Donnerstag, 26. Januar 2012

Rückenschmerzbehandlung mit Fasziendistorsionsmodell

Ein neues Fasziendistorsionsmodell Video ist Online bei Youtube durch Keisuke Tanaka FDM O.
Tanaka behandelt auf dem Video in seiner Praxis in Fukuoka, Japan eine ältere Dame mit Rückenschmerzen. Die Dame gibt an, dass sie die Rückenschmerzen seit 20 Jahren hat. Bei den Fasziendistorsionsmodell- Tests fällt auf, dass sie sich nicht im Stehen nach vorne beugen kann, ohne die Knie zu beugen. Sie muss die Knie beugen, weil sie so starke Schmerzen hat. Weiterhin kann sie beim Tragen eines Gewichtes den Rücken nicht gerade machen, weil dann auch starke Schmerzen auftreten.
Da Keisuke Tanaka die Teile verpixelt, in denen FDM Techniken zu sehen sind, kann man nur erahnen, dass er die im Fasziendistorsionsmodell spezifisch angewandte Frogleg Technik und Reverse Frogleg Technik zuerst durchführt. Anschliessend behandelt Tanaka in Bauchlage direkt die schmerzenden Stellen am Rücken. Gegen Ende der FDM Behandlung behandelt Keisuke Tanaka die Patientin im Stehen an seiner Spezialliege.
Nach der FDM Behandlung kann sich die Patientin zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder nach vorne beugen, ohne Schmerzen zu haben. Auch kann sie ein Gewicht mit geradem Rücken ohne Schmerzen tragen. Die Patientin wirkt glücklich, aber auch perplex, dass sie sich auch wieder, wie in Japan oft üblich, verbeugen kann, ohne die Knie beugen zu müssen.
Das FDM Video von Keisuke Tanaka ist auf seinem Youtube Kanal tanakaorthopathic zu finden. Dort gibt es auch noch viele andere, zum Teil spektakuläre FDM Behandlungsvideos von Keisuke Tanaka aus seiner FDM Praxis in Fukuoka.
Keisuke Tanaka FDM O. hat das Fasziendistorsionsmodell direkt vom Begründer Stephen Typaldos gelernt und gilt als exzellenter Techniker. Auf dem Welt Fasziendistorsionsmodell Kongress im letzten Jahr in Wien demonstrierte er viele Varianten der FDM Techniken für die Membrana Interossea des Unterarmes.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos bei Weltkongress in Barcelona

Beim ersten "World Congress on Debates and Consensus in Bone, Muscle an Joint Diseases (BMJD)" in Barcelona wurde in der letzten Woche auch erfolgreich das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos präsentiert. Der erste Weltkongress dieser Art zum Thema Bewegungsapparat fand in Barcelona, Spanien im Centre Convencions International Barcelona (CCIB) vom 19. bis 22. Januar statt.


World Congress on Debates and Consensus in Bone, Muscle and Joint Diseases (BMJD) Der World Congress on Debates and Consensus in Bone, Muscle an Joint Diseases (BMJD)




Präsentiert wurde auf dem Kongress die Typaldos- Methode bei der Frozen Shoulder durch Prof. Matthias G. Fink von der Medizinischen Hochschule Hannover.
Prof. Fink ist seit Jahren profunder Kenner des Fasziendistorsionsmodells (FDM) nach Typaldos. In seiner Funktion als Leiter der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) hat er als einer der ersten damit begonnen, ärztliche Fortbildungssseminare im Fasziendistorsionsmodell mit Dr. Georg Harrer aus Wien anzubieten. Dr. Harrer wurde noch von dem (leider 2006 verstorbenen), Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos angewiesen, das FDM in Europa zu verbreiten.

Prof. Matthias Fink und FDM Schulterstudie

Prof. Matthias Fink hat die einzig relevante randomisierte klinische Studie zum Fasziendistorsionsmodell mit initiiert. In Barcelona präsentierte er im Rahmen des Fasziendistorsionsmodells einige Ergebnisse der Studie. Nach den Grundlagen und Spezifitäten der Typaldos- Methode wie die Körpersprache, erläuterte Prof. Fink die Gründe für die Durchführung einer Studie mit dem Fasziendistorsionsmodell bei Frozen Shoulder. Hier verwies er unter anderem schon auf die gute Ausgangsarbeit des FDM Instruktors Christoph Rossmy D.O. DROM von 2005. Rossmy hatte als Vorgängerstudie von Dr. Christian Steins Studie, den Effekt des Fasziendistorsionsmodells auf schmerzhaft eingeschränkte Abduktion der Schulter untersucht. Die Folgestudie führte Dr. Christian Stein durch.


Prof. Fink



Prof. Dr. med. habil Matthias G. Fink

FA Physikalische und Rehabilitative Medizin, Leiter Arbeitsgemeinschaft für Interdisziplinäre Medizin (AIM) Hannover, Spezielle Schmerztherapie, Manuelle Medizin, Naturheilverfahren


Die FDM Behandlung bei Frozen Shoulder sollte laut Prof. Fink im Vergleich zur konventionellen Manualtherapie auf Mobilität, Schmerz und Schulterfunktion ausgerichtet sein. Durch eine Zeitungsannonce wurden damals in Hannover geeignete Patienten gesucht und gefunden.
Eine der Konklusionen nach Abschluß und Auswertung der FDM Studie war, dass das FDM bei Frozen Shoulder der Manuellen Therapie überlegen war, und es dringend neuer weiterer Langzeitstudien bedarf.
Der Vortrag von Prof. Fink in Barcelona wurde vom Fachpublikum begeistert aufgenommen. In der anschliessenden Diskussion wurde deutlich, dass viele Besucher gezielt den Vortrag von Prof. Fink aufgesucht hatten, welche aus Ländern kamen, in denen das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos noch keine Verbreitung erfahren hat. Und umso größer waren nach dem Vortrag von Prof. Fink über das Fasziendistorsionsmodell bei Frozen Shoulder offensichtlich die Neugier und auch die Nachfragen nach FDM Unterreichtseinheiten in Regionen, wo das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos noch gänzlich unbekannt ist.

Dienstag, 24. Januar 2012

Uwe Knop ("Hunger und Lust") bei Maischberger

Der Frankfurter Ernährungswissenschaftler Uwe Knop war heute im ARD in der Sendung Menschen bei Maischberger zu Gast. Das Thema dieser Sendung war "Die dicksten Diätlügen: Was macht wirklich dünn?".
Den Anfang machte die Schauspielerin Christine Neubauer, die mit Weight Watchers und viel Sport zehn bis 15 Kilo abgenommen hat.
"Jede Diät hat das Ziel eine negative Kalorienbilanz zu erzeugen", meinte anschliessend Uwe Knop und wies daraufhin, dass man das natürliche Gewicht stets wiedererlangt mit dem YoYo- Effekt, weil sich der Körper holt, was er braucht. Er plädiert immer für eine Individualanalyse. Übergewicht ist nach ihm eine Definitionssache, die keine Aussage darüber zulässt, was krank oder gesund ist. "Man kann nicht Leute anhand von standardisierten Werten kategorisieren", meint Knop und präsentierte die Set- Point Theorie. Jeder Körper mit seinem Gewicht wird demnach zu 80- 90 Prozent von den Genen bestimmt. Indem man seine eigenen Bedürfnisse in Form von echtem Hunger wahrnimmt, ist man ehrlich zu sich selbst und kommt zu seinem Körpergefühl, meint Uwe Knop. Zur Untermauerung seiner Thesen hat er viele Ernährungsstudien untersucht und die Ergebnisse in seinem Buch "Hunger und Lust- Das erste Buch zur Kulinarischen Körperintelligenz" zusammengefasst und interpretiert.
"In der Ernährung gibt es keine Beweise dafür, dass ein Inhaltsstoff etwas Bestimmtes verursacht", meinte Knop unwidersprochen bei Maischberger. Einzig beim Set- Point oder dem natürlichen Körpergefühl kamen Nachfragen durch Moderatorin Sandra Maischberger auf. Knop ergänzte dazu, dass man genau analysieren müsse, ob das Körpergewicht aufgrund des Emotional Eating oder anderen Faktoren zustande gekommen sei.

Der Frankfurter Ernährungswissenschaftler Uwe Knop in der Ankündigung der Sendung "Menschen bei Maischberger" zu Diätlügen













Kritische Stimmen zu Metabolic Balance

Uwe Knop meinte weiter, dass eine bestimmte Klientel, die alles gerne kontrolliert durchführt, durch Diäten gebunden und angezogen wird. Dies führte er auch für das Metabolic Balance an, dessen Vertreter Dr. Wolf Funfack in der Sendung zu Gast war. In dem anschliessenden kurzen Beitrag wurden in "Menschen bei Maischberger" kritische Stimmen der Verbraucherzentrale zu Metabolic Balance eingeblendet.
Studiogast Susanne Schmidt verwies darauf, dass sie viele Anfragen von Menschen habe, die die Metabolic Balance Methode durchführten und ständig starken Hunger hätten.
Die etwas einseitige anschliessende Schieflage der Diskussion zu Lasten des Metabolic Balance, hon Uwe Knop auf, indem er selbst die Frage beantwortete, warum es 300 bis 500 Diätformen in Deutschland gibt und es immer mehr werden: Nämlich weil sie nicht wirken.
Beobachtungsstudien liefern nach Knop keine Beweise sondern nur statistische Zusammenhänge. Entschlacken ist demnach auch keine Tatsache, sondern ein Gefühl.
Das abschliessende Wort hatte sogar auch noch Uwe Knop, der darauf verwies, dass es keine Langzeit- Studien gäbe, die zeigen würden, wie es Menschen mit ihrem Gewicht beispielsweise drei jahre nach einer Diät gehen würde.
Sandra Maischberger hob im Schlusswort der Sendung hervor, dass die Individualität scheinbar eine große Rolle im Zusammenhang mit Diäten spiele.
Ähnlich wie beim Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos spielt die individuelle Wahrnehmung des Menschen eine große Rolle in den Prinzipien der Kulinarischen Körperintelligenz von Uwe Knop. Was bei Uwe Knop das natürliche Körpergefühl ist, wird sich auch im Fasziendistorsionsmodell zunutze gemacht, indem man Gesten als Informationsträger zum Auffinden eines spezifischen Ansatzes einer manuellen Behandlung anerkennt.

Montag, 23. Januar 2012

Stefan Anker: Untersuchung zu Körpersprache und Fasziendistorsionsmodell

Der Wiener FDM Instruktor und Präsident der europäischen FDM Organisation Stefan Anker hat zur Interrrater- Reliabilität (Übereinstimmung der Einschätzungen) der Körpersprache nach dem Fasziendistorsionsmodell (Typaldos) eine Masterthesis angefertigt, die Online auf der Seite "Osteopathic Research" einsehbar ist.
Stefan Anker hat dazu 25 osteopathisch arbeitenden Therapeuten Videos von Patienten vorgeführt, die ihre Beschwerden hauptsächlich durch Gestik ausdrückten. Diese mussten die Befragten mit einem Fragebogen nach dem Fasziendistorsionsmodell von Typaldos kategorisieren, bzw. einer der sechs Fasziendistorsionen zuordnen.
Eine Erkenntnis: Osteopathische Therapeuten mit dem Hauptberuf Arzt oder Heilpraktiker können die Körpersprache übereinsteimmender einordnen als solche Therapeuten mit physiotherapeutischem Hintergrund. Erstaunlich: Wie lange jemand schon das Fasziendistorsionsmodell ausübt, schien hier keinen Einfluss auf die Übereinstimmung zu haben.
Die verbalen Aussagen der Patienten schienen die Übereinstimmung zu fördern.

Analyse der Körpersprache

Stefan Anker hat in seiner Masterthesis herausgearbeitet, dass nach Arbeiten des us- amerikanischen Psychologens Prof. David McNeill Gesten kein "Ausdruck von Gedanken, sondern ein eigener Informationsträger" sind.
Sie sind "bildhaft und werden durch das Gedächtnis und die Dynamik der Kommunikation beeinflusst". Für den Betrachter ergeben sie oftmals keinen Sinn, aber der Gestikulierende versucht sich damit auszudrücken, "persönlich Erlebtes wiederzugeben".
Gestisches Zeigen  wird auch als Deiktik bezeichnet. Somit ist zu hinterfragen, ob die Bezeichnung "Körpersprache", die der Begründer des Fasziendistorsionsmodells Dr. Stephen Typaldos dem Zeigen und Ausdrücken der Beschwerden seiner Patienten gab, gerecht wird.
"Naivität und Unverstelltheit sind Voraussetzungen für spontane, klare Gesten", schreibt Stefan Anker in seiner Arbeit. Das Zeigen selbst soll demnach der Modus größtmöglicher Authentizität sein. Seit 2008 gibt es hierzu eine interessante Studie am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) der Universität Freiburg "Deixis in der Interaktion"von Dr. Anja Stukenbrock.
Denn das ist auch ein häufiges Problem in der täglichen FDM Praxis: Die Patienten verfälschen ihre eigenen Ausdrücke durch erworbenes Wissen, bzw. Intellektualisierung. "Ich hab Bandscheibe", "mir schmerzt die Arthrose" oder "mein Impingement quält mich wieder" sind schon Ausdruck einer Körperwahrnehmung, die durch gängige Erklärungsmodelle überlagert wird.
Interessant ist weiterhin, dass Stefan Anker angibt, viele Studien und Untersuchungen zur Patientengestik würden aus dem Bereich der Kardiologie stammen. Schon Dr. Stephen Typaldos konstatierte in der letzten Ausgabe seines Buches zum Fasziendistorsionsmodell, dass er sich den größten Einfluss des Fasziendistorsionsmodells in der Kardiologie versprach.
Die Studie von Stefan Anker ist einsehbar unter
http://www.osteopathic-research.com/?option=com_jresearch&view=publication&task=show&id=15015&Itemid=1

und kann dort auch komplett heruntergeladen werden.

Samstag, 21. Januar 2012

Vierte Fasziendistorsionsmodell Arbeitsgruppe in Hannover

Am heutigen Samstag fand zum wiederholten Mal eine der Fasziendistorsionsmodell Arbeitsgruppen in Hannover statt.
Die FDM Therapeuten der EFDMA kamen für die FDM Arbeitsgruppe in Hannover aus dem Umland Hannovers und sogar aus Bonn in die Praxis agora in Hannovers List.
Es wurden 5 Patienten befundet und behandelt. Anhand der Patienten wurde deutlich, dass der Austausch in den FDM Arbeitsgruppen und das gemeinsame Sichten der Patienten ein wichtiger Schritt für jeden einzelnen Therapeuten ist, um in der täglichen FDM Praxis noch effektiver arbeiten zu können.
Hartnäckige Triggerbänder, die durch Kontinuumdistorsionen aufrecht erhalten werden können und eine viszerale Problematik mit massiven Triggerbändern und Zylinderdistorsionen, die selbst nach zweimaliger operativer Versorgung seit sieben Jahren keine Änderung zeigte, wurden in der Gruppe diagnostiziert und von einem FDM Therapeuten aus der Gruppe behandelt.


Der vierte FDM Arbeitskreis in Hannover; von links nach rechts:
Evgeny Haimov (FDM Hannover Waldhausen), Alina Struzik (FDM Bonn, Sankt Augustin), Jana Behrens (Fasziendistorsionsmodell Hannover), Susanne Regge (FDM Hannover Langenhagen), Carsten Bünning (FDM Peine Ilsede), Gert Loosen (FDM Bad Harzburg), Sabine Dähne (FDM Barsinghausen Hohenbostel), Heiko Roddewig (FDM Burgdorf), Arne Müller (FDM Hannover); nicht auf dem Bild Thorsten Fischer

 Die FDM Arbeitskreise stellen eine wichtige Instanz für die FDM Therapeuten und Patienten dar. Patienten mit schwierigen Beschwerdebildern und somit hohem Leidensdruck werden spezifisch nach dem Fasziendistorsionsmodell befundet und behandelt. Oftmals handelt es sich um Problematiken bei den Patienten, die in der FDM Arbeitsgruppe nicht direkt behoben werden können. Stattdessen wird durch die Arbeitsgruppe das weitere Vorgehen geplant und besprochen.
Im Anschluss an die Patientenvorstellungen wurden die Techniken des japanischen FDM Instruktoren Keisuke Tanaka FDM O. für die Membrana interossea geübt.
In den Pausen und im Anschluss fanden sich Gelegenheiten, um sich gegenseitig auszutauschen.
Der nächste FDM Arbeitskreis findet im März in Hannover statt.

Freitag, 20. Januar 2012

FDM Modul 3 Seminar mit Dr. Georg Harrer in Alaska

Die us- amerikanische FDM Gesellschaft AFDMA veranstaltet im Juli dieses Jahres einen Level 1 Modul 3 Kurs mit Dr. Georg Harrer (Wien) im Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos in Seward, Alaska.
Organisator vor Ort wird der us- amerikanische FDM Instruktor Dr. Byron Perkins sein.
Seward liegt im Süden Alaskas im Kenai Peninsula Borough. Bisherige FDM Seminare fanden in Anchorage und in Fairbanks statt.
Neben den Kursankündigungen hat die us- amerikanische FDM Gesellschaft AFDMA auch ihren Internetauftritt überarbeitet. Dort wird neben den neuen FDM Kursen auch über die anderen FDM Verbände in der Welt berichtet.
Die AFDMA veranstaltet neben dem FDM Seminar mit Dr. Georg Harrer auch Level 1 Seminare. Das FDM Modul 1 wird in San Diego Ende Februar unterrichtet. Die FDM Instruktoren dort werden Gene Lenard DO und Todd A Capistrant DO sein. Ein FDM Level 1 Modul 2 Kurs wird in Des Moines, Iowa im Mai durch FDM Instruktor Todd A. Capistrant organisiert und durchgeführt werden. Über Todd A Capistrant, der in Fairbanks, Alaska das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos praktiziert, erschien vor kurzem ein Artikel in dem Magazin der Des Moines Universität.
Die us- amerikanische FDM Community besteht bis auf die langjährige Assistentin, Kollegin und Lektorin von dem Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos DO (1957- 2006), Marjorie Kasten PT aus rein ärztlichen FDM Therapeuten und FDM Instruktoren.
Dr. Georg Harrer und Dr. Byron Perkins führen zur Zeit in Ouagadougou, Burkina Faso einen FDM Level 1 Modul 3 Seminar mit der afrikanischen FDM Organisation SAMDF durch. Eine ganze Reihe von FDM Therapeuten aus Europa (Polen, Österreich, Deutschland) begleitet den Kurs und die afrikanischen FDM Therapeuten.
Damit wächst die weltweite FDM Community rund um die noch vom Begründer des Fasziendistorsionsmodells legitimierten FDM Instruktoren wie Marjorie Kasten PT, Dr. Byron Perkins, Keisuke Tanaka FDM O. und Dr. Georg Harrer immer weiter zusammen und baut das weltweite FDM Netzwerk aus.

Samstag, 14. Januar 2012

Kritik an Techniker Krankenkasse und Osteopathie

Die durch die Öffentlichkeit geisternde Erstattung von Kosten von Osteopathiebehandlungen durch die Techniker Krankenkasse stösst zunehmend auf Kritik. Erstmals hat jetzt ein Osteopathieverband öffentlich seine Bedenken geäussert.
Wie der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) auf seiner Internetseite mitteilt, werden Heilpraktiker von der Regelung der Techniker Krankenkasse (TK) ausgeschlossen und die Überprüfung der Qualitätskriterien der bezahlten osteopathisch arbeitenden Therapeuten sei (noch) unvollständig.
In der Tat sind nicht alle osteopathischen Institutionen und Therapeuten von der Ankündigung der TK begeistert.
Es hat in der Vergangenheit schon andere Verfahren gegeben, die nach langjähriger Existenz ausserhalb des konventionellen Medizinbetriebes von einer gesetzlichen Krankenkasse auf einmal anerkannt wurden. Wenn ein solches Verfahren, wie beispielsweise Akupunktur oder Homöopathie, gesellschaftlich als akzeptiert gilt und in der Öffentlichkeit von großen Teilen positiv wahrgenommen wird, kann es natürlich einer gesetzlichen Kasse einen Vorteil verschaffen, durch eine Kostenübernahme sich in den Vordergrund medial und durch Mitgliederzuwachs zu rücken. Sollten daraufhin andere Krankenkassen ihrerseits den Wechsel, bzw. Schwund von Mitgliedern spüren, so werden sie in der Anerkennung des jeweiligen Verfahrens sicherlich nachrücken. Nach einiger Zeit schwindet der Wettbewerbsvorteil dahingehend, dass immer zahlreicher Mitglieder dieses Verfahren in Anspruch nehmen und es dann mehr Kosten für die gesetzliche Kasse verursacht. Dies ist der Zeitpunkt, an dem ein solches Verfahren wieder aus dem Leistungskatalog entfernt wird. Die Standesvertreter und Therapeuten hinter dem Verfahren stehen dann vor einem Scherbenhaufen, weil immer mehr Therapeuten ausgebildet und die Preise pro Behandlung massiv gedrückt wurden.
Ein solches Szenario muss die Osteopathie nicht unweigerlich erwarten. Es sollte aber stets in den Hinterköpfen der Verantwortlichen osteopathisch arbeitenden Therapeuten und Funktionäre die Möglichkeit in Erwägung gezogen werden, dass eine gesetzliche Kasse in einer Anerkennung eines Verfahrens wie der Osteopathie zuerst einen monetären Vorteil sieht.
Alleine die Definition auf der Internetpräsenz der Techniker Krankenkasse zur Osteopathie (Osteopathische Behandlung) trieft von dem Mythos der Alternativmedizin mit Worten wie "Selbstheilungskräften", "ganzheitliche Heilmethode" und "Gleichgewicht aller Körpersysteme".
Ein Paradigmenwechsel erscheint eher unwahrscheinlich, deswegen sollten allzu euphorische Reaktionen etwas gebremst und eher in Bezug zur Zukunft und dem Zustand des derzeitigen Medizinsystems gesetzt werden.

Freitag, 13. Januar 2012

FDM Behandlungsvideo zu Rückenschmerzen neu bei YouTube

Bei YouTube hat der japanische FDM Instruktor Keisuke Tanaka ein neues FDM Video eingestellt.
Darin diagnostiziert und behandelt er bei einer jungen Frau Rückenschmerzen im unteren Rücken. Die Frau kann sich vor der Behandlung nicht zurückbeugen und hat starke Schmerzen.Bei der Frage nach dem Ort des Schmerzen streicht sie entlang des unteren Rückens.
Sie gibt bei der Unterschung an, dass sie schon bei einem Chiropraktor gewesen sei, wo sie aber "ein Buch von "Tickets" für Behandlungen kaufen" sollte.
Nach der Behandlung durch Keisuke Tanaka FDM O. im Stehen, an einem Spezialtisch, kann die junge Frau wieder aufrecht stehen und sich schmerzfrei bewegen und ist sichtbar glücklich.
Das FDM Video ist erst seit gestern Online, hat aber schon 100 Zugriffe. Die ersten Videos von Keisuke Tanaka auf seinem Youtube Channel tanakaorthopathic haben zum Teil mehrere tausend Zugriffe.
Tanaka versieht seine Fasziendistorsionsmodell Videos mittlerweile mit englischen Untertiteln und verpixelt die Gesichter der Patienten und das jeweilige Behandlungsareal.

Donnerstag, 12. Januar 2012

FDM in Afrika: Erste Fasziendistorsionsmodell Kurse schliessen ab

In der nächsten Woche wird eine große Delegation von FDM Therapeuten aus Europa, unter ihnen deutsche, österreichische und polnische Kollegen, nach Ouagadougou (Hauptstadt von Burkina Faso) aufbrechen. Dort geht die erste FDM Kursreihe in Westafrika zuende. Nach dem Abschluss der FDM Kurse werden die europäischen und us- amerikanischen Kollegen zu Hospitationen in die UMgebung von Ouagadougou aufbrechen, um die afrikanischen FDM Therapeuten vor Ort an ihren Arbeitsplätzen zu unterstützen.
Verantwortlich für die Organisation und Verbreitung des Fasziendistorsionsmodells nach Typaldos zeichnen vor allem Dr. Issa Ouedraogo und Diallo Harouna Ezechia, die beide in der Clinique Médico-chirurgicale du Docteur Ouedraogo tätig sind.
Beide waren auch im Sommer letzten Jahres in Wien auf dem Internationalen FDM Kongress zu Gast, wo sie den afrikanischen FDM verband repräsentierten und die Nutzung des Fasziendistorsionsmodells nach Typaldos in Westafrika vorstellten. Denn in Burkina Faso werden etwa sechzig verschiedene Sprachen und diverse Dialekte gesprochen. Es bietet sich demzufolge an, die Körpersprache als nützliches Tool einzusetzen, um Beschwerden zu erkennen und nach dem Fasziendistorsionsmodell schnell, effektiv und kostengünstig zu behandeln.
Initiiert hat die Kontakte in Burkina Faso ursprünglich der us- amerikanische FDM Instruktor Dr. Byron Perkins. Die Hilfe für Burkina Faso erstreckt sich dabei nicht nur auf die FDM Kurse und die anschliessende Hospitation der FDM Kollegen aus Europa und Nordamerika, sondern auch auf Gerätschaften. So wurde beispielsweise ein Inversionstisch von der Firma Teeter für die afrikanischen FDM Therapeuten angedacht.

Dr. Byron Perkins und Diallo Harouna Ezechia auf dem Internationalen FDM Kongress in Wien im Sommer letzten Jahres mit den Geschenken (Drucke des Wiener Malers Gustav Klimt ) des europäischen FDM Verbandes EFDMA









Zu der aktiven Hilfe durch die FDM Therapeuten kommt noch die Initiative durch den Verein"Schule für Loumbila", die maßgeblich von der Mutter des Wiener FDM Instruktors Dr. Georg Harrer, Dr. Gertrude Harrer als Obfrau betrieben wird. Der Verein unterstützt die Gründung einer Schule im Landkreis Loumbila durch Dr. Issa Ouedraogo mit Spenden, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und anderem.

Freitag, 6. Januar 2012

Neue Fasziendistorsionsmodell Kurse durch fdm-seminar.com

In Europa gibt es mit fdm-seminar einen neuen Anbieter für Kurse im Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos.
FDM- Seminar.com wurde von dem Präsidenten der Europäischen FDM Association, Stefan Anker und dem Autoren dieses Fasziendistorsionsmodell Blogs, Thorsten Fischer, gegründet.
Die Dozenten von fdm-seminar.com werden an verschiedenen FDM Institutionen und Standorten Kurse im Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos unterrichten.
So gibt es bereits die erste angekündigten FDM Basiskurse in Wien durch Stefan Anker. Daneben wird Stefan Anker FDM Kurse im Burgenland geben. Im österreichischen Burgenland besteht maßgeblich durch die Initiative von Dr. med. Lukas Gallei die erste Anwendung des Fasziendistorsionsmodells nach Typaldos im Ambulatorium für Physikalische Medizin und Rehabilitation (PMR) der Burgenländischen Gebietskrankenkasse (BGKK). Dr. Gallei ist Facharzt für Physikalische Medizin und
Rehabilitation und daneben Ärztlicher Leiter der medizinischen Einrichtungen der Burgenländischen Gebietskrankenkasse.
Neben der Unterstützung für die Verbreitung des Fasziendistorsionsmodelles nach Typaldos in Österreich sind die Dozenten von fdm-seminar auch in Deutschland und der Schweiz aktiv. Ab März 2012 wird mit RehaStudy das größte Weiterbildungszentrum der Schweiz im Bereich von Physiotherapie und Rehabilitationsmedizin Kurse im Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos mit Thorsten Fischer anbieten.
Schon Ende Januar wird es in München von der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) den ersten Level 1 Modul 3 Kurs mit Thorsten Fischer und Team geben.

Special FDM Seminar: FDM und Patientenkommunikation

Im Februar wird erstmals ein Special Fasziendistorsionsmodell Kurs zu FDM und Patientenkommunikation in Hannover in der Praxis für Interdisziplinäre Behandlung agora stattfinden.
Das Spezial FDM Seminar ist auf FDM Therapeuten zugeschnitten, die erfahren im Fasziendistorsionsmodell sind. In der täglichen Praxis ist neben der Körpersprache für FDM Therapeuten entscheidend, dass man auch die verbalen Aussagen der Patienten fördern und deuten kann. Formulierungen, die im gewöhnlichen Klinikalltag eher diffus wirken, ergeben nach dem Fasziendistorsionsmodell einen Sinn. Wenn beispielsweise ein Patient äussert, dass die Beschwerden stark wechselnd in Lokalität und Auftreten sind, so stellt dies für einen strukturell denkenden Mediziner häufig ein Problem in der Diagnose- und Behandlungsfindung dar, während nach dem Fasziendistorsionsmodell sich sofort in Form einer Zylinderdistorsion eine handlungsorientierte Arbeitshypothese bietet.
Entscheidend ist hierbei, dass der Fluß der Konversation nicht abreisst und die Gesten und Äusserungen der Patienten spontan und authentisch bleiben. Neben dieser Schwierigkeit ist es auch oftmals schwer für FDM Therapeuten, einen klaren Handlungsauftrag durch die Patienten zu erkennen.
Vielen manuell tätigen Medizinern und Behandlern ist unbekannt, dass nicht- direktive Konzepte wie das Fasziendistorsionsmodell in anderen Bereichen wie der Gesprächsführung, schon mit denselben Prizipien existieren und arbeiten. Die klientenzentrierte Geprächsführung nach Rogers oder der Situationskreis Thure von Uexkülls bieten erprobte Strategien, die sich im klinischen Alltag eines FDM Therapeuten spezifisch einsetzen lassen.
Der Dozent Gerd Bläss ist Dozent für Psychosomatik und klientenzentrierte Gesprächsführung an der Osteopathieschule Deutschland (OSD) und Peter Wührl D.O. ein Osteopath, der das Fasziendistorsionsmodell in der Hamburger Osteopathie Praxis Zenith anwendet und Dozent für wahrnehmungsorientierte Humanwissenschaft ist. Das Special FDM Seminar ist offen für alle nach Kriterien der EFDMA ausgebildeten FDM Therapeuten, die das FDM täglich in der Praxis anwenden.
Neben der Nutzung gesprächsorientierter Konzepte im Fasziendistorsionsmodell soll es auch um die Selbstreflexion von FDM Therapeuten und kritische Situationen mit Patienten gehen.


Basiskurse von fdm-seminar und weiterführende FDM Seminare

Neben der Grundausbildung im Fasziendistorsionsmodell im Level 1 soll es durch fdm- seminar auch um eine Weiterentwicklung des FDM gehen. Dazu stehen neben dem FDM Special Seminar im Februar auch bei der Arbeitsgemeinschaft für Interdisziplinäre Medizin (AIM) die Advanced FDM Seminare zur Verfügung. Hier soll es vor allem darum gehen, einzelne Regionen, Beschwerdebildebilder und Fasziendistorsionen zu vertiefen.
Die weiterführenden FDM Seminare wenden sich an bereits im FDM oder der Typaldos Manual Therapy erfahrene Therapeuten, während die Basisseminare im FDM dazu dienen, das Fasziendistorsionsmodell von Dr. Typaldos mehr Therapeuten, und damit auch Patienten, zugänglich zu machen.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Spezial Fasziendistorsionsmodell Kurs 2012 mit Klaus Eder in Hannover

Die Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) von Prof. Matthias Fink veranstaltet auch 2012 wieder ein Special Fasziendistorsionsmodell Seminar mit Klaus Eder (Eden Reha, Deutsches Olympia- Team, Deutsches Davis Cup Team, Deutsche Fußballnationalmannschaft) in Hannover.
Klaus Eder ist nach eigenen Aussagen vom letzjährigen Seminar "FDM in der Sporttraumatologie" an der AIM mit dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos schon vor etwa 15 Jahren auf Studienreisen durch die USA durch den us- amerikanischen Arzt Norman Marcus in Berührung gekommen und hat den Begründer, Dr. Stephen Typaldos, noch persönlich kennengelernt.
Da das Fasziendistorsionsmodell (FDM) ohne Medikamente und Schonung auskommt, ist es besonders aus dem Hochleistungssport nicht mehr wegzudenken.
Das diesjährige Seminar FDM in der Sporttraumatologie findet am 14. Juli statt. Nach Angaben der AIM wird Klaus Eder Patienten aus der FDM Ambulanz live behandeln und sein Expertenwissen zur Akutversorgung von Sportverletzungen weitergeben.
Im letzten Jahr war das FDM Spezial Seminar mit Klaus Eder und Dr. Georg Harrer (Wien) bereits auf große Resonanz gestossen. Erst kürzlich hatte Dr. Georg Harrer im ORF als Experte für Faszientherapie die Bedeutung des FDM im Sport herausgestrichen.
Klaus Eder hatte auch im Sommer letzten Jahres beim Internationalen FDM Kongress in Wien zur Bedeutung und Anwendung des FDM im Sport referiert. Im Anschluss führte die österreichische Tageszeitung "Die Presse" ein Interview mit Klaus Eder. Darin betonte Klaus Eder auch noch einmal, wie hilfreich das FDM beispielsweise in der Behandlung von Triggerbändern in der Wade ist.