Sonntag, 30. Dezember 2012

Osteopathie Kostenübernahme: IKK Classic ab 2013

Die grösste Innungskrankenkasse Deutschlands, die IKK Classic, erstattet ab 2013 auch anteilig osteopathische Leistungen.
Dafür hat die IKK Classic, mit über 3,5 Millionen Versicherten und fast 500 Geschäftsstellen bundesweit, ein Gesundheitskonto für ihre Mitglieder eingerichtet. Von diesem können Versicherte pro Kalenderjahr bis zu 150 Euro als Bezuschussung für Osteopathie erhalten.
Der osteopathisch arbeitende Therapeut muss dafür allerdings bestimmte Kriterien erfüllen. Wie bei allen anderen Kassen die Osteopathie anteilig erstatten, muss als Grundlage eine formlose ärztliche Bescheinigung als Osteopathieempfehlung vorliegen. Dazu muss der die osteopathischen Leistungen abrechnende Therapeut Mitlglied in einem sogenannten "Berufsverband" ist.
Die IKK Classic hat auf ihrer Internetseite dazu eine Liste mit anerkannten Osteopathieverbänden aufgeführt- wie den Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD), den Bundesverband Osteopathie e.V. (bvo) oder das Osteopathieforum Hannover e.V..
Wenn ein Arzt oder ein Heilpraktiker die Osteopathie ausübt und die Kriterien der IKK Classic erfüllt, so benötigt der IKK Classic Versicherte keine ärztliche Bescheinigung.
Wie bei den anderen gesetzlichen Kassen auch, die 2012 begonnen haben, anteilig Osteopathie zu erstatten, reichen die Versicherten die Rechnungen ( wenn nötig mit der ärztlichen Bescheinung) bei der IKK Classic ein und bekommen das Geld auf ihr Konto überwiesen.
Die IKK Classic existiert in dieser Form erst seit 2010, da sie aus der Fusion von mehreren IKKs aus verschiedenen Bundesländern entstanden ist. Der Hauptsitz befindet sich derzeit in Dresden. Es soll aber noch vier weitere Hauptsitze hinzukommen.
Die IKK Classic bezeichnet auf ihrer Internetseite die Osteopathie als Diagnose und Therapie von heilbaren Funktionsstörungen.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos als medizinische Erstversorgung

Das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos findet als medizinische Erstversorgung immer mehr Einsatz zur Behandlung von Fasziendistorsionen bei Sportveranstaltungen
von links: Evgeny Haimov (FDM IC Therapeut, FDM Academy Russia) und Thorsten Fischer (FDM Instruktor EFDMA)

Am vergangenen Wochenende fand in Hannover im Zentrum für Hochschulsport der Leibniz- Universität Hannover das nationale Sambo- Turnier des Sambo 07 e.V. aus Hannover statt.
Sambo (aus dem Russischen: "Selbstverteidigung ohne Waffen" SAMooborona Bjes Oruschija) ist eine russische Kampfsportart, die unter anderem Elemente aus dem Judo und dem Ringen vereint.
Auf dem Samboturnier des Sambo 07 in Hannover durften die Zuschauer auch Sambo- Kämpfe sehen, bei denen Tritte und Schläge eingesetzt wurden (Combat Sambo).
Gerade durch die Hebel- und Würgetechniken kann es zu reversiblen Fasziendistorsionen kommen, die mit dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos akut gut zu behandeln sind.
Mit Veranstalter Evgeny Haimov (FDM IC Therapeut, FDM Academy Russia), Jana Behrens (FDM IC Therapeutin) und Thorsten Fischer (FDM Instruktor) standen gleich 3 FDM Therapeuten zur akuten Versorgung der Kämpfer und Kämpferinnen bei akuten Fasziendistorsionen zur Verfügung.
Auch im kommenden Jahr wird der Sambo 07 e.V. wieder ein Sambo Weihnachtsturnier in Hannover veranstalten und das Fasziendistorsionsmodell zur medizinischen Erstversorgung einsetzen.
das Fasziendistorsiosnmodell wird im Spitzensport schon vielfach in Deutschland eingesetzt.
Populär wurde das FDM vor allem, weil Klaus Eder, Chef- Physiotherapeut der Deutschen Fussballnationalmannschaft es vielfach bei Spitzensportlern einsetzte und Dr. Marcus Schönaich (Hannover 96) in der letzten Saison Beschwerden im Rahmen eines Teilabrisses der Aussenbänder eines Spielers von Hannover 96 (Mame Diouf) in der Europa League erfolgreich korrigierte.




Mittwoch, 19. Dezember 2012

Fasziendistorsionsmodell: Artikel in MedicalSportsNetwork

In dem Magazin MedicalSportsNetwork ist in der Ausgabe 4.12 ein Artikel zum Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos von Dr. Christian Stein (Hannover) und Thorsten Taenzer (Köln) veröffentlicht worden.
Der Artikel "Fasziendistorsionsmodell Anwendung in der Sportmedizin" unter der Rubrik "Osteopathie" umreisst die wichtigsten Grundinformationen zum Fasziendistorsionsmodell und beschreibt einige Patientenbeispiele unter Nennung der jeweiligen Fasziendistorsion und der Körpersprache.
Logo von Medical Sports Network

Hingewiesen wird von den Autoren Dr. Stein und Taenzer, dass das Fasziendistorsionsmodell nicht konträr zu bisherigen medizinischen Verfahren steht, sondern als Erweiterung durch seine völlig neuartige Beschwerdeinterpretation zu sehen ist. In den Patientenbeispielen wird dies eindrücklich durch das Nebeneinanderstellen der klassischen orthopädischen und der FDM- Diagnose dargelegt.
Thorsten Taenzer ist leitender Physiotherapeut des Fussball Zweitligisten Eintracht Braunschweig und arbeitet in einer Praxis für Fasziendistorsionsmodell und Sportosteopathie in Köln.
Dr. Christian Stein ist FDM Instruktor und lehrt das Fasziendistorsionsmodell an der von ihm mitgegründeten Typaldos Akademie.





Osteopathie Krankenkassen: Osteokompass weist 42 Kassen auf

Das Osteopathieportal Osteokompass weit auf seiner Liste der Krankenkassen, die teilweise Osteopathie anteilig erstatten, mittlerweile 42 Kassen auf.
Da die Regelungen der Kassen der Kassen zum Teil recht individuell sind, hat Osteokompass auf seiner Liste noch ein kurzes Zitat der jeweiligen Erstattungspraxis hinzugefügt.
Neben Kassen, welche Osteopathie anteilig erstatten, führt Osteokompass auf dieser Liste auch Krankenkassen auf, welche Pilotprojekte zu Osteopathie nur im Rahmen einzelner Behandlungen oder Berufsgruppen bezuschussen.
Zu Beginn des Jahres hatte die Techniker Krankenkasse Osteopathie zu erstatten begonnen. Daraufhin zogen einige Kassen wie die BKK Essanelle oder die BKK Mobil Oil  unmittelbar nach.
Mittlerweile beginnen auch erste Kassen aus dem AOK Verbund wie die AOK Plus Osteopathie in ihren Zusatzleistungskatalog mit aufzunehmen.
Bei den meisten Kassen werden bis zu 360 Euro pro Jahr erstattet- meist maximal 80 Prozent von maximal 6 Osteopathiebehandlungen pro Jahr. Voraussetzung ist meist, dass ein Arzt die Osteopathiebehandlungen verordnet hat. Die Osteopathietherapeuten müssen gewisse Voraussetzungen erfüllen.
Die Versicherten reichen die Osteopathierechnungen gemeinsam mit der Verordnung des Arztes ein und bekommen den jeweiligen Anteil von Ihrer Kasse überwiesen.



Dienstag, 18. Dezember 2012

Dr. Christian Stein: Fasziendistorsionsmodell bei "Sportmedizin und Physiotherapie"

Der hannoversche FDM Instruktor und Leiter der Typaldos Akademie Dr. Christian Stein hat im November das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos bei einem Ärzte- und Physiotherapeutensymposium auf Sylt vorgestellt.
Anfang November fand im Kongresszentrum Westerland auf Sylt das gemeinsame Ärzte- und Physiotherapeuten- Symposium "Sommerkurs" Physiotherapie und Sportmedizin statt.
Dr. Christian Stein präsentierte das Fasziendistorsionsmodell in den zwei Vorträgen "Diagnostik und FDM" und "FDM und Schulterbeschwerden".
Sommerkurs Sport Reha Sylt 2012
Logo des Symposiums der FDM Vorträge durch Dr. Christian Stein
Dr. Stein stellte auf dem Symposium die Interpretation von Beschwerden nach dem Fasziendistorsionsmodell gegenüber orthopädischen Interpretationen vor und die daraus folgende FDM- Behandlung.
Dr. Stein hat die bisher valideste Studie zum Fasziendistorsionsmodell zur Frozen Shoulder angefertigt und leitet zusammen mit dem FDM Instruktor Christoph Rossmy (Haltern) die Typaldos Akademie. Dr. Stein unterrichtet das FDM auch beim Deutschen Olympischen Sportbund DOSB.



FAA: FDM Seminar in Osaka

In Osaka fand am vergangenen Wochenende erneut ein FDM Seminar mit Keisuke Tanaka FDM O. statt.
Das FDM Seminar beschäftigte sich im Schwerpunkt mit dem Knöchel. Es wurden von den japanischen FDM Therapeuten Fasziendistorsionsmodell- Techniken zum Knöchel geübt.
Die japanische FDM Organisation FAA veranstaltet häufig Ein- Tages- Seminare zum Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos mit den japanischen FDM Instruktoren Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata.
Keisuke Tanaka FDM O. auf dem FDM Seminar in Osaka bei einer Knöcheltechnik

Im März 2013 wird die FAA ein internationales FDM Seminar veranstalten. Es wird wieder eine Delegation der europäischen FDM Organsiation EFDMA nach Osaka reisen, um das FDM Seminar besuchen und den internationalen Kontakt innerhalb der FDM Verbände EFDMA, FAA und AFDMA (USA) zu pflegen.

Montag, 10. Dezember 2012

Erster FDM Arbeitskreis bei Köln

Der erste Fasziendistorsionsmodell Arbeitskreis bei Köln wird Anfang Januar stattfinden.
Organisiert werden FDM Arbeitsgruppen in der Regel von örtlichen FDM Therapeuten und FDM Instruktoren der europäischen FDM Association EFDMA.
Der FDM Arbeitskreis am 12. Januar bei Köln wird von der FDM Therapeutin Alina Struzik organisiert und durchgeführt.
Unterstützt wird die FDM Arbeitsgruppe durch FDM Instruktor und EFDMA Vorstandsmitglied Thorsten Fischer (FDM Blog).
Interessenten können sich bei Frau Struzik melden (Kontaktdaten auf der FDM Therapeutenliste der EFDMA).
Neben der sich nun neu formierenden FDM Arbeitsgruppe in Köln gibt es schon EFDMA Arbeitsgruppen in Wien, Hannover, Hamburg, München und Stuttgart. Hier werden Patientenfälle diskutiert und Videos von Körpersprache gemeinsam gesichtet. Daneben gibt es einen Austausch zu berufsrechtlichen Belangen.

Montag, 26. November 2012

Barmer GEK bezuschusst Osteopathie

Die gesetzliche Krankenkasse Barmer GEK, mit fast 9 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse Deutschlands, will ab 2013 Osteopathie mit bis zu 100 Euro bezuschussen. Das Geld für osteopathische Behandlungen soll laut Internetseite der Barmer GEK aus dem Gesundheitskonto stammen. Die Versicherten der Barmer GEK haben auf diesem Gesundheitskonto zu Beginn des Jahres 2013 ein Guthaben von 150 Euro.
Die Barmer GEK weist darauf hin, dass Versicherte einen Teil des Gesundheitskontos für eine Osteopathie- Behandlung "für ein besseres Gleichgewicht" einsetzen könnten.
Denn die Osteopathie stellt nach der Internetseite der Barmer GEK den "Abbau von Blockaden und die Wiederherstellung des Gleichgewichtes aller Körpersysteme in den Mittelpunkt".
Bezuschusst werden osteopathische Behandlungen die von Physiotherapeuten oder Ärzten durchgeführt werden.
Die Barmer GEK ("die Gesundexperten)", mit Hauptsitz in Berlin, ist vor etwa 2 Jahren aus der Barmer Ersatzkasse und der Gmünder Ersatzkasse (GEK) entstanden. 


Donnerstag, 15. November 2012

AOK Sachsen- Anhalt erstattet ab 2013 anteilig Osteopathie

Die AOK Sachsen- Anhalt plant anteilig eine Kostenübernahme für Osteopathie.
Bisher wird aus dem AOK Verbund alleine Osteopathie von der AOK Plus anteilig erstattet.
Die AOK Sachsen- Anhalt- Die Gesundheitskasse möchte ab 2013 die Kosten für osteopathische Behandlungen für ihre Mitglieder anteilig erstatten. Seit Jahresbeginn begonnen eine große Anzahl von gesetzlichen Kassen Osteopathie anteilig zu erstatten.
Die AOK Sachsen- Anhalt betreut über 700 000 Mitglieder und hat ihren Hauptsitz in Magdeburg.

Donnerstag, 8. November 2012

FDM Kurse mit Markus Nagel B.Sc. in Bad Rothenfelde

Das Fortbildungszentrum Fobize wird ab 2013 EFDMA lizensierte Fasziendistorsionsmodell Kurse durchführen. Die FDM Kurse werden am Fobize Standort Bad Rothenfelde (bei Osnabrück) stattfinden. Der EFDMA Instruktor wird Markus Nagel B.Sc. sein.
Markus Nagel B.Sc. arbeitet in einer Praxis für Osteopathie und Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos in Osnabrück. Er unterrichtet das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos auch für die Osteopathieschule Deutschland in Mailand, Italien und Poznan, Polen.
Für den Fasziendistorsionsmodell Blog berichtet er schon von den FDM Kursen in Afrika.
Markus Nagel B.Sc. ist Chefredakteur vom neuen Fasziendistorsionsmodellbuch der europäischen FDM Organisation EFDMA, welches vom Buchversand Mileana vertrieben wird. Markus Nagel engagiert sich ehrenamtlich als Kassenwart in der EFDMA.

Mittwoch, 7. November 2012

Erste Fasziendistorsionsmodell Kurse in der Türkei

Ab 2013 wird es erstmals Fasziendistorsionsmodell Kurse in der Türkei durch die Typaldos Akademie von Dr. Christian Stein und Christoph Rossmy DO DROM geben. Veranstalter ist Fortbildung in Hamburg (FIHH), die Fasziendistorsionsmodell Seminare in Zusammenarbeit mit der Typaldos Akademie anbieten.
FIHH hat dazu auf seiner Internetseite schon eine auf türkisch übersetzte Einführung für den neuen Kurs- Standort Antalya eingerichtet.
Unterrichtet werden die FDM Kurse von FDM Instruktor Christoph Rossmy DO DROM aus Haltern am See. Christoph Rossmy DO DROM arbeitete noch mit dem Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos, in seiner FDM Extremity Clinic in Bangor, Maine zusammen und wurde von ihm dort ausgebildet. Er arbeitet in einer eigenen FDM Praxis in Haltern am See.
Mit den FDM Kursen in Antalya, Türkei wird in Europa in einem weiteren Land das Fasziendistorsionsmodell durch FDM Instruktoren der europäischen FDM Organisation EFDMA verbreitet.
In Europa finden schon EFDMA Fasziendistorsionsmodell Seminare in Deutschland, Österreich, Polen, Italien Frankreich, Holland und der Schweiz statt. Ab 2013 kommen zu den EFDMA zertifizierten Kursen neben der Türkei FDM Kurse in Russland durch die FDM Academy Russia dazu.
Zertifizierte FDM Therapeuten der EFDMA praktizieren das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos bereits in Österreich, Deutschland, Schweiz, Luxemburg, Italien und Polen.

Tanaka Video: Fasziendistorsionsmodell bei Zerrung

Ein neues Fasziendistorsionsmodell Video ist von dem japanischen FDM Instruktor Keisuke Tanaka FDM O. bei Youtube hochgeladen worden.
In seiner FDM Praxis in Japan (Fukuoka) behandelt Keisuke Tanaka FDM O. einen jungen Mann mit der Interpretation einer Muskelzerrung (pulled muscle). Der Patient kann nicht rennen, sich nicht in den Hockensitz setzen und das Knie nicht im Stehen anbeugen.
Keisuke Tanaka FDM O. lässt den Patienten die Hacken so weit zum Gesäß nehmen wie möglich und überprüft den Abstand im Seitenvergleich. Danach palpiert Tanaka den vom Patienten angebenen Bereich, in dem die Beschwerden auftreten. Tanaka gibt an, dass dort eine "Sushi- große" Erhebung zu palpieren sei und lässt die Begleiterin des Patienten auch noch einmal palpieren.
Vor Beginn der Fasziendistorsionsmodellbehandlung klärt Tanaka den Patienten auf, dass die Handgriffe schmerzen werden, aber die betroffene zu palpierende Erhebung zu normaler Form zurück gebracht werden müsse. Zum Schluß fragt er den Patienten, ob dies in Ordnung für ihn sei- worauf dieser bejaht.
Nach den ersten Fasziendistorsionsmodelltechniken, bei denen der Patient auf einem Stuhl sitzt und nicht auf einer Behandlungsliege liegt, hat sich der Gesäß- Hacken Abstand deutlich verbessert. Die nächste FDM Technik erfolgt sofort im Stehen in der Hacken- Gesäß- Test Position. Danach ist der Test ok und der Patient kann wieder in den Hacken- Sitz gehen.
Einige Bewegungs- und Lauf- Tests ausserhalb der FDM Praxis von Tanaka verlaufen auch zufriedenstellend. Der Patient kann durch die FDM- Behandlung nach Typaldos wieder beschwerdefrei laufen und zeigt das Victory Zeichen mit Tanaka in die Kamera.





Donnerstag, 1. November 2012

Typaldos: Fasziendistorsionsmodell Kurse in Jena

Zum ersten Mal wird es 2013 Fasziendistorsionsmodell (FDM) Kurse in Jena (Thüringen) geben. Ab Mai 2013 wird das Medizinisch Physiotherapeutische Fortbildungszentrum MediPhys Jena, unter der Leitung der Physiotherapeutin Verena Steinbruch, eine Modulreihe Fasziendistorsionsmodellkurse nach Typaldos anbieten.
MediPhys Jena - Home
Das Logo von MediPhys, dem neuen Anbieter von Fasziendistorsionsmodell- Kursen in Jena
Das MediPhys Fortbildungszentrum, in unmittelbarer Nähe des Klinikums der Friedrich- Schiller- Universität, macht es damit erstmals möglich, dass das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos  für interessierte Therapeuten in der Lichtstadt Jena unterrichtet wird- denn bisher gab es noch keine EFDMA zertifizierten Fasziendistorsionsmodell Seminare in der Region.
Das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos der EFDMA wurde weder in größeren nahegelegenen Städten Sachsens wie Leipzig oder Chemnitz, noch in Erfurt oder Gera angeboten. Jena bietet durch seine geographisch günstige Lage für viele Therapeuten aus den besagten Städten eine gute Möglichkeit das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos kennenzulernen.
Geleitet werden die neuen FDM Kurse in Jena von EFDMA Instruktor Thorsten Fischer (Hannover, Autor des FDM Blogs).
Weitere Informationen und zur Anmeldung für die FDM Kurse in Jena unter
http://www.mediphysjena.de/kurse/fdm-fasziendistorsionsmodell/



Osteokompass: DAK erstattet keine Osteopathie für Säuglinge mehr

Das Osteopathieportal Osteokompass berichtet in seiner Rubrik "News", dass die gesetzliche Krankenkasse DAK keine osteopathische Erstuntersuchung für Säuglinge ab dem ersten November erstattet. Der sogenannte seit zwei Jahren geltende Selektivvvertrag, der für Säuglinge bis zum ersten Lebensjahr geschaffen worden war, sei laut Osteokompass zum ersten November dieses Jahres ausgelaufen.
Die DAK Gesundheitskasse hat ihren Hauptsitz in Hamburg (sie ist unter anderem aus der Axel Springer BKK hervorgegangen) und betreut bundesweit etwa 6, 6 Millionen Versicherte.
Eine Liste mit gesetzlichen Kassen, die Osteopathie erstatten, hat Osteokompass auf seiner Seite unter den Punkten "Patienteninfo" und "Krankenkassen" erstellt.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

AIM: Fasziendistorsionsmodell Seminare in Köln

Die Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) führt ab 2013 als erster Anbieter der europäischen FDM Organisation EFDMA Fasziendistorsionsmodell Kurse in Köln durch.
Den Fasziendistorsionsmodell Modul 1 Kurs in Köln wird Dr. Georg Harrer, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin aus Wien und Gründungspräsident der EFDMA, leiten.
Dr. Georg Harrer erlernte das Fasziendistorsionsmodell direkt vom Begründer Dr. Stephen Typaldos D.O.. Dr. Typaldos autorisierte Dr. Harrer, das Fasziendistorsionsmodell in Europa zu lehren und zu verbreiten.
Neben Dr. Harrer werden der neueste EFDMA Instruktor Dr. Lukas Trimmel (Wien) und FDM Instruktor Thorsten Fischer (Hannover) FDM Kurse in Köln leiten.
Die AIM baut damit das Angebot an EFDMA lizensierten FDM Seminaren weiter aus. Neben dem FDM Standort Hannover, kam im letzten Jahr noch München dazu. Ab Herbst dieses Jahres bietet die AIM auch erste FDM Seminare in Zürich, Schweiz an.
Daneben bietet die AIM als erster Anbieter komplette vierteilige Kursreihen FDM Advanced Seminare für fortgeschrittene FDM Therapeuten der EFDMA an. In diesen FDM Anwenderseminaren werden die einzelnen Themen der FDM Grundmodule vertieft und spezielle Beschwerdebilder behandelt.

Montag, 29. Oktober 2012

Kyushu: Fasziendistorsionsmodell Seminar

Die asiatische FDM Organisation FAA hat auf Kyushu am vergangenen Wochenende ein erfolgreiches Fasziendistorsionsmodell Seminar durchgeführt.

FDM Seminar Kyushu
Unter der Leitung von Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata erlernten die japanischen angehenden FDM Therapeuten viele Triggerbandtechniken. Keisuke Tanaka FDM O.und Kohei Iwata zeigten Verlauf und Behandlung beispielsweise des vorderen Arm- Triggerbandes und des Star- Triggerbandes.
Keisuke Tanaka FDM O. beim Zeigen einer FDM Technik am Nacken

Das Star- Triggerband wurde von dem Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos, als erste Fasziendistorsion entdeckt und erfolgreich behandelt.
Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata konnten noch von Dr. Typaldos, der leider 2006 an einer Herzattacke im Alter von 49 Jahren verstarb, direkt lernen. Keisuke Tanaka FDM O. stellt regelmässig Fasziendistorsionsmodellvideos auf seinem Youtube Kanal tanakaorthopathic ein.
Die japanische FDM Organisation FAA veranstaltet regelmässig FDM Seminare mit Tanaka und Iwata für einen Tag in Tokio, Osaka und Kyushu.
Keisuke Tanaka beim Zeigen einer FDM Technik- Im Hintergrund: Kohei Iwata

Im März 2013 wird wieder eine Delegation der europäischen FDM Organisation EFDMA nach Osaka reisen, um ein International FDM Seminar der FAA mit Tanaka und Iwata zu besuchen. Schon im letzten Jahr besuchten Mitglieder der EFDMA, darunter EFDMA- Präsident Stefan Anker und EFDMA- Kassenwart Markus Nagel (Osnabrück), der Chefredakteur vom neuen Fasziendistorsionsmodellbuch, ein Internationales FDM Seminar in Tokio.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Fasziendistorsionsmodellbuch der EFDMA ist ausgeliefert

Die ersten vorbestellten Exemplare des neuen Fasziendistorsionsmodellbuches der europäischen FDM Organisation EFDMA sind bei den Vorbestellern eingetroffen.
Das neue FDM Buch enthält neben den neuen Arbeitshypothesen zu den einzelnen Fasziendistorsionen viele Fotos zur Körpersprache nach dem Faszien Distorsions Modell (FDM) nach Typaldos. Die Instruktoren der EFDMA haben hier ihre neuen Ideen mit einfliessen lassen.
Das erste Vorwort zum neuen FDM Buch hat die langjährige Assistentin und Kollegin von Dr. Stephen Typaldos, Marjorie Kasten PT, geschrieben. Marjorie Kasten ist spezialisiert auf die Inversionstherapie mit dem Teeter Inversionstisch, dem Invertrac und anderen FDM Tools. Daneben hat sie das bisher einzige Inversionsbuch verfasst.
Das neue Fasziendistorsionsmodell Buch der EFDMA

Weitere Vorworte kommen von Dr. Georg Harrer (Wien) und Christoph Rossmy DO DROM. Beide konnten FDM Techniken und Grundlagen des Fasziendistorsionsmodells direkt vom Begründer Dr. Stephen Typaldos erfahren und über längere Zeiträume in seiner FDM Praxis in Bangor, Maine hospitieren.
Daneben hat die EFDMA unter Chef- Redakteur Markus Nagel (Osnabrück) zu den bestehenden Fasziendistorsionen neue Grafiken zur besseren Therapievorstellung für FDM Therapeuten in das Buch eingefügt.





Sonntag, 21. Oktober 2012

Fasziendistorsionsmodell Buch bei Mileana nun Online erhältlich

Das neue Fasziendistorsionsmodell Buch der europäischen FDM Organisation EFDMA ist nun im Online Shop Mileana erhältlich.
Die Mileana GmbH, mit Sitz im bayerischen Eching, wird den nationalen und internationalen Vertrieb des neuen FDM Buches "Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos D.O. Die Typaldos- Methode" übernehmen.
Herausgeber ist die European Fascial Distortion Modell Association (EFDMA). Das bedeutet, dass Verkaufserlöse an den europäischen FDM Verband gehen und die Förderung und Verbreitung des Fasziendistorsionsmodells nach Typaldos unterstützen. Redakteur des FDM Buches ist Markus Nagel, FDM Instruktor aus Osnabrück und gleichzeitig verantwortlich für die Finanzen der EFDMA.
In den kommenden Tagen sollten die ersten vorbestellten Exemplare ausgeliefert sein.
Das neue Buch zur Typaldos- Methode hat 220 Seiten und über 70 Abbildungen. Dabei fliessen neue Arbeitshypothesen der europäischen FDM Instruktoren der EFDMA mit ein, wie beispielsweise neue Darstellungen und Analogien zu einzelnen Fasziendistorsionen.
EFDMA Instruktoren, die noch vom Begründer des Fasziendistorsionsmodells Stephen Typaldos D.O. selbst ausgebildet wurden wie Dr. Georg Harrer (Wien), Christoph Rossmy (Haltern) oder Dr. Christian Stein (Hannover), führen dabei die kreative Weiterentwicklung des Fasziendistorsionsmodells im Geiste ihres Lehrers fort und publizieren nun erstmalig die Grundlagen des Fasziendistorsionsmodells kombiniert mit Erfahrungen und Innovationen der letzten Jahre.








Freitag, 19. Oktober 2012

ADAC Privat Schutz erstattet anteilig Osteopathie

Die ADAC Privat Schutz Versicherung erstattet auch die Kosten für Osteopathie unter bestimmten Voraussetzungen.
Der ADAC- Privat- Schutz übernimmt Kosten von Behandlungen und Pflege nach Unfällen und soll die gesetzliche Versorgung ergänzen.
Der ADAC Privatschutz übernimmt dabei, wenn es aus ärztlicher Sicht angezeigt scheint, Kosten für Osteopathie in Höhe von maximal 600 Euro. Voraussetzung ist, dass andere Behandlungsansätze bei den Beschwerden "nicht den gewünschten Erfolg" zeigen. Die Frage stellt sich, ob der Patient den "gewünschten Erfolg" festlegt oder der behandelnde Mediziner.
Die Osteopathiebehandlung kann durch einen Physiotherapeuten, Heilpraktiker oder Arzt erfolgen. Der osteopathisch arbeitende Behandler muss laut der Internetseite des ADAC die "Zusatzqualifikation Osteopathie" besitzen. Welche Voraussetzungen diese Zusatzqualifikation aus Sicht des ADAC aufweisen muss, erfährt man leider auf der Informationsseite zum ADAC- Privat- Schutz nicht.
Der ADAC hat etwa 17 Millionen Mitglieder. Wieviele den ADAC- Privat- Schutz abgeschlossen haben und damit die osteopischen Leistungen nach einem Unfall in Anspruch nehmen könnten, ist der ADAC- Seite nicht zu entnehmen.
Seit Jahresbeginn werden vielfach die Kosten für Osteopathie von gesetzlichen Kassen anteilig erstattet. Ab dem 1. November übernimmt auch erstmalig eine Kasse aus dem AOK- Verbund, die AOK Plus Osteopathie.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Neues FDM - Video zu Knöchelschmerzen von Keisuke Tanaka FDM O.

Keisuke Tanaka FDM O., japanischer FDM Instruktor und langjähriger Schüler vom Begründer Dr. Stephen Typaldos, hat wieder ein neues FDM Video zu Knöchelschmerzen auf Youtube veröffentlicht.
Zu sehen ist eine junge Patientin in der FDM Praxis von Keisuke Tanaka FDM O. in Fukuoka (Kyushu), die seit 4 Tagen über Knöchelschmerzen klagt, weil sie beim Volleyball umgeknickt war.
Die erste Untersuchung im örtlichen Krankenhaus hatte die Diagnose von abgerissenen Bändern mittels Röntgen zur Folge. Die Patientin weist daraufhin, dass ihr Knöchel blau sei, was Keisuke Tanaka FDM O. halb scherzhaft als nicht gravierend bezeichnet.
Schon nach der ersten kurzen FDM- Technik kann man eine deutlich verbesserte Dorsalflexion erkennen. Tanaka fordert die Patientin auf zu gehen. Das problemlose Gehen ruft begeisterte Reaktionen und viel Heiterkeit bei den im Behandlungsraum anwesenden Verwandten hervor. Die Patientin weist noch einmal daraufhin, dass ihr das Gehen keine Schmerzen bereite.
Dann springt die Patientin und gibt noch leichte Schmerzen am Knöchel an. Nach der nächsten FDM- Technik von Keisuke Tanaka FDM O. nimmt die Heiterkeit im Behandlungsraum wieder an Fahrt auf, als die Patientin beschwerdefrei springen kann.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

AOK Plus übernimmt Kosten für Osteopathie

Die AOK Plus, Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen mit etwa 2,7 Millionen Versicherten, hat vor etwa einer Woche beschlossen, die Kosten für Osteopathie anteilig zu übernehmen.
Die Neuregelung bezüglich der Osteopathie tritt zum Novemberbeginn in Kraft. Beschlossen hatte dies der Verwaltungsrat der AOK Plus vor etwa einer Woche auf einer Sitzung in Weimar.
Damit ist die AOK Plus die erste Kasse aus dem AOK Verbund, die anteilig osteopathische Leistungen erstattet. Auf der Internteseite der AOK Plus wird die Osteopathie als sanfte Behandlungsmethode und alternative Heilmethode beschrieben, die "Blockaden" und Funktionsstörungen" manuell behandelt.
Die AOK Plus erstattet ihren Versicherten maximal 360 Euro pro Jahr. Das sind sechs osteopathische Behandlungen mit je 60 Euro.
Die AOK Plus besteht seit 2008. Sie ist aus den AOK Sachsen und Thüringen entstanden und hat 140 Geschäftsstellen. Der Hauptsitz der AOK Plus befindet sich in Dresden.
Begonnen hatte die anteilige Erstattung von Osteopathie durch gesetzliche Kassen zu Beginn des Jahres mit der Techniker Krankenkasse und der BKK Essanelle. Monatlich zogen andere Krankenkassen, wie beispielsweise die BKK Mobil Oil nach. Die Regelungen sind zum Teil verschieden. So erstattet die BKK Mobil Oil keine osteopathische Behandlungen von Heilpraktikern ohne physiotherapeutische Ausbildung.

Neues FDM Buch der EFDMA wird heute verschickt

Das neue Buch zum Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos des europäischen FDM- Verbandes EFDMA wird heute ausgeliefert. Nachdem heute die ersten gedruckten Exemplare bei der EFDMA eintrafen, wurde sofort mit dem Verschicken des neuen FDM Buches begonnen.
Verantwortlich zeichnet Markus Nagel, FDM Instruktor und Vorstandsmitglied der EFDMA aus Osnabrück.
Das neue FDM Buch wird von dem Mileana Vertrieb aus Eching ausgeliefert werden. Auf den FDM Seminaren von FDM Instruktoren der EFDMA wird das Buch vermutlich direkt erhältlich sein. Teilnehmer der FDM Seminare der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) in der Schweiz erhalten das Buch gratis bei Seminarbesuch.




Dienstag, 16. Oktober 2012

Bericht über Faszien und Faszientherapie im Ersten

Am vergangenen Sonntag strahlte das Erste Deutsche Fernsehen ARD in der Sendung "W wie Wissen" einen Bericht über Faszien und Faszientherapie aus.
In dem Bericht wurde die Arbeit von Dr. Robert Schleip dargestellt. Dr. Robert Schleip ist Rolfing- Therapeut und Feldenkrais- Practitioner.
An der Universität Ulm betreibt er mit Kollegen wie Dr. Adjo Zorn, Dr. Werner Klingler und Dr. Heike Jäger in der Abteilung für angewandte Physiologie das erste weltweite Faszienlabor.
Sie erforschen Zusammenhänge beispielsweise über Faszien und Schmerz und liefern Therapeuten neue Erklärungsansätze über die Wirk- und Vorgehensweisen ihrer Behandlungsarten.
Dr. Schleip war auch schon auf dem Internationalen FDM- Kongress 2011 in Wien zu Gast, wo er neue Erkenntnisse zu Faszien vor FDM- Therapeuten der EFDMA vorstellte.
Dr. Robert Schleip wird im kommenden Jahr bei der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) zum Thema Faszien ein FDM Special Seminar abhalten und neueste Erkenntnisse zu Faszien präsentieren.
Nach der Sendung in der populärwissenschaftlichen Sendung im ARD wird es voraussichtlich eine große Nachfrage nach Rolfing- Therapeuten im deutschsprachigen Raum geben. Auch im Behandlungszentrum agora gingen nach der Faszien- Sendung viele Anfragen bei Oliver Münch (Rolfing Hannover) ein.
Die Sendung "Faszien- Geheimnisvolle Bänder" ist in der Mediathek der ARD, bzw. von W wie Wissen unter http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/427262_w-wie-wissen/12101376_faszien-geheimnisvolle-baender  einsehbar.



Donnerstag, 11. Oktober 2012

Berichte zu Faszientherapie und Fasziendistorsionsmodell

In einigen Zeitschriften und Fernsehsendungen wurde in der jüngeren Zeit über Faszientherapie und das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos berichtet.
In der aktuellen Ausgabe der Patientenzeitschrift Orthopress, die in vielen physiotherapeutischen und orthopädischer Praxen ausliegt, wurde ein Schwerpunkt auf Faszientherapie gelegt. Dabei wird auch über das Fasziendistorsionsmodell in einer eigenen Rubrik von einer Redakteurin berichtet.
In der Zeitschrift MedicalSportsNetwork findet sich ein sehr lesenwerter Artikel über das Fasziendistorsionsmodell von Dr. Christian Stein (Hannover) und Thorsten Taenzer (Köln). Dr. Stein und Thorsten Taenzer stellen dabei die Inhalte, Besonderheiten und Grundlagen des FDM kurz da und schildern auch Patientenfälle aus der täglichen FDM Praxis. Der Artikel bietet wirklich einen kurzen und guten Überblick über das FDM nach Typaldos.
Im Bayrischen Rundfunk wurde in dieser Woche über Faszientherapien berichtet. Dabie trat auch Klaus Eder, der Chef- Physiotherapeut der deutschen Fußballnationalmannschaft, vor die Kamera. Es wurde dargestellt, wie er Toni Kross, Spieler der DFB- Elf, mit Faszientechniken behandelt. Klaus Eder war erst vor kurzem nach der Fußball- EM in Hannover bei der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) von Prof. Fink zu Gast. Er referierte zusammen mit Dr. Marcus Schönaich (Hannover 96) über den Einsatz des Fasziendistorsionsmodells im Profisport und stellte seine Effektivität bei Akutverletzungen und Distorsionen im Spitzensport da.
Am kommenden Sonntag wird es auch einen Bericht über Faszien und Faszienbehandlungen in der Sendung "W wie Wissen" im ARD um 17 Uhr geben. Dabei wird im Mittelpunkt das Rolfing oder auch Strukturelle Integration stehen.
Die derzeitige mediale Präsenz von Faszientherapien belegt die Notwendigkeit von neuen Erklärungs- und vor allem Behandlungsansätzen von vielen Beschwerdebildern.




Sonntag, 7. Oktober 2012

FDM Behandlungsvideo bei Youtube zu Fußschmerzen

Bei Youtube ist ein neues Fasziendistorsionsmodell- Behandlungsvideo von Keisuke Tanaka FDM O. hochgeladen worden. Zu sehen auf dem neuen FDM Video von Keisuke Tanaka, dem Präsidenten des asiatischen FDM- Verbandes FAA, ist ein 12jähriger Junge, der seit einem Tag über Zehenschmerzen im zweiten Zeh beim Gehen und bei Berührung klagt.
Der Junge hat sich an einer Kante mit einem Zeh gestossen und soll eine kleine Fraktur an dem betroffenen Zeh haben. Am übernächsten Tag möchte er ein Spiel absolvieren.
Keisuke Tanaka FDM O., Schüler vom Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos D.O., klärt vor Beginn der FDM- Behandlung den Jungen auf, dass es schmerzen wird, dass er aber die Hand heben kann, sobald es ihm zuviel wird.
Nach der FDM- Behandlung lässt Tanaka den Jungen ein wenig in seinem Behandlungsraum herumlaufen und mehrere Male springen. Der Junge gibt an, keine Schmerzen mehr zu haben.
Schon der Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos, empfahl unter bestimmten Voraussetzungen die ärztliche Behandlung von Frakturen, da eine manuelle Behandlung von beispielsweise Kontinuumdistorsionen nach dem Fasziendistorsionsmodell den betroffenen Patienten den Schmerz nehmen und die Bewegungsfähigkeit wiedergeben kann.


Samstag, 29. September 2012

FDM Academy: Neue FDM Kurse in Essen

Die FDM Academy von Dr. Wilhelm Kurz (Osnabrück) bietet ab Februar 2013 FDM Seminare in Essen an. Damit ist die FDM Academy der erste Anbieter für FDM Kurse in Essen. Die neuen FDM Fortbildungen werden an der Klinik für Naturheilverfahren und Integrative Medizin des Klinikums Essen- Mitte stattfinden.
 Neben der FDM Academy werden bereits Kurse von der Typaldos Akademie durch FDM- Instruktor Christoph Rossmy DO DROM in der Region gegeben. Christoph Rossmy wurde noch vom Begründer des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos, direkt ausgebildet und hat die Vorgängerstudie zu der FDM- Studie zur Frozen Shoulder angefertigt. Er arbeitet in seiner eigenen FDM- Praxis in Haltern am See.
Neben der Typaldos Akademie und der FDM Academy wird auch die Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM Typaldos) von Prof. Matthias Fink ab 2013 FDM Kurse in Köln mit Dr. Georg Harrer (Wien) veranstalten. Auch Dr. Georg Harrer arbeitete mit Dr. Stephen Typaldos in seiner FDM Extremity Clinic in Bangor, Maine zusammen und gründete gemeinsam mit Christoph Rossmy den europäischen FDM Verband EFDMA, der in Kürze das neue FDM Buch herausgeben wird.
Damit könnte das Ruhrgebiet neben Wien und Hannover zu einer weiteren Hochburg des Fasziendistorsionsmodells nach Typaldos in Europa werden. Die Dichte an FDM- Kursanbietern und FDM- Seminaren zeigt, dass in der Region offensichtlich eine große Nachfrage besteht.

Freitag, 28. September 2012

funny bones: Osteopathieblog kritisiert VOD- Kongress

Der Osteopathieblog funny bones des Hamburger Osteopathen Peter Wührl D.O. hat in seinen neuesten Beitrag kritische Fragen zu einem Referenten des kommenden VOD- Kongresses in Weimar gestellt.
Der Kongress des Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) findet in Weimar bereits zum 15. Mal statt. Thema wird in diesem Jahr "The Embryo and the Health"sein.
Dazu werden unter anderem Raymond F. Gasser und James Jealous D.O. Vorträge halten.
Prof. Gasser ist dabei laut funny bones in der Vergangenheit durch Tätigkeiten in fundamentalistischen Christenorganisationen in den USA aufgefallen.
Aus diesem Grunde hat Peter Wührl D.O. mit funny bones in dem Beitrag "Osteopathie wird katholisch" kritische Fragen an den VOD gerichtet und Embryonen empfohlen, dem Kongress fernzubleiben.

BKK VerbundPlus erstattet auch anteilig Osteopathie

Die gesetzliche Krankenversicherung BKK VerbundPlus erstattet nun auch anteilig Osteopathie, nachdem in den vergangenen Tagen das Bundesversicherungsamt die Satzungsänderung genehmigt hatte.
Die BKK VerbundPlus ist aus einer Fusion von mehreren Krankenkassen entstanden. Ursprünglich war sie seit 1889 eine Firmenkrankenkasse der Schwenk Zementwerke.
Die BKK Verbundplus erstattet ihren Mitgliedern maximal 60 Euro pro Behandlung für sechs Sitzungen Osteopathie pro Kalenderjahr.
Seit Anfang des Jahres die Techniker Krankenkasse (TK) Osteopathie in ihren Leistungskatalog aufnahm, begannen auch viele weitere gesetzliche Krankenversicherungen Osteopathie anteilig zu erstatten.
In den Osteopathieverbänden in Deutschland wurde die Erstattung von Osteopathie durch die GKVs nicht nur positiv gesehen. So gab es gleich zu Beginn des Jahres Kritik an Osteopathie und Techniker Krankenkasse.
Die Leistungsmerkmale sind bei den Kassen zum Teil sehr unterschiedlich. So erstattet die BKK Mobil Osteopathie nicht von einem Heilpraktiker ohne physiotherapeutische Ausbildung.
Eine Liste von gesetzlichen Krankenkassen, die Osteopathie anteilig erstatten, hat das Osteopathieportal Osteokompass erstellt.

FDM Buch: Erste Exemplare gedruckt

Das neue Buch zum Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos der EFDMA befindet sich in der Druckerei und erste Exemplare sind bereits gedruckt.
EFDMA- Vostandsmitglied und FDM- Instruktor Markus Nagel, der verantwortlich für Redaktion und Fertigstellung des neuen Buches zur Typaldos- Methode zeichnet, hatte Gelegenheit in der Druckerei persönlich das erste gedruckte Exemplar des neuen Fasziendistorsionsmodellbuches entgegenzunehmen. In den nächsten Tagen werden die gedruckten Exemplare gebunden und mit einem farbigen Leseband versehen.
Das neue FDM- Buch der EFDMA ist die erste offizielle Publikation eines vom Begründer des Fasziendistorsionsmodells Dr. Stephen Typaldos D.O. autorisierten Verbandes nach der vierten Auflage des Typaldos- Buches „Clinical and Theoretical Application of the Fascial Distortion Model“.
Das Buch der EFDMA soll für alle FDM- Therapeuten der EFDMA verbindliche Referenzen für das Faszien Distorsions Modell und die Typaldos-Methode bieten. Den neuen Entwicklungen im Fasziendistorsionsmodell und der Fascial Distortion Medicine wird dabei Rechnung getragen.
Bei der EFDMA sind bereits viele Vorbestellungen eingegangen. Ab Mitte Oktober sollen laut Markus Nagel die ersten FDM- Bücher ausgeliefert werden und im Buchhandel erhältlich sein.
Markus Nagel schrieb bereits in der Vergangenheit für den FDM- Blog über das Fasziendistorsionsmodell in Afrika. Er arbeitet in seiner eigenen FDM- Praxis in Osnabrück und unterrichtet das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos in Italien, Polen und Deutschland.
Im Frühjahr dieses Jahres organisierte er das erste FDM- Seminar zur Inversionstherapie mit Marjorie Kasten PT.

Mittwoch, 26. September 2012

FDM Seminar in Osaka

In Osaka hat am vergangenen Wochenende ein Fasziendistorsionsmodell Seminar der FDM Asian Association (FAA) mit Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata stattgefunden.
Die Teilnehmer des FDM Seminares in Osaka
Die FDM Seminare der FAA (Japan) dauern meist einen Tag und drehen sich um spezielle Bereiche mit den jeweiligen Krankheitsbezeichnungen nicht handlungsorientierter Diagnosen. Eingegangen wird auf die Körpersprache nach dem Fasziendistorsionsmodell und natürlich die Behandlung.
Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata wurden noch vom Begründer des Fasziendistorsionsmodells Dr. Stephen Typaldos D.O. (1957- 2006) ausgebildet und geben ihr Wissen nach den Jahren der FDM Praxis an die Teilnehmer weiter. Beide haben Ihre FDM Praxisbetriebe in der Präfektur Fukuoka auf der südlichsten Insel Japans, Kyushu.
In dem jetzigen FDM Seminar wurde thematisch die untere Extremität (UEX) behandelt.

Keisuke Tanaka FDM O. bei einer CD- Technik
Dabei wurden unter anderem Kontinuum Distorsionen an der Patellaspitze, in der Fossa poplitea und kurze Triggerbänder behandelt.
Keisuke Tanaka hat parallel auch wieder ein neues FDM Video zu Knöchelschmerzen bei Youtube auf seinem Kanal tanakaorthopathic hochgeladen.
Ende März 2013 wird es wohl auch wieder ein internationales FDM Seminar mit Tanaka und Iwata in Osaka geben, zu dem eine Delegation der europäischen FDM Organisation EFDMA reisen wird. Am 17. Oktober wird parallel das erste FDM Buch der EFDMA erscheinen. Interessierte können sich auf der neu gestalteten Internetseite der EFDMA Auszüge aus dem FDM Lehrbuch anschauen.




Video: Fasziendistorsionsmodell bei Knöchelbeschwerden

Keisuke Tanaka FDM O. hat ein neues Video einer Fasziendistorsionsmodellbehandlung bei Youtube eingestellt.
Ein Patient klagt über Knöchelschmerzen seit etwa drei Monaten. Im Krankenhaus wurden Röntgenuntersuchungen durchgeführt, die aber ohne Befund waren.
Der Patient klagt über Schmerzen und Schwäche an den Knöcheln.
Keisuke Tanaka FDM O. klärt im Erstgespräch mit dem Patienten, was die Beschwerden genau sind, wann sie auftreten und wie ein Behandlungserfolg der FDM- Behandlung direkt in der Praxis messbar wäre.
Da der Patient angibt Volleyball zu spielen, muss das Springen getestet werden. Beim Einbeinspringen gibt der Patient Schmerzen an.
Keisuke Tanaka macht eine Triggerbandtechnik nach dem Fasziendistorsionsmodell und testet im Anschluß erneut. Das Springen geht schmerzfrei und auch der Manager des jungen Volleyballspielers gibt an, dass das Springen sich nach nun dreimonatiger Beschwerdezeit innerhalb der kurzen FDM- Behandlung sichtlich verbessert habe.



Mittwoch, 19. September 2012

Erfolgreiches FDM Seminar in Tokio

Der japanische FDM Verband FAA mit Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata hat am vergangenen Wochenende in Tokio wieder ein gut besuchtes FDM Seminar zu den Extremitäten durchgeführt.
Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata als FDM Instruktoren zeigten verschiedene FDM- Techniken zum Ellenbogen und zum Knie, wie beispielsweise die sogenannte Frogleg Technik. Die FDM- Technik stammt noch vom Begründer des Fasziendistorsionsmodell, dem us- amerikanischen Osteopathen und Notfallmediziner Dr. Stephen Typaldos D.O..
Kohei Iwata beim Zeigen der Frogleg- Technik
Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata haben noch direkt von Dr. Typaldos (der 2006 im Alter von 49 Jahren verstorben ist) die FDM Techniken erlernt und geben sie in meist eintägigen FDM- Seminaren in Japan weiter.
 Im letzten Jahr reiste eine Delegation des europäischen FDM Verbandes EFDMA zu einem mehrtägigen FDM- Seminar nach Tokio. Dort unterrichteten Keisuke Tanaka FDM O. und die langjährige Schülerin und Kollegin von Dr. Typaldos, Marjorie Kasten PT. Marjorie Kasten ist eine Expertin auf dem Gebiet der Inversionstherapie.
Auich im kommenden Jahr wird es voraussichtlich wieder FDM Seminar für Mitglieder der EFDMA in Japan geben. Im März soll ein Internationales FDM Seminar in Osaka mit Keisuke Tanaka FDM O. und Kohei Iwata stattfinden.
Keisuke Tanaka FDM O. bei einer FDM- Technik am Ellenbogen


Tanaka Video: FDM bei Nackenschmerzen

Ein neues Fasziendistorsionsmodell Video zu FDM bei Nackenschmerzen ist heute von Keisuke Tanaka FDM O. auf seinem Youtube Kanal tanakaorthopathic eingestellt worden.
Zu sehen ist ein Patient in Tanakas FDM Praxis in Fukuoka, der über Nackenschmerzen die schon zwei Wochen anhalten, klagt. Keisuke Tanaka FDM O. und seine Arbeit mit dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos waren dem Mann von anderen Patienten empfohlen worden, die Tanaka zuvor schon erfolgreich behandelt hatte.
Im Anschluss an die mündliche Befragung des Patienten führt Keisuke Tanaka FDM- Tests für den Nacken und die Schultern durch. Die Kopfrotation des Patienten ist schmerzhaft und eingeschränkt. Die Arm- Abduktion ist verlangsamt und der Schürzengriff unten eingeschränkt.
Nach der Behandlung eines supraklavikulären hernierten Triggerpunktes (SCHTP), ist die Kopfrotation deutlich besser. Nach einigen weiteren FDM- Techniken kann der Mann den Kopf wieder gut bewegen.
Keisuke Tanaka empfiehlt dem Patienten keine heisse Dusche zu nehmen, sondern stattdessen Eis auf den Nacken zu legen. Die Frage des Patienten nach einer Anwendung mit Umschlägen oder Massage für den Nacken verneint Tanaka.
Das FDM Video zu Nackenschmerzen ist wieder mit englischen Untertiteln versehen.




Dienstag, 18. September 2012

Fasziendistorsionsmodell Studie: Artikel in Fachzeitschrift

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie im Thieme Verlag ist die Fasziendistorsionsmodellstudie zur steifen Schulter veröffentlicht worden.
Unter der Überschrift "Wirksamkeit einer manuellen Behandlungstechnik nach dem Fasziendistorsionsmodell bei schmerzhaft eingeschränkter Schulterbeweglichkeit (FrozenShoulder)" haben die Autoren Prof. Matthias Fink (AIM Hannover), Dr. J. Schiller (MHH Hannover) und Dr. Hartmut Buhck (MHH Hannover) die FDM- Studie zur steifen Schulter veröffentlicht. In der Studie war die Schlussfolgerung, dass die Fasziendistorsionsmodellbehandlung der steifen Schulter einer klassischen manuellen Therapie überlegen ist, es aber noch keine Erkenntnisse über Langzeiteffekte und Wirkungsmechanismen gibt.
Die Studie, die von Dr. Christian Stein (FDM Hannover) durchgeführt wurde, baute auf einer osteopathischen Masterabeit von Christoph Rossmy DO DROM (Haltern) auf.
Prof. Matthias Fink hatte schon auf dem "World Congress on Debates and Consensus in Bone, Muscle an Joint Diseases (BMJD)" in Barcelona Anfang dieses Jahres die Fasziendistorsionsmodellstudie präsentiert.
Die FDM- Studie zur steifen Schulter gilt als die bisher relevanteste klinische Studie zum Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos.


Auszug des Artikel über das FDM nach Typaldos bei Frozen Shoulder