Montag, 27. Juni 2011

Fasziendistorsionsmodell: Video zu Cornstarch- Water- Phenomenon

Der Begründer des Fasziendistorsionsmodells Stephen Typaldos D.O., hat im Zusammenhang mit der Übergangszone zwischen Band und Knochen von dem Cornstarch/ Water Phänomen als Analogie geschrieben. Das bedeutet, dass Cornstarch (zu deutsch Stärkemehl), wenn man es mit Wasser vermischt, bei leichtem Antippen oder leichter Berührung sich wie eine feste Platte verhält: Wirken längerer Druck, Zug oder hinzukommende Kräfte in andere Richtungen, verhält sich das Gemisch hingegen wie Wasser.
Diesen Vergleich zog Typaldos hinzu, um die Funktion der sogenannten transition zone (tz) zu erklären. Demnach kann sich diese Zone auch so verändern, wie es angesichts der von aussen wirkenden Kräfte notwendig ist.
Verbleibt die transition zone in der ligamentären oder ossären Konfiguration, so wird dies nach dem Fasziendistorsionsmodellvon Typaldos eine Kontinuum Distorsion genannt, die mit starkem Daumendruck oder (bei einer invertierten (ligamentären) Kontinuumdistorsion) mit sogenannten Thrust- Techniken, um der Zone das Cornstarch- Water- Phänomen wieder zu ermöglichen.
Ein Video, welches gut das Phänomen zur Verdeutlichung beschreibt ist in der Serie "Mythbusters"des Discovery Channels erschienen und bei Youtube veröffentlicht:
http://www.youtube.com/watch?v=5GWhOLorDtw&feature=related

Sonntag, 19. Juni 2011

Ab Oktober weiterer Bachelor-Studiengang Osteopathie in Deutschland

Das Berliner Institut für körperbezogene Therapien an der Steinbeis-Hochschule bietet ab kommenden Herbst einen Studiengang "Bachelor of Science in Manual Medicine & Osteopathy" an. Das dreijährige Studium entspricht den Bologna- Kriterien und soll die Akademisierung der Osteopathie in Deutschland weiter vorantreiben. Mit voran getrieben haben, nach eigenen Aussagen, diesen Studiengang Osteopathie die Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO) und der Bundesverband Osteopathie (bvo).
Damit existiert nun neben dem, vom Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) mit initiierten, Studiengang an der Hochschule Fresenius bei Idstein in Hessen ein weiterer Studiengang im Zusammenhang mit der Osteopathie in Deutschland. Und die beiden größten Osteopathieverbände in Deutschland, bvo und VOD haben eigene Akademisierungsbestrebungen der Osteopathie in die Tat umgesetzt.

Montag, 13. Juni 2011

Typaldos- Akademie: Stellungnahme zu FDM- Zertifikaten vom IFO

Die von der Europäischen FascialDistortionModel Association (EFDMA) zertifizierte Typaldos- Akademie unter der Leitung von Dr. Christian Stein (Hannover) und Christoph Rossmy D.O. DROM (Haltern am See), hat eine Stellungnahme zu dem vom Institut für fasziale Osteopathie (IFO) verbreitenden Begriff "Typaldos Certified" veröffentlicht.
Das IFO aus Wolfenbüttel, unter der Leitung von Frank Römer, bietet seit einiger Zeit auch Kurse im Fasziendistorsionmodell (FDM)  an und benutzt dazu seit kurzem als Referenz für die FDM- Kurse den Begriff "Typaldos Certified".
Die Typaldos- Akademie weist in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass der Begriff "Typaldos Certified" anscheinend durch die Zusammenarbeit des IFO mit Alexander Typaldos, der von Beruf Jurist ist, legitimiert sei. Er ist der Sohn des 2006 an einer Herzattacke verstorbenen Begründers des Fasziendistorsionsmodells, Dr. Stephen Typaldos.
Daneben wird in der Stellungnahme darauf hingewiesen, dass die als Ausbilder für das IFO fungierenden Frank Römer und Patrick Pfeifer zwar zum Teil bei offiziell legitimierten FDM- Instruktoren wie Christoph Rossmy D.O. DROM oder Dr. Georg Harrer aus Wien die FDM- Grundlagen erlernt haben, aber ohne einen Abschluss der Ausbildung zu besitzen selber unterrichten. Aus Sicht der Typaldos- Akademie kann ein Gütesiegel wie "Typaldos Certified", dass von einem "medizinischen Laien" (Typaldos- Akademie) wie Alexander Typaldos legitimiert und durch nicht von der EFDMA zertifizierte Dozierende vergeben wird, keine Gewährleistung für inhaltliche Qualität nach Standards der EFDMA sein.
Kurse, die von offiziell von der EFDMA anerkannten Lehrern geben werden, findet man unter
www.fdm-europe.com

Mittwoch, 8. Juni 2011

Das inoffizielle FaszienDistorsionsModell Bier

Kurz vor dem Beginn des größten FaszienDistorsionsmodell Kongresses in Wien findet das inoffizielle FaszienDistorsionsModell Bier auch über die Stadtgrenzen Wiens hinaus Anerkennung.
Ottakringer ist seit 150 Jahren eine der letzten unabhängigen Brauereien Wiens und trägt stolz das FDM Wappen im Logo.
Selbst auf der letzten Generalversammlung der EFDMA in Hannover am ersten Juni Wochenende zierte die Flasche mit dem FDM- Baum als Gratisgabe des alten Vorstandes die Tische einiger Mitglieder (die im Vornherein kritische Anträge gestellt hatten) und sorgte somit für einen reibungslosen Ablauf ;-)

EFDMA Generalversammlung in Hannover

Am ersten Juni Wochenende dieses Jahres fand die Generalversammlung der europäischen Organisation des FaszienDistorsionsModells nach Dr. Stephen Typaldos in Hannover statt.
Neben der Neuwahl des Vorstandes ging es um die zukünftige Ausrichtung der EFDMA und der weiteren Verbreitung des FaszienDistorsionsModells nach Stephen Typaldos.
Desweiteren stellte Dr. Georg Harrer den Mitgliedern die Hintergründe des FDM Kongresses im August in Wien vor. Neben einer großen japanischen Delegation um die japanischen Instruktoren Keisuke Tanaka und Kohei Iwata und der us- amerikanischen Delegation um Marjorie Kasten und Byron Perkins, werden erstmal auch Abgesandte der offiziellen FaszienDistorsionsModell- Organisation aus Afrika auf andere FDM Begeisterte treffen.
Auf der Generalversammlung der EFDMA konnten alle eingebrachten Diskussionspunkte besprochen und die Neuausrichtung verabschiedet werden.
Ein ausführlicher Bericht mit Fotos erscheint in Kürze auf der offiziellen Verbandshomepage der EFDMA www.fdm-europe.com.

Mittwoch, 1. Juni 2011

FDM Seminar mit Christoph Rossmy D.O. DROM in Hagen

Am letzten Mai- Wochenende 2011 führte die Typaldos Akademie unter der Leitung des noch von Dr. Stephen Typaldos autorisierten FDM- Instruktors Christoph Rossmy D.O. DROM ein FDM Seminar in Hagen durch. Das Seminar richtete sich an manuell arbeitende Therapeuten, die bereits Erfahrungen im FaszienDistorsionsModell (FDM) gesammelt und die ersten beiden FDM- Kurse im Level 1 absolviert hatten.
Der bis auf den letzten Platz ausgebuchte Kurs fand im Medizinischen Fortbildungszentrum Hagen statt. Christoph Rossmy D.O. DROM, der seine FDM- Praxis in Haltern am See (siehe Foto rechts) betreibt, demonstrierte eine spezielle von ihm begründete Handtuch- Behandlung von Zylinder Distorsionen, die er eindrucksvoll und erfolgreich in Patientenbehandlungen einsetzte.
Neben grundsätzlichen Einführungen in die Diagnostik und Behandlung von Beschwerden des Unterarmes, des Kopfes und des Unterschenkels nach dem Fasziendistorsionsmodell, gab Rossmy für die Teilnehmer hilfreiche Tipps und Hinweise für die tägliche Praxis.
Nach dem Seminarende am Sonntag war klar, dass alle Teilnehmer sich reif fühlten für die Level 1 Prüfung, um zukünftig als FDM- TherapeutIn auftreten zu können. Und um auf der FDM- Therapeutenliste des offiziellen Verbandes EFDMA geführt werden zu können, insofern eine Mitgliedschaft besteht.