Bachblütenflaschen und ausgedienten Pendeln auf Klangschalen für ein paar Euro musizieren, abgelöst werden?
Wohl kaum, denn die meisten werden, nach meinem Kenntnisstand, bis zu ihrem Tode arbeiten, da die Arbeit in der Regel eher Berufung als Beruf ist. Auch werden gerade im osteopathischen Bereich die Fähigkeiten mit dem Alter immer besser- viele arbeiten nebenbei als Dozenten oder Lehrer in Fortbildungseinrichtungen.
Liest man sich auf der BMAS- Seite die Regelungen durch, so ist zu ersehen, dass das Inkrafttreten sich größtenteils auf die bezieht, die vor 1982 geboren sind. Bei den über 30- bis  50jährigen werden schon getätigte Vorsorgen unter bestimmten Kriterien akzeptiert oder es gibt Ausnahme- und Befreiungsregelungen. Damit werden von den Neuerungen hauptsächlich junge Selbstständige betroffen sein.
Mehr unter http://www.bmas.de/DE/Themen/Rente/rentenreformpaket-zuschussrente.html#doc69238bodyText7




"Osteopathie nach Typaldos" in der "Welt kompakt"

In der gestrigen Ausgabe der Zeitung "Welt kompakt" gab es einen Artikel über die "Osteopathie nach Typaldos". Unter der Überschrift "Ein regelrechter Ansturm" (Zitat von Prof. Matthias Fink (Medizinische Hochschule Hannover, Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin AIM)) wird darin wird das Schicksal einer Patientin dargestellt, die sich nach dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos (hier als "Osteopathie nach Typaldos" bezeichnet) behandeln lassen wollte. Da sie in der Privatambulanz für Naturheilverfahren in der MHH keinen Termin bekam, empfahl man ihr dort einen an ihrem Wohnort nahegelegenen FDM Therapeuten, Harm- Johann Grupe.
Seit sie bei Grupe, der in Grohnde das FDM nach Typaldos praktiziert, in Behandlung sei, habe sie "deutlich weniger Schmerzen", wird die Patientin Barbara Filpe in der Welt kompakt zitiert.
Prof. Matthias Fink will wegen der großen Nachfrage durch Patienten nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) ein Netzwerk für Niedersachsen aufbauen, schreibt Welt kompakt weiter.
Seit das NDR Magazin Visite "Osteopathie nach Typaldos" in einem Beitrag unter anderem mit Prof. Matthias Fink darstellte, ist die Nachfrage nach FDM Therapeuten deutlich gestiegen.
Hannover und Wien gelten bisher als die Hauptstädte des Fasziendistorsionsmodells, wo sich die größten Anzahlen von FDM Therapeuten der europäischen FDM Organisation EFDMA aus den unterschiedlichsten Berufszweigen wie Hausärzten, Chirurgen, Orthopäden, Physiotherapeuten und osteopathisch fortgebildeten Heilpraktikern in FDM Arbeitskreisen austauschen, schwierige Einzelfälle befunden und behandeln und sich vernetzen. Vereinzelt gibt es auch schon FDM Arbeitsgruppen in Bremen, FDM Stuttgart und Hamburg.
Auch für FDM Seminare gibt es immer mehr Fortbildungseinrichtungen wie die Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM Hannover) von Prof. Matthias Fink, die FDM Seminare mit Dr. Georg Harrer (Wien) und Thorsten Fischer (FDM Hannover) durchführt, die Typaldos Akademie von Dr. Christian Stein und Christoph Rossmy, FDM Seminar von Stefan Anker, die FDM Academy von Dr. Wilhelm Kurz (Osnabrück) und Typaldos Seminar mit Dr. Markus Breinessl (Wien) und Dr. Georg Harrer.
Eine FDM Therapeutenliste die nach Postleitzahlen geordnet ist, findet sich auf der Seite des offiziellen europäischen FDM Verbandes EFDMA unter www.fdm-europe.com.




Dienstag, 22. Mai 2012

Fasziendistorsionsmodell bei Tennisellenbogen- neues FDM Video

Zur Behandlung des Tennisellenbogens (Epicondylitis) mit dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos ist ein neues Video auf dem offiziellen FDM Youtube Kanal von Keisuke Tanaka FDM O. online gestellt worden.
Zu sehen ist ein Patient in der Praxis von Keisuke Tanaka FDM O., einem japanischen FDM Therapeuten und FDM Instruktor, in Fukuoka, der über Beschwerden im Bereich des Ellenbogens klagt.
Keisuke Tanaka FDM O. reproduziert und testet die Beschwerden durch das Heben einer Hantel. Nach der langen verbalen Beschreibung des Patienten deutet Tanaka die Körpersprache (Deiktik) nach dem Fasziendistorsionsmodell und behandelt anschliessend mit einigen FDM Drucktechniken.
Im darauffolgenden Test mit den Hanteln kann der Patient den Arm, bzw. Ellenbogen wieder beschwerdefrei bewegen.
Keisuke Tanaka FDM O. auf einem FDM Seminar in Tokio 2011

Leider gibt es bei diesem Video keine englischen, sondern japanische Untertitel, so dass man die Konversation nicht nachvollziehen kann. Bei den meisten neueren FDM Videos hat Tanaka immer englischen Untertitel und Technikbeschreibungen eingefügt.
Seine gesammelten FDM Videos findet man auf seinem FDM Youtube Kanal tanakaorthopathic.

Samstag, 19. Mai 2012

Gesetzliche Krankenkassen und Osteopathie

Die gesetzlichen Krankenkassen und die Osteopathie sind zur Zeit bei vielen Versicherten und in der Osteopathischen Szene ein häufiges Thema. Erst kürzlich war die BKK Mobil Oil und Osteopathie ein Thema.
Vielfach besteht noch Unsicherheit, welche gesetzlichen Kassen nun osteopathische Behandlungen übernehmen und zu welchen Konditionen, bzw. was die Voraussetzungen für eine anteilige Kostenübernahme sind. Daneben besteht auch bei vielen Patienten ein Informationsdefizit, in welchem Umfang die jeweiligen Kassen sich an Kosten für osteopathische Behandlungen beteiligen.
Das Osteopathieportal Osteokompass hat jetzt einmal alle gesetzlichen Krankenversicherungen, die bisher ihren Versicherten anteilig Kosten für Osteopathiebehandlungen erstatten, aufgeführt.
Dabei haben sich die Macher dieser Osteopathie- Seite auch die Mühe gemacht, die jeweiligen Osteopathieregelungen aufzuführen. Sicherlich nicht nur für gesetzlich Versicherte interessant, sondern auch für Osteopathisch arbeitende Therapeuten.
Dort sind neben der Techniker Krankenkasse und Osteopathie auch Versicherungen wie die BKK Alp Plus und die DAK aufgeführt. Die DAK- Gesundheit ist mit 6,6, Millionen Versicherten eine große Versicherung, bei der die osteopathische Erstuntersuchung, laut Osteokompass, erstattet und auf osteopathische Folgebehandlungen ein Rabatt gewährt wird.
Die BKK der Thüringer Energieversorgung, sowie die Securvita übernehmen auch anteiligen die Kosten für eine Osteopathiebehandlung.
Daneben finden sich die Versicherungen, die schon länger bekannt sind, wie die Siemens BKK, die Techniker Krankenkasse (TK), die Hanseatische Ersatzkasse, die HVB BKK, BKK Essanelle und Bahn BKK.

Freitag, 18. Mai 2012

FDM Modul 2 Seminar in Des Moines


Todd A. Capistrant beim FDM Modul 2 Seminar

An diesem Wochenende findet im US- Bundesstaat Iowa in der Hauptstadt Des Moines an der Des Moines Universität (DMU) ein Fasziendistorsionsmodell Modul 2 Seminar mit dem us- amerikanischen FDM Instruktor Todd A. Capistrant (Tanana Valley Klinik, Fairbanks Alaska) statt. Mit dabei sind auch Marjorie Kasten PT aus Bangor Maine, die gerade vor zwei Wochen zwei Inversionstherapieseminare in Europa (Wien, Osnabrück) unterrichtet hat, und Gene Lenard D.O. aus San Diego, der neugewählte Präsident der us-amerikanischen FDM Organisation AFDMA.


Organisiert wird das FDM Modul 2 Seminar von der Abteilung für Osteopathische Manuelle Medizin (OMM) der Des Moines Universität und der AFDMA.
Jose Figueroa D.O. bei der Einführung und Begrüssung zum FDM Modul 2 Seminar an der DMU
Eröffnet wurde heute das FDM Seminar von Jose Figueroa D.O., der an der Des Moines Universität am Bereich für Osteopathische Medizin lehrt und praktiziert.
Zeitgleich finden in Europa ein Modul 1 Seminar in München mit Dr. Georg Harrer und ein Modul 3 Seminar in Hannover von der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) statt.

Donnerstag, 17. Mai 2012

FDM Video bei Youtube von Keisuke Tanaka FDM O.



Auf dem Youtube Kanal von Keisuke Tanaka FDM O. ist seit heute ein neues FDM Video zu sehen.
Eine junge Patientin mit Knöchelschmerzen und Gipsschiene kommt in seine FDM Praxis in Fukuoka, Kyushu. Sie hat sich vor 5 Tagen den Knöchel verdreht und soll ihn nun mit der Gipsschiene drei Wochen ruhig halten, bzw. nicht belasten.



Tanaka entfernt die Gipsschiene, stellt eine starke Schwellung fest und testet die Dorsalflexion, die er direkt anschliessend mit einer FDM Technik verbessert. Die FDM Techniken sind bei Keisuke Tanakas FDM Videos zwar verpixelt, aber zu seinen englischen Untertitel zählen seit neuestem auch Beschreibungen der FDM Techniken. In den folgenden FDM Behandlungssequenzen verbessert er unter anderem mit Triggerbandtechnik das Gangbild in Bezug auf Beschwerden und am Ende kann die Patientin wieder springen und sich hinhocken.
オステオパシー手技療法FDMの効果。
Das Foto auf der FDM Asian Association Seite (www.fdm.cc)
Ein beeindruckendes Ergebnis angesichts der Tatsache, dass die Patientin drei Wochen nicht belastenund die Gipsschiene tragen sollte. Auf der Seite des japanischen Verbandes FAA kann man sogar ein Bild von den vielen entfernten Fußgipsschienen sehen, die entfernt werden mussten, weil eine FDM Behandlung angewendet wurde und anschliessend der Gips keine Verwendung mehr fand.

Samstag, 12. Mai 2012

FDM Seminar in Tokio

In Tokio fand an diesem Wochenende wieder ein Ein- Tages- Seminar im Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos mit FDM Instruktor Keisuke Tanaka statt.

Keisuke Tanaka FDM O. beim Erklären einer Membrana interossea Technik, während ein Teilnehmer an ihm übt

Keisuke Tanaka FDM O. als noch vom Begründer des Fasziendistorsionsmodells Dr. Stephen P. Typaldos ausgebildeter und autorisierter FDM Instruktor, zeigte dabei unter anderem seine FDM Techniken für die Membrana interossea am Unterarm. Einige dieser FDM Techniken präsentierte Tanaka schon auf dem Internationalen FDM Kongress im letzten Sommer in Wien. Er zeigt dabei verschiedene Griffmöglichkeiten und Kraftvektoren bei der FDM Behandlung der Membrana interossea des Unterarmes.
Keisuke Tanaka FDM O.
Tanaka paart bei der Durchführung seiner FDM Techniken, was man auch auf seinen FDM Videos bei Youtube, die man auf seinem Kanal tanakaorthopathic einsehen kann, sieht, filigrane Technik mit Kompromisslosigkeit.
Beim jetzigen FDM Seminar in Tokio, welches auf einen Tag begrenzt war, wurde Tanaka von dem zweiten japanischen FDM Instruktor, Kohei Iwata, unterstützt.

Kohei Iwata bei der FDM Technik für das intermuskuläre Septum

Das Bildmaterial über das FDM Seminar in Tokio wurde mir freundlicherweise von der in Tokio praktizierenden FDM Therapeutin Junko Yamada zur Verfügung gestellt.
Die Teilnehmer des FDM Seminares in Tokio

Mittwoch, 9. Mai 2012

Fascial Distortion Model in Israel on Medicine Congress

The Osnabrück FDM instructor Markus Nagel will hold a paper on the Fascial Distortion Model (FDM) at the Jerusalem International Conference on Integrative Medicine at the coming weekend. The International Congress, which is supported also by the Israeli Osteopathic Association, will take place from 13th to 15 May at the ICC Jerusalem International Convention Center.
Markus Nagel will give his lecture
"An Introduction to the Fascial Distortion Model (FDM)" on Tuesday,15th May and thus present the first time the Fascial Distortion Model (FDM) from Dr. Stephen Typaldos in Israel.
Markus Nagel is a certified FDM Instructor (EFDMA) from Osnabrück and teaches the FDM at the Osteopathieschule Deutschland (OSD) in Poland. Last weekend he organized an Inversion therapy seminar with Marjorie Kasten in Osnabrück.
Recently, Mark Nagel reported on FDM in Africa here on the blog FDM.

Fasziendistorsionsmodell auf Medizinkongress in Jerusalem

Der Osnabrücker FDM Instruktor Markus Nagel wird am kommenden Wochenende auf der Jerusalem International Conference on Integrative Medicine einen Vortrag über das Fasziendistorsionsmodell (FDM) halten. Der Internationale Congress, zu deren Unterstützern auch der israelische Osteopathieverband gehört, findet vom 13. bis 15. Mai im ICC Jerusalem International Convention Center statt.

FDM Academy von Dr. Kurz mit neuen Standorten

Die FDM Fortbildungsinstitution FDM Academy von Dr. Wilhelm Kurz hat auf ihrer Internetseite neue Standorte für FDM Seminare veröffentlicht.
So kommen nun zum Lehrort Baden- Baden auch Osnabrück und Würzburg dazu. Geplant sind laut Ankündigung auch Bochum, München und Bad Homburg als zukünftige FDM Seminarorte.
Damit erschliesst die FDM Academy neue Städte, in denen bisher keine FDM Kurse angeboten wurden. Nur in München werden bereits FDM Basismodule von der Typaldos Akademie und der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM Hannover) durchgeführt.
Neuigkeiten gibt es auch im Dozenteam der FDM Academy. So ist dort neben dem Leiter der FDM Academy, Dr. Wilhelm Kurz, und dem Senior FDM Assistent Dirk Fieselmann (Hamburg) auch Daniela A. Ben Said (Management Coach) aufgeführt. Sie unterrichtet in den FDM Advanced Kursen der FDM Academy, die einen Teil über erfolgreiches Praxismanagement enthalten.

Neben der FDM Academy bieten auch die Typaldos Akademie und die AIM zum ersten Mal Advanced Fasziendistorsionsmodell Kurse (Fortgeschrittenen Kurse) ab Mitte Juni an.

Dienstag, 8. Mai 2012

Übernimmt BKK Mobil Oil Osteopathie?

Laut der Facebook Seite der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Medizin e.V. (DGOM) übernimmt die Betriebskrankenkasse (BKK) Mobil Oil nun auch osteopathische Leistungen. Die BKK Mobil Oil ist die zweitgrößte Betriebskrankenkasse in Deutschland mit etwa einer Million Versicherten und Sitzen unter anderem in Celle und Hamburg.
Leider lässt sich in den Pressemitteilungen und Leistungsbeschreibungen der BKK Mobil Oil auf ihrer Internetseite keinerlei Hinweis dazu finden, dass diese gesetzliche Kasse nun auch eine Extraregelung für die Osteopathie eingeführt hat. Dort sind Sonderregelungen für Akupunktur und Homöopathie aufgelistet, aber keine für Osteopathische Leistungen.
Auf der Internetseite der Hamburger Praxis für Osteopathie Tilo Tschumi findet sich unter dem Punkt Behandlungskosten (Stand: 8.5.) ein Hinweis, dass BKK Mobil Oil und auch die Barmer GEK wohl im Einzelfall und auf Anfrage osteopathische Leistungen übernehmen. Auf der Seite der Barmer GEK findet sich unter der Rubrik Naturheilverfahren nur eine recht ungenaue Angabe- dort wird die Osteopathie nicht explizit erwähnt.
Bisher gibt es verschiedene Regelungen zur Kostenübernahme von Osteopathie durch gesetzliche Krankenkassen.


Montag, 7. Mai 2012

Inversiontherapy: FDM Seminar with Marjorie Kasten PT

Marjorie Kasten and Jenny Parkinson on 2nd day of Inversion therapy















The second day of the Inversion therapy seminar in Osnabrück started with an introduction to Extension Inversion therapy. Marjorie Kasten showed some inversion video from her clinic and explained the indications for Extension Inversion Therapy. Again the participants were very interested and questioned Marjorie Kasten about her work in the clinic. Only from the questions it was clear that the german FDM therapists who tokk part in this event think in and work with the Fascial Distortion Model a lot in their clinic.
For the Extension Inversion Therapy Marjorie Kasten uses the Teeter Sport Inversion table. She also showed how to use the Teeter table to perform one- legged inversion.
ReFolding by Marjorie Kasten
To start the practical part she treated a partcipant with re-folding injuries in the neck. First Marjorie Kasten treated some Triggerbands and then started Refolding of neck and head (see picture). The refolding were followed by unfolding techniques on the Invertrac. In the end there was only still some stiffness in the upper back, but the rest was gone.
The next treatment was a participant with long- standing hip and other complaints. He was treated with one-legged Inversion and could obviously move better after the treatment.
After the morning break Marjorie Kasten treated a patient with neck complaints that occured without obvious mechanical relation. Unfoldings and Refoldings, triggerbands and CDs were treated and ended with the Hallelujah- Technique.
From left to right during hands-on session: Markus Nagel, Jenny Parkinson, Marjorie Kasten

The treatment was followed by a hands- on session where the participants worked on the Invertracs and the Teeter Inversion tables. Several stubborn complaints were treated while the participants worked on each other under the supervision of Marjorie Kasten.
After all these information from Marjorie Kasten and her long time FDM experience and lots of FDM techniques everybody agreed it was necessary to go back into the everyday FDM clinic and just practise and come together in about a year to get new corrections and input.
Marjorie Kasten had answered all the individual questions and shared her personal experiences and approaches with the FDM therapists.
In the end a big applause went out to Markus Nagel and his affectionate organization and the brilliant translator Jenny Parkinson, before Marjorie Kasten was honoured through standing ovations for her lovely work and enthusiastic handling of all the questions and requests. She was asked by the audience to come back in 2013!
The participants of the Inversion therapy seminar with Marjorie Kasten in Osnabrück

Sonntag, 6. Mai 2012

First day FDM Inversionseminar with Marjorie Kasten in Osnabrück

On the first day of the FDM Inversion therapy Seminar of Marjorie Kasten PT in Osnabrück, Germany Marjorie Kasten showed FDM techniques with the Peanut- Ball (Erdnuss- Ball), the Invertrac und FDM techniques with the Masterplumber. Marjorie Kasten PT met the founder of the Fascial Distortion Model (FDM), Dr. Stephen P. Typaldos, in November 1996. Since she was treated successfully with the FDM, she herself began to practice and develop together with Dr. Typaldos FDM technique variations and FDM tools. Marjorie Kasten is the author of the FDM Inversion book "Which way is up when you are upside down".
From left to right: Organisator Markus Nagel, Marjorie Kasten PT and translator Jenny Parkinson
It is the first time that a FDM Inversion seminar takes place in Germany. One week before Marjorie Kasten taught a FDM Inversion seminar in Wien (Vienna).
The FDM seminar takes place in the Steigenberger Remarque Hotel in Osnabrück. It is suited in the old town of Osnabrück and has been awarded for its gastronomy. It is named after the pacifistic writer Erich Maria Remarque, who was born and grew up in Osnabrück.
In this FDM Inversion therapy seminar Marjorie Kasten answered (along with the FDM techniques) questions from the participants to the FDM treatment of long standing injuries. She gave the FDM participants tons of information resulting from her long years of experience working with Dr. Stephen Typaldos and working with Inversion therapy in the FDM.
UnFolding uFD by Marjorie Kasten of PVF with Invertrac
Marjorie Kasten showed videos from tests with Crash Test Dummies in car accidents to make clear what kind of forces affect the human body and his folding fascia even in "minor" car crashes.
After that she showed anatomical pictures of folding fascia to give the partcipants a better and clearer impression for what the folding fascia is used in daily life and how it can be distorted by external forces.
After the theoretical part Marjorie Kasten PT showed some FDM techniques with the Masterplumber. She demonstrated unfolding techniques with the Invertrac and the Peanut- Ball by treating participants.
It was very impressive how a long standing lack of movement would improve in minutes with a specific Plunger technique combined with the forces used through the Peanut ball or the Invertrac.
In the practical part the FDM seminar participants were very enthusiastic in trying out the FDM techniques from Marjorie Kasten with the FDM tools.
Marjorie Kasten working with the Peanut

But Marjorie Kasten also reminded the FDM therapists of the contraindications and relative contraindications for Inversion therapy. She shared her experiences over the years where FDM Inversiontherapy would not work or even may cause some symptoms like fainting.
After the break in the afternoon Marjorie Kasten treated a patient with pain in the lower back while standing or sitting. In the anamnesis she told Marjorie Kasten that she had a fall, a vehicle accident and a rib injury.
Just working with the Plunger changed dramatically the pain and lack of movement of the patient. After the FDM treatment of the triggerbands and a bull´s eye the patient became Inversion therapy with the Invertrac and Hallelujah technique.
Finally she could move better and said she felt really good.
Before the end of Day One of the first Inversion therapy seminar in Germany, Marjorie Kasten did a lecture on Flexion Inversion therapy, ReFolding Therapy and showed a patient video from her FDM clinic in Bangor, Maine. She mentioned again the importance of a good and accurate anamnesis to get necessary information if Inversion therapy could be contraindicated.
As an introduction to Re- folding therapy (rFD) Marjorie Kasten shared her own history on refolding injuries and showed the Re- folding therapy with compression in sitting. She talked about her experiences with special activities or professions which are often related to Re- folding distortions.
The first day ended up with a possibility for questions just as if it is possible to treat patients with Inversion therapy after spinal stabilization surgery or a coccyx fracture.
The class ended with standing ovations to Marjorie Kasten for the Inversion seminar. Also honoured were the translator Jenny Parkinson and the man who organized the seminar and made this special event possible in Osnabrück, Markus Nagel.
In the evening the group had a common dinner in the old town of Osnabrück and discussions about the FDM, patients and Inversion therapy.


Dienstag, 1. Mai 2012

Erfolgreiches Inversionsstherapie Seminar mit Marjorie Kasten PT in Wien


In Wien ging gestern das erste europäische Inversionsseminar mit Marjorie Kasten PT zuende.
Vor über 40 FDM Ärzten und Therapeuten zeigte Marjorie Kasten PT als langjährige Kollegin von Dr. Stephen Typaldos DO, wie man langjährige Rücken- und Hüftschmerzen nach dem Fasziendistorsionsmodell behandeln kann.
Dazu wechselten sich Theorieeinheiten zum Fasziendistorsionsmodell mit praktischen Einheiten an den Inversionstischen und Bällen und FDM Patientenbehandlungen ab.
Die FDM Ärzte und FDM Therapeuten beim Inversionsseminar mit Marjorie Kasten PT in Wien














Nachzügler und Kurzentschlossene haben noch die Möglichkeit am kommenden Wochenende in Osnabrück bei einem weiteren Inversionstherapieseminar Marjorie Kasten PT zu sehen. Dort wird sie das zweite Inversionstherapieseminar in Europa geben.
Weitere Informationen unter http://www.fdm-seminare-osnabrueck.de/.
Einen Bericht über das Inversionstherapieseminar in Wien gibt es auch in Kürze auf der Seite der europäischen FDM Association EFDMA unter fdm-europe.com.


FDM Videos bei Youtube: Akut verstauchter Knöchel

Ein neues FDM Video ist bei Youtube von Keisuke Tanaka FDM O. heute morgen hochgeladen worden.
Zu sehen ist die Diagnose und Behandlung eines akut verstauchten Knöchels nach dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos.
Keisuke Tanaka FDM O. hat seine Videos meist mit englischen Untertiteln versehen. Jetzt hat er zusätzlich noch Erläuterungen in seinen neuen Videos und eine Beschreibung der jeweiligen FDM Technik, da die Techniken meist verpixelt sind.
In dem jetzigen Video verbessert Tanaka durch eine Kontinuum Technik (Continuum Technique) massiv die Beschwerden einer jungen Frau am Knöchel. Sie klagt über Knöchelschmerzen und Taubheit am Knöchel.
Nach der FDM Behandlung durch Keisuke Tanaka FDM O. kann sie den Knöchel wieder voll belasten, indem sie springt und mit den Fingern die Zimmerdecke des Behandlungsraumes berühren soll. Weder das Abspringen noch das Aufkommen mit dem betroffenen Knöchel bereiten ihr nach der FDM Behandlung durch Tanaka Probleme.
Zu sehen ist das FDM Video auf Keisuke Tanakas Youtube Kanal tanakaorthopathic oder über diesen Link zum FDM Video bei Youtube.
Keisuke Tanaka FDM O. ist ein langjähriger Schüler von Dr. Stephen Typaldos und hat unter anderem das Fasziendistorsionsmodell- Buch von Dr. Typaldos auf japanisch übersetzt.
Mit einer japanischen Delegation besuchte er vor kurzem f´das Grab von Dr. Typaldos, dem begründer des Fasziendistorsionsmodells. Dort traf er unter anderem mit Marjorie Kasten  PT zusammen, die am kommenden Wochenende ein FDM Seminar zur Inversionstherapie in Osnabrück unterrichten wird.


HVB BKK: Neue Regelung für Osteopathie

In die gesetzlichen Kassen kommt in Bezug auf Osteopathie und deren Bezahlung Bewegung.
Die Hypovereinsbank BKK, mit Sitz in München, bietet ein neues Modell im Rahmen ihrer "integrierten Versorgung (IgV)" zu osteopathischen Leistungen an: Sie hat Verträge in München, Dachau, Hamburg und Augsburg mit vereinzelten Orthopäden und Physiotherapeuten Praxen geschlossen.
Aber wenn Versicherte der HVB BKK chronische Knieschmerzen, Hüftbeschwerden oder beispielsweise Handschmerzen haben, dann können sie die osteopathischen Leistungen leider nicht auf Kosten der HVB BKK in Anspruch nehmen. Denn die Diagnosen
chronische Wirbelsäulenerkrankungen, chronische Schulterbeschwerden und chronischer Tennisellenbogen werden im Rahmen der Vereinbarung für HVB BKK Mitglieder erstattet.
Ein Versicherter der HVB BKK muss zuerst zu einer der Orthopäden Praxen gehen, die die HVB BKK unter "Partner" auf ihrer Internetseite gelistet hat.
Der Orthopäde erstellt einen Befund und, wenn notwendig, ein Rezept für Osteopathie. Damit kann der Hypovereinbank BKK Versicherte bis zu 16 osteopathische "Behandlungseinheiten" in Anspruch nehmen. Die HVB BKK schreibt in ihrem Osteopathiekatalog, dass "in der Regel" 10 "Behandlungseinheiten" ausreichend sind. Die etwa 38 000 Versicherten der HVB BKK müssen ganze 4,70 Euro "pro Behandlungseinheit" (die laut HVB BKK 30 Minuten dauert) zuzahlen.
Die HVB BKK will das Angebot perspektivisch bundesweit für ihre Versicherten möglich machen.

Die Macht der HVB BKK: Neuer Berufstand "Osteopath"?

Die Ausführungen zur Osteopathie und der integrierten Versorgung auf der Internetpräsenz der HVB BKK weisen einige interessante Details auf.
Auf der Seite der HVB BKK (Stand 1. Mai 2012) werden die Physiotherapeuten "Osteopathen" genannt und die Orthopäden bleiben Orthopäden. Damit beschreibt die HVB BKK einen neuen Berufstand in Deutschland.
Weiterhin schreibt die HVB BKK, dass "der Osteopath" "das cranio-sacrale System auf "seine Beweglichkeit" untersucht. Wenn also einer der teilnehmenden Orthopäden Osteopathie verordnet, muss ihm folglich klar sein, dass "der Osteopath" "das cranio- sacrale System" untersucht und, wenn nötig, behandelt wird. Der Internetseite der HVB BKK ist nicht zu entnehmen, ob damit auch der cranio- sacrale Rhythmus gemeint ist. Das wäre interessant, denn die HVB BKK will im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitung anonymisierte Daten der osteopathischen Behandlungen erheben und so "eine langfristige Studien" (Rechtschreibfehler im Original) zur Osteopathie erstellen.

Die Hypovereinsbank BKK ist neben der Techniker Krankenkasse (TK), der Bahn BKK, der BKK Essanelle, der Siemens BKK (SBK) und der Hanseatischen Krankenkasse HEK eine weitere gesetzliche Krankenkasse, die in einem eng gesteckten Rahmen sich der Erstattung von Osteopathie, bzw. osteopathischen Leistungen annähert.