Freitag, 30. Dezember 2011

FDM Academy stellt FDM Kursreihe in Baden- Baden vor

Die FDM Academy als neuer FDM Kursanbieter in Deutschland hat die Termine für die FDM Kursreihe in Baden- Baden veröffentlicht.
Die Ausbildung zum FDM Schmerztherapeuten wird im Kloster Lichtenthal bei Baden- Baden stattfinden. Die Schmerztherapie nach dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos wird von den FDM Instruktoren des FDM Academy Dozententeams geleitet: Namentlich Dr. Wilhelm Kurz und Markus Nagel BSc. Ost. aus Osnabrück.
Die FDM Academy ist der erste Kursanbieter in Deutschland, der FDM Seminare in der Region um Baden- Baden anbietet. Die FDM Academy bietet dort für das Jahr 2012 bereits 3 Kursreihen für eine FDM Schmerztherapie Ausbildung an. Die erste FDM Kursreihe wird im Februar 2012 im Kloster Lichtenthal starten. Die letzte FDM Kursreihe endet Mitte November 2012.
Neben der Ausbildung zum FDM Schmerztherapeuten nach den Richtlinien der EFDMA (Europäische FDM Association) bietet die FDM Academy sogenannte Specials an, wie ein erweitertes Continuum System (Übergänge zwischen Weichteilen und Knochen), Fasziendehntechniken und erfolgreiches Praxismanagement in der FDM Praxis. Darüberhinaus bietet die FDM Academy nach den FDM Grundkursen (FDM Basiskurse) FDM Advanced Kurse an.
Mit dem jetzigen Kursort Kloster Lichtenthal bei Baden- Baden hat die FDM Academy nicht nur einen wunderschönen Kursort, sondern auch eine Region gewählt, in der das Fasziendistorsionsmodell nach den Kriterien der EFDMA bisher noch unterrepräsentiert ist.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Osteopathie nach Typaldos Wahlpflichtfach in Hannover

Im Studiengang Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wird es ab Herbst 2012 Osteopathie nach S. Typaldos als Wahlfach geben.
Verantwortlich für "Osteopathie in der Medizin" im Wahlfach 2 zeichnet Prof. Dr. med habil. Matthias Fink.
Prof. Matthias Fink ist Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin und leitet zudem die Arbeitsgemeinschaft für interdisziplinäre Medizin (AIM) in Hannover. Die AIM hat als erste Institution weltweit Seminare für Ärzte im Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos im Level 1 von Modul 1 bis 3 durchstrukturiert und in so großem Maße durchgeführt. Geleitet wurden die FDM Fortbildungen an der AIM Hannover von Dr. Georg Harrer (Wien) und seinem Team. Auch bei den Special Seminaren Fasziendistorsionsmodell im Sport mit dem Sportphysiotherapeuten Klaus Eder (Deutsche Fußballnationalmannschaft, Deutsches Olympia Team, Deutsche Davis Cup Mannschaft) und Dr. Harrer, war die AIM Vorreiter.
Die jetzige Initiative durch Prof. Matthias Fink, des Fasziendistorsionsmodell nach S. Typaldos als Wahlpflichtfach einzuführen, kann also getrost als eine konsequente Fortführung der bisherigen Arbeit auch der AIM gesehen werden, die Ansätze des FDM als Bereicherung in der täglichen medizinischen Praxis zu etablieren.
Gerade die Körpersprache ist ein nützliches Werkzeug, welches auch schon der Begründer des FDM, der us- amerikanische Notfallmediziner Dr. Stephen Typaldos, für die Orthopädie und Chirurgie als gravierende Bereicherung in der Behandlung der Beschwerden von Patienten vorgesehen hatte.
Das jetzige Wahlfach 2 Osteopathie nach S. Typaldos kann von Studenten der Humanmedizin ab dem 3. Studienjahr belegt werden, wenn man das Wahlfach 1 absolviert hat.
Inhaltlich wird das Fasziendistorsionsmodell theoretisch und praktisch unterrichtet werden. Insgesamt umfassen die neun Unterrichts- Termine 36 Stunden und schliessen mit einer praktischen und theoretischen Prüfung ab, deren Abschluss in die Examensnote einfliesst.
Osteopathie nach S. Typaldos wird in der Klinik für Rehabilitationsmedizin in der Medizinischen Hochschule stattfinden.
Bei Interesse kann Kontakt per E-Mail mit Prof. Fink aufgenommen werden. Bei Teilnahmewunsch ist eine Anmeldung über das Studentensekretariat erforderlich.
Alle Angaben, sowie das Curriculum des Wahlpflichtfach Osteopathie nach S. Typaldos lassen sich auf der Seite der MHH unter Studium/Ausbildung finden.

Montag, 19. Dezember 2011

FDM Kongress DVD eingetroffen!

Die DVD vom 5. Internationalen FDM- World- Congress in Wien ist pünktlich vor Weihnachten bei den FDM Kongress Teilnehmern eingetroffen!
Wie vom DVD Versand Koordinator Dr. Klaus Wachter prophezeit, sind die DVDs vom Fasziendistorsionsmodell Kongress im Sommer nun verschickt.

DVD von den FDM Workshops

Mit einem kleinen Booklet wurden die beiden DVDs liebevoll von Martin Vincent Kolbert entwickelt. Die erste DVD enthält die Workshops, die auf dem Kongress stattfanden. Zuerst der japanische FDM Therapeut und FDM Instructor Keisuke Tanaka. Er demonstrierte spezielle Techniken zum Behandeln der Membrana interossea am Unterarm.
Das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos behandelt Faltdistorsionen der Membrana interossea mit kurzen Thrust- Techniken. Nach Dr. Typaldos kann es häufig nach Knochenbrüchen, vor allem der distalen Radiusfraktur, oder nach einer Kombination von schlaffen und spastischen Lähmungen, zum Beispiel im Rahmen von Schlaganfällen, zu Verdrehungen der Membrana interossea kommen. Nach Erzählungen von direkten Schülern von Dr. Typaldos soll er selbst durch eine Manipulation des Unterarmes auf diese Zusammenhänge gestossen sein.
Ein weiterer Zusammenschnitt auf der DVD ist vom Workshop von Marjorie Kasten PT. Sie war bis zum Tode des Begründers des Fasziendistorsionsmodells Dr. Stephen Typaldos im Jahre 2006 seine engste Mitarbeiterin und Kollegin. Marjorie Kasten hat die Inversionstherapie weiterentwickelt und übt diese in ihrer Praxis in Bangor, Maine seit langen Jahren aus. Ihre Erfahrungen gibt sie in Workshops und Inversionsseminaren weiter. Sie demonstriert beispielsweise den Unterschied zwischen Invertrac und Inversionstisch praktisch in den Seminaren und gibt wertvolle praktische Tipps. Darüberhinaus hat sie ein Buch zur Inversionstherapie verfasst mit dem Titel "Which way is up, when you are upside down".
Neben den japanischen und us- amerikanischen FDM Therapeuten gab es auch einen FDM Workshop eines Vertreters der europäischen FDM Community: Dr. Markus Breineßl.
Dr. Markus Breinßel ist auch FDM Instruktor und arbeitet seit langen Jahren nach dem Fasziendistorsionsmodell mit Dr. Georg Harrer in ihrer Ordination in Wien in der Perfektastrasse.

Zweite DVD mit den Präsentationen des FDM Welt- Kongresses

Die zweite DVD enthält die Präsentationen des FDM Kongresses und Diashows der Kongress Workshops.
Die Einführung der Kongress Präsentationen machte Marjorie Kasten PT, indem sie Bezug zum Kongress Motto 20 Jahre Triggerband nahm. Anschliessend stellte der Vizepräsident der japanischen FDM Vereinigung Kohei Iwata die Entwicklung des FDM in Japan vor.
Der FDM Instruktor Joachim Stolz stellte dann das neue FDM Dokumentations- und ERfassungsprogramm FDM Data vor. Sein Kollege, der Wiener FDM Therapeut Tomasz Teszner, stellte anschliessend seine Studie zu FDM und Handchirurgie vor, die anschliessend heiss im und mit dem Publikum diskutiert wurde. Eine weitere FDM Studie zur FDM Körpersprache präsentierte anschliessend der neue Präsident der europäischen FDM Association, Stefan Anker (Wien).
Den Abschluss des ersten Kongresstages bildeten Andreas Hempel DO aus Kassel zu FDM in der neurologischen Rehabilitation und der Präsident der us- amerikanischen FDM Vereinigung AFDMA, Dr. Byron Perkins.
Am zweiten Kongresstag führte Keisuke Tanaka theoretisch in Behandlungsansätze des FDMs für Zylinderdistorsionen und Faltdistorsionen der interossären Membranen und der intermuskulären Septen ein. Anschliessend gab es eine Übersicht von Maciej Jurasz zur Entwicklung des Fasziendistorsionsmodells in Polen.
Mit Spannung wurde dann Klaus Eder erwartet mit seinem Beitrag Fasziendistorsionsmodell im Sport.
Ein Highlight war die anschliessende Präsentation des französischen Handchirurgen Dr. Jean Claude Guimberteau mit seinen Aufnahmen vom Fasziengewebe am lebenden Menschen.
Am dritten und letzten Tag des Kongresses bildete den Auftakt Dr. Georg Harrer (Wien) mit einem neuen Ansatz des Fasziendistorsionsmodells zu Diagnose und Behandlung des Beckenbodens.
Der in Jever praktizierende Chirurg Dr. Thomas Scholl präsentierte in diesem Rahmen noch Erkenntnisse zur chrirugischen Annäherung an die Flankenhernie.
Nach einer kurzen Pause wurden die Kongressteilnehmer von Guiseppe Rochira über das FDM in Italien informiert, das dort durch Dr. Georg Harrer unterrichtet und verbreitet wird.
Auch mit Spannung erwartet wurde die Präsentation des in Österreich lebenden deutschen Stefan Baumert über sein Active FDM.
Der international renommierte Faszienforscher Dr. Robert Schleip unterrichtete schliesslich die Teilnehmer des FDM Kongresses noch von den neuesten Erkenntnissen über Faszien.

Bonusmaterial der FDM Kongress DVDs

Die zweite FDM Kongress DVD enthält als Bonus noch die Photos der Kongressteilnehmer- ein Who is Who der Veranstaltung.
Dazu haben die Macher um Dr. Klaus Wachter noch den kürzlich im österreichischen Fernsehen ORF ausgestrahlten Beitrag mit Dr. Georg Harrer zur Faszientherapie in der Sendung Herbstzeit hinzugefügt.

Die DVDs bieten einen guten Überblick und eine schöne Erinnerung an den Welt- FDM- Kongress in Wien.

FaszienDistorsionsModell Kurse ab 2012 in Ulm

Ab 2012 bietet die Typaldos Akademie von Dr. Christian Stein (Hannover) und Christoph Rossmy (Haltern am See) auch Fasziendistorsionsmodell Seminare in Ulm an. Der Veranstalter der neuen FDM Fortbildungen in Ulm ist das ulmkolleg. Das ulmkolleg nimmt dabei als erster Kursanbieter das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos mit in sein Programm auf.
Die Dozenten der Typaldos Akademie, Dr. Christian Stein und Christoph Rossmy, haben beide noch Kurse bei dem Begründer des FaszienDistorsionsModells, Dr. Stephen Typaldos,besucht.
Christoph Rossmy hat direkt bei Dr. Typaldos in dessen FDM Praxis in Bangor, Maine längere Studien- und Assistenzaufenthalte absolviert.




Christoph Rossmy, FDM Instruktor, bei der Prüfung von Teilnehmern eines FaszienDistorsionsModell Kurses in Krakau, Polen durch die Typaldos Akademie im September dieses Jahres.












Dr. Christian Stein hat im Rahmen seiner Promotion eine klinisch-wissenschaftliche Studie über die FaszienDistorsionsModell Behandlung von Schulterschmerzen durchgeführt, die als die renommierteste Studie für das FaszienDistorsionsModell gilt.
Neben den bisherigen FDM Dozenten Dr. Stein und Chr. Rossmy, werden wohl nun auch die beiden frischen FDM Instruktoren Alfred Wilken (Großefehn Ostfriesland) und Dr. Karsten Wichmann (Bremen) bei der Typaldos Akademie das FDM weiter verbreiten und unterrichten.
Ulm gilt gerade in Bezug auf Faszien als eine wichtige Stadt, weil hier unter anderem Dr. Robert Schleip, Dr. Adjo Zorn und Dr. Werner Klingler das Fascia Research Project an der Universität Ulm betreiben.

Dr. Werner Klingler beim interdisziplinären Fascia Reasearch Course im März 2010 im Labor der Ulmer Faszienforscher. Teilnehmer des Faszienkurses konnten dort die Labore und Versuchsanordnungen der Faszienforschungen in Ulm begutachten. Auf dem Fascia Resaerch Course sprachen neben Dr. Klingler und Dr. Schleip auch Andry Vleeming, Tom Myers und andere namhafte Wissenschaftler und Kliniker auf dem Gebiet der Faszien.










Neben dem Fascia Research Course laden die Ulmer Faszienforscher um Dr. Schleip und Dr. Klingler auch andere Dozenten wie den australischen Forscher Paul Hodges ein und veranstalten Informationsveranstaltungen für Fachpublikum zum Thema Faszien oder auch Fascia Fitness.. Vor kurzem erst verschickte die Fascia Research Group in ihrem Newsletter einen Aufruf, dass sie noch Praktikanten suchen.
Ein wichtiger und überfälliger Schritt der Typaldos Akademie also, in dieser Stadt mit einer der weltweit führenden Einrichtungen und Forscher auf dem Gebiet der Faszien endlich auch das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos anzubieten.

Samstag, 17. Dezember 2011

Interessanter Artikel über FDM Instruktor Todd A. Capistrant

In dem Magazin DMU der Des Moines Universität (Iowa) ist ein großer Artikel über den us- amerikanischen FDM Instruktor Todd A. Capistrant erschienen.
Todd A. Capistrant wird dort mit seinem Engagement für das FaszienDistorsionsModell (FDM) nach Typaldos und für Schlittenhunderennen dargestellt.
Todd A. Capistrant lebt mittlerweile in Alaska und ist vor kurzem nach Fairbanks gezogen. Dort arbeitet er an der Tanana Valley Clinic. Capistrant gibt als FDM Instruktor FDM Fortbildungen an der Tanana Valley Clinic. 
Durch den Artikel in dem DMU Magazine ist gut ersichtlich, wie das FaszienDistorsionsModell sich harmonisch in den Lebenswandel von Capistrant einfügt: Keine Angst vor neuen Herausforderungen zu haben und ein Verständnis die Natur stellen beim Schlittenhunderennen wie auch beim Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos zentrale Bestandteile in der Ausübung dar.
Die Begeisterung für das FaszienDistorsionsModell nach Typaldos wusste Todd A. Capistrant schon beim Internationalen Welt FDM Kongress in Wien im Sommer dieses Jahres eindrücklich zu vermitteln, als er in seinem engagierten Vortrag die Arbeit des us- amerikanischen FDM Verbandes AFDMA vorstellte.
Der Artikel "Going to the dogs" des DMU Magazines über Todd A. Capistrant, Schlittenhunderennen und das FaszienDistorsionsModell nach Typaldos ist zu finden unter:

http://www.dmu.edu/magazine/fallwinter-2011/going-to-the-dogs/

Freitag, 16. Dezember 2011

Keisuke Tanaka stellt neues FDM Behandlungsvideo bei Youtube ein

Keisuke Tanaka FDM O., der Präsident der japanischen FDM Vereinigung und langjähriger Schüler von Dr. Stephen Typaldos, hat heute ein neues Video einer FaszienDistorsionsModell Behandlung bei Youtube eingestellt.
Das Video zeigt eine ältere Dame mit schnellendem Finger (Schnappfinger, Tendovaginitis stenosans) in der FDM Praxis in Fukuoka (Stadt auf der Insel Kyushu im Süden Japans) von Keisuke Tanaka.
Sehr gut ist auf diesem Video die Körpersprache nach dem Fasziendistorsionsmodell in Form eines Triggerbandes mit einem Streichen entlang einer Linie zu erkennen. Die verbalen Aussagen der Dame sind auf dem Video ins Englische übersetzt worden und als Untertitel eingefügt.
Die anschliessende FDM Behandlung durch Keisuke Tanaka ist, wie bei allen FDM Videos, verpixelt. Aber es ist recht gut erkennbar, wie Tanaka ein Triggerband behandelt.
Anschliessend bewegt die Patientin den Daumen beschwerdefrei und fragt sich, warum sie nicht schon eher Tanaka aufgesucht hat, da sie auch schon früher wegen anderer Beschwerden dort war- die erfolgreich behandelt wurden.
Keisuke Tanaka hat alle FDM Behandlungsvideos auf seinem Youtube Kanal tanakaorthopathic eingestellt. Viele sind mit englischen Untertiteln versehen.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Osteopathie und Krankheitssymptome: Übernimmt Techniker Krankenkasse ab 2012 Kosten ?

Die gesetzliche Techniker Krankenkasse (TK) schreibt auf ihrer Internetseite, dass sie ab 2012 ihren Mitgliedern 80 Prozent bei sechs osteopathischen Behandlungen bezahlen will, wenn diese ein Arzt anweist und der osteopathische Behandler bestimmte Qualitätskriterien erfüllt.
Nach den Behandlungen kann man die Kostennote vom für die TK geeigneten osteopathischen Behandler zusammen mit der Anweisung des Arztes einreichen. Bei positivem Bescheid überweist die Techniker Krankenkasse dann die anteilige Kostenübernahme auf das angegebene Konto des Mitglieds.
Vom Ablauf her genau wie bei den privat Versicherten, wenn diese sich derzeit in einer Osteopathiepraxis behandeln lassen. Diesem Schritt der Techniker Krankenkasse muss aber noch das Bundesversicherungsamt zustimmen, da es sich um eine Satzungsänderung der TK handelt.
Der osteopathische Behandler muss wenigstens in einem der vier Verbände Bundesverband Osteopathie (bvo), Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin (DGOM), Register der traditionellen Osteopathen in Deutschland (ROD) oder Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) Mitglied sein.
Etwas fragwürdig mutet die Definition einer osteopathischen Behandlung seitens der TK an. Nach der Techniker Krankenkasse soll die Osteopathie den "Abbau von Blockaden" und "die Wiederherstellung des Gleichgewichts aller Körpersysteme" im Mittelpunkt ihrer Arbeit haben. Beim Studieren der Texte über die Osteopathie durch TK- Experten muss man sich als an der Osteopathie interessierter Patient doch folgende Fragen stellen: Bleibt das dann für immer im Gleichgewicht nach einer osteopathischen Behandlung oder muss man im Anschluss ständig zum Osteopathen rennen? Wer bezahlt das, wenn das mehr als sechsmal benötigt? Wenn das immer wieder aus dem Gleichgewicht läuft?
Es heisst weiter im Scheiben der TK: "Sie richtet sich nicht auf die Behandlung der eigentlichen Krankheitssymptome." Spannend zu lesen, wie die Osteopathie den Patienten mit seinem Handlungsauftrag interpretiert, wenn sie sich nicht auf "die Behandlung der eigentlichen Krankheitssysmptome" ausrichtet. Ist "das Gleichgewicht aller Körpersystem" auch ein "eigentliches Krankheitssysmptom"? Wenn ja, darf das dann ein Osteopath überhaupt behandeln?
Die Definition der Osteopathie auf der Internetseite der TK wirkt noch etwas unpräzise und dadurch eher weniger einladend. Es repräsentiert aber gleichzeitig auch den Weg, den die Osteopathie momentan einschlägt.

Fasziendistorsionsmodell- Kongress Wien 2011: FDM Kongress DVD zusammengestellt und verschickt

Von dem Internationalen Fasziendistorsionsmodellkongress in Wien im Sommer 2011 ist nun eine offizielle FDM Kongress DVD erschienen und wird derzeit schon versendet.
Auf der FDM Kongress DVD sind Aufnahmen enthalten von Einzelvorträgen des Kongresses sowie von den Workshops wie beispielsweise vom japanischen FDM Instruktoren Keisuke Tanaka FDM O..
Der FDM Therapeut Dr. Klaus Wachter, einer der Mitverantwortlichen des Kongressteams des FDM Kongresses vor Ort, zeichnet hauptsächlich verantwortlich für die Organisation der FDM Kongress DVD und deren Publikation.




Die Original DVD des 5. Internationalen FDM World Congress- von Dr. Klaus Wachter (Wien) drapiert im weihnachtlichen Design















Der 5. Internationale FDM World Kongress fand Ende August dieses Jahres in Wien statt und galt als das wichtigste Event im Bereich des FaszienDistorsionsModells seit Jahrzehnten. Auf dem FDM Kongress in Wien traten FDM Therapeuten und FDM Instruktoren, die das FDM noch vom Gründer des FDM Dr. Stephen Typaldos selbst erlernt hatten, wie Marjorie Kasten PT (Bangor, Maine), Dr. Georg Harrer (Wien), Dr. Byron Perkins (Alaksa) und Keisuke Tanaka (Japan) viele Redner wie auch Dr. Robert Schleip auf und hielten Vorträge.
Der jetzt für die FDM Kongress DVD Verantwortliche Dr. Klaus Wachter ist Wahlarzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin und Verantwortlicher Leistungsdiagnostik IMSB im Olympiazentrum Südstadt.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Interview mit Dr. Georg Harrer über das FaszienDistorsionsModell (FDM) in "Baby Express"

Mit dem Wiener Arzt und FDM Instruktor Dr. Georg Harrer ist in der aktuellen Ausgabe der österreichischen Zeitschrift "Baby Express" ein Interview über das FaszienDistorsionsModell (FDM) abgedruckt.
In dem Interview mit Dr. Harrer unter der Überschrift "Schmerzbehandlung ohne Medikamente" berichtet Dr. Harrer über die Entstehung und Hintergründe des FaszienDistorsionsModells von Dr. Stephen Typaldos D.O.. Die Zeitschrift "Baby Express" aus dem Mucha- Verlag richtet sich in erster Linie an Schwangere und Mütter. Aus diesen Gründen berichtet Dr. Georg Harrer explizit über den Einsatz des FaszienDistorsionsModells bei Kindern und Babys.
Desweiteren gibt Dr. Harrer, der 2001 der erste noch vom Begründer, Dr. Typaldos selbst autorisierte FDM Lehrer war, einen Einblick in die Hintergründe seiner FDM Kurse in Afrika und die dortige FDM Community.
Dr. Georg Harrer war erst vor einigen Wochen im Studio des ORF bei der Sendung Herbstzeit als Experte für Faszientherapie im ORF zu Gast. Das ORF berichtete dort über das FDM als Faszientherapie oder Flachsentherapie und interviewte auch den Wiener FDM Instruktor und FDM Praxiskollegen von Dr. Harrer, den Wiener Facharzt Dr. Markus Breineßl.

Freitag, 9. Dezember 2011

Osteopathie und Faszien: Neue Artikel bei Jolandos

Der Jolandos- Verlag von Christian Hartmann aus Pähl hat einige neue Artikel in seinem Sortiment. Wie schon zum letzten Newsletter hier im Osteopathie- und FaszienDistorsionsModell Blog erwähnt, hat der Jolandos- Verlag, der ursprünglich auf alles rund um die Osteopathie spezialisiert ist, neue Artikel zu Osteopathie und Faszien im Programm.
Neu sind nun beim Jolandos Verlag Poster "The Fascial Web" vom Ulmer Faszienforscher Dr. Robert Schleip. Daneben hat Jolandos die DVD von Dr. Schleip "Die Natur der Faszie" im Programm.
Dr. Robert Schleip will mit seiner DVD einen Überblick über neuere Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zu den Faszien liefern.
Auch die neue DVD von dem französischen Handchirurgen Prof. Jean Claude Guimberteau "Myofascial Attitudes" mit endoskopischen Aufnahmen von Fasziengewebe führt Jolandos nun.
Das neue Buch von dem osteopathischen Zahnarzt Dr. Erich Wühr "Systematische Medizin" und Bücher des Neurobiologen Joachim Bauer, der mit populärwissenschaftlichen Büchern in der Öffentlichkeit bekannt wurde, sind neu im Programm beim Jolandos- Verlag.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Inversionstherapie: Unterschied Inversionstisch und Invertrac

Nach den erfolgreichen Inversionstherapie Seminaren auf dem FDM Kongress im Sommer dieses Jahres in Wien und im Februar auf dem International FDM Seminar in Tokio von Marjorie Kasten PT, der langjährigen Assistentin und Kollegin vom Begründer des FaszienDistorsionsModells, Dr. Stephen Typaldos D.O., gibt es immer wieder Fragen nach dem Unterschied zwischen dem Inversionstisch von der us- amerikanischen Firma Teeter und dem Invertrac eines kanadischen Herstellers.
Beide zur Inversionstherapie geeigneten Geräte unterscheiden sich vor allem darin, dass beim Invertrac in einer quasi sitzenden Position umgedreht wird. Diese Position ist ähnlich der sitzenden Position beispielsweise in einem Auto. Gerade im Rahmen von Autounfällen kann es aus Sicht des FaszienDistorsionsModells durch die starken Kompressions- oder Zugkräfte von aussen zu Verdrehungen der dreidimensionalen Faltfaszien kommen. Die Falt- Faszien nehmen nach Dr. Typaldos Zug- und Kompressionskräfte auf. Wenn die Kräfte von aussen zu Verdrehungen in den Faltfaszien führen, so kann es zum Auftreten von Schmerzen kommen. In einer Behandlung nach dem FaszienDistorsionsModell sollen die Faltfaszien wieder in die adäquate Konfiguration gebracht und die Schmerzen somit spezifisch behandelt werden. Gerade für Faltdistorsionen in den paravertebralen Faltfaszien nach Autounfällen in einer sitzenden Position eignet sich der Invertrac.


 






Der Autor, Thorsten Fischer, und der Präsident der europäischen FDM Association EFDMA, Stefan Anker auf dem Inversionsseminar von Marjorie Kasten im Februar dieses Jahres in Tokio, Japan am Invertrac
.



In dem Invertrac hängt man recht stabil kopfüber, ohne dass man Angst haben muss, heraus zu fallen, da man am Becken schon recht fixiert ist.
Im Gegensatz dazu hängt man am Inversionstisch kopfüber indem man an den Füßen fixiert ist. Die us- amerikanische Firma Teeter hat das Problem der Unsicherheit des Herausfallens aus der Fixierung im Fuß- Knöchelbereich dadurch gelöst, indem sie die sogenannten "Gravity Boots" mit dem "Convertible Bar" an den Inversionstischen möglich macht. Die Gravity Boots werden um den Unterschenkel gespannt (individuell einstellbar) und mit den an den Boots befestigten haken kann man sich richtig an der Querstange am Inversionstisch einhängen. So hängt man total frei und sicher und hat keinen Druck auf dem Spann oder dem Knöchel.





Der Teeter Inversionstisch mit Gravity Boots und Convertible Bar im Einsatz auf dem Inversionsseminar von Marjorie Kasten PT (seitlich im Bild zu sehen) im Februar dieses Jahres in Tokio, Japan mit Stefan Anker (FDM Instruktor und Präsident EFDMA) und Markus Nagel (fdm academy)












Wie auf dem Foto vom Inversionsseminar in Tokio zu sehen, können mit dem Teeter Hang Up so auch aus Sicht des FaszienDistorsionsModells neben dem Rumpf, dem Kopf und der oberen Extremität, die Knie und die Hüfte entfaltet werden. Nach dem FaszienDistorsionsModell (FDM) können zusätzlich hernierte Triggerpunkte (HTP) im Leistenbereich behandelt werden, da die Schwerkraft die Bauchorgane nach unten zieht und die FDM- Behandlung durch einen FDM- Therapeuten unterstützt.
Die Inversionstherapie sollte aber aus Sicht des Autors ausschliesslich von ausgebildeten FDM- Therapeuten durchgeführt und spezifisch eingesetzt werden. Die Inversionsseminare von Marjorie Kasten PT sind nicht nur eine grundlegende Einführung in die Inversionstherapie, sondern bieten auch die Möglichkeit aus dem Erfahrungsschatz einer langjährigen FDM Therapeutin zu lernen.
Dazu hat Marjorie Kasten PT das Buch "Which way is up when you are upside down" über die Inversionstherapie und das FaszienDistorsionsModell geschrieben. Das Buch zur Inversionstherapie ist gut, um auch die Kontraindikationen und Spezifität der Inversionstherapie kennenzulernen.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Fascia Research Congress: Artikel von Jaap van der Waal über Propriozeption und Faszien

Der Fascia Research Congress (FRC 3) hat auf seiner Facebook Seite einen interessanten Artikel des holländischen Anatoms Jap van der Waal veröffentlicht. Der Artikel basiert auf der Doktorarbeit von Jap van der Waal MD PhD 1988 an der Universität Maastricht.


Jap van der Waal präsentierte die auf seiner Doktorarbeit "The Organization of the Substrate of Proprioception in the Elbow Region of the Rat." beruhenden Ideen das erste Mal auf dem letzten Faszienkongress 2009 in Amsterdam. Der jetzige Artikel wurde in demselben Jahr im International Journal of Therapeutic Massage and Bodywork (JTMB) veröffentlicht.


Auszug aus dem JTMB

Interessant aus Sicht des FaszienDistorsionsModells an dem Artikel von van der Waal ist unter anderem, dass er die Faszien im muskulosklettalen System funktionell und mechanisch unterteilt in "sliding tissue"- also Gewebe, welches Gleiten zwischen unterschiedlichen Strukturen ermöglicht- und epimysiales und intermuskuläres Fasziengewebe. Das "sliding tissue" ist aus Sicht des Begründers des FaszienDistorsionsModells, Dr. Stephen Typaldos D.O., das Gewebe, aus dem sich hernierte Triggerpunkte am Rumpf und Tektonische Fixationen bilden können. Dr. Typaldos nannte das Gewebe "smooth fascia".
Van der Waal greift in seinem Artikel auch viele Ideen des deutschen Faszienforschers Dr. Robert Schleip auf und tritt dafür ein, mehr die Verbindungen und weniger das Trennende in den Focus der Anatomie zu stellen.
Der ganze Artikel unter
http://ht.ly/7SkkU

Montag, 5. Dezember 2011

FaszienDistorsionsModell: Seminar über Dr. Stephen Typaldos

In Wien fand in der vergangenen Woche ein Seminar über den Begründer des FaszienDistorsionsModells Dr. Stephen Typaldos D.O. statt. Organisiert und durchgeführt wurde das Seminar über die Person Dr. Stephen Typaldos D.O. maßgeblich von seinem langjährigen Schüler und Wegbegleiter Dr. Georg Harrer (Wien).
Dr. Harrer hat schon früh Dr. Typaldos kennengelernt und lange Zeit zusammen mit ihm gearbeitet. Wie auch auf dem Typaldos Memorial Video bei YouTube zu sehen, hat Dr. Typaldos persönlich Dr. Georg Harrer beauftragt, das FaszienDistorsionsModell (FDM) in Europa zu unterrichten und zu verbreiten. Erst kürzlich hatte der österreichische Fernsehsender ORF einen Bericht über Dr. Georg Harrer und die Faszientherapie gesendet.
Dr. Stephen Typaldos D.O. hatte sich erlaubt, in der Diagnose und Behandlung von Beschwerden neue Wege zu gehen. Anhand der Körpersprache (Beschwerdeausdrucksgestik) zu behandeln und die Beschwerden von Patienten anhand ihrer eigenen Aussagen direkt anzugehen, entspricht in seinem Kern einem völlig anderen Menschenbild als andere manuelle Diagnose- und Therapieverfahren, die sich an theoretischen Modellen orientieren, die oftmals fernab der Klinik sind.
Dr. Typaldos hat sich mit dem FaszienDistorsionsModell stets an der klinischen Realität seiner Patienten orientiert. Auch spätere theoretische Überlegungen von Dr. Typaldos zu den sechs Fasziendistorsionen und ihrer Entstehung und Behandlung waren nie abstrahiert von der klinischen Realität.
Zu den innovativen Aspekten seiner Arbeit kam noch, dass Dr. Typaldos auch vom manuellen Handling im Patientenkontakt sehr versiert war. Zur Verdeutlichung seiner Fähigkeiten dienten Videos von FDM Behandlungen von Dr. Typaldos. Die Teilnehmer des FDM Level 2 Seminares waren beeindruckt von der gleichzeitigen Behandlung eines supraclaviculären hernierten Triggerpunktes und einer tektonischen Fixation der Schulter und der anschliessenden deutlichen Verbesserung der Armbewegung.
Es bleibt zu hoffen, dass solche Seminare von ehemaligen Schülern von Dr. Typaldos den Innovationsgeist und den Dienst im Sinne der Patienten des Begründers des FaszienDistorsionsModells aufrecht erhalten helfen.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Neue Praxis für FaszienDistorsionsModell in Hannover

Ab dem 1. Januar 2012 wird es eine neue Praxis für FaszienDistorsionsModell und Osteopathie in Hannover geben.
Die ursprüngliche Praxis für FaszienDistorsionsModell und Osteopathie am Engelbosteler Damm wird von Sigrun Kalinke übernommen. Dort wird es zukünftig keine Behandlungen nach FaszienDistorsionsModell geben, sondern spezialisiert wird sich auf Osteopathie, Kinderosteopathie und Naturheilkunde.
Die neugründete Praxis für FaszienDistorsionsModell und Osteopathie in der Rühmkorffstrasse 1 im Stadtteil Hannover- List wird den Namen "Agora" tragen. Agora kommt aus dem griechischen Sprachraum und ist der Name für den zentralen Versammlungs- und Marktplatz in griechischen Städten gewesen. Der Name ist stellvertretend für den Ansatz, den das neue interdisziplinäre Behandlungszentrum im hannoverschen Stadteil List bieten soll: Neben dem FaszienDistorsionsModell, Osteopathie und Kinderosteopathie werden auch Therapieoptionen aus anderen nicht- manuellen Bereichen ausgeübt. Neben den Einzel- Interventionen werden Kurse und Seminare in einem eigens dafür gestalteten Bereich angeboten. Neben Yoga- Kursen, Pilates- und Rückenkursen sollen auch Autogenes Training, Tai Chi und Kurse für Eltern und Kindern vom Mareki angeboten werden.

Für das FaszienDistorsionsModell nach Typaldos sind hauptsächlich Jana Behrens (FDM Therapeutin EFDMA) und Thorsten Fischer (FDM Therapeut EFDMA) verantwortlich. Kinderosteopathie und Osteopathie sind die Schwerpunkte von Ursula Hedermann, die aber im FaszienDistorsionsModell nach Typaldos von Dr. Georg Harrer (Wien) ausgebildet wurde.

Die vielen Ansätze, die bei Agora unter einem Dach vereint werden, sollen zukünftig eine noch effektivere und spezifischere Versorgung der Patienten gewährleisten. Durch die enge räumliche Nähe soll zudem der interdisziplinäre Austausch im Vordergrund zwischen den Behandlern stehen.
Ab dem 1. Januar 2012 beginnt der Betrieb in der Rühmkorffstrasse, die nach dem Erfinder Heinrich Daniel Rühmkorff benannt wurde, der den Funkeninduktor erfand und sogar von Napoleon geehrt wurde, sowie Jules Verne inspiriert haben soll.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

FaszienDistorsionsModell: Viele EFDMA- lizensierte FDM- Seminare für 2012

2012 wird es soviele FDM Seminare von EFDMA- lizensierten Institutionen wie noch nie in Europa und Afrika geben.
Den Anfang macht im Januar 2012 Dr. Georg Harrer mit einem FDM Seminar in Burkina Faso, Afrika. Dort wird es ein Level 1 Modul 3 FDM Seminar geben, zu dem viele EFDMA Mitglieder als Unterstützer mitreisen werden. Die FDM Therapeuten der europäischen FDM Organisation EFDMA werden die afrikanischen FDM Kollegen in ihre FDM Praxen und sonstigen medizinischen Einrichtungen, in denen nach dem FaszienDistorsionsModell gearbeitet wird, begleiten und im Anschluß an die FDM Abschlußprüfung des Level 1 unterstützen.
Dr. Georg Harrer wird auch weiterhin 2012 an der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) von Prof. Matthias Fink in München und in Hannover FDM Seminare unterrichten. Die AIM bietet ab 2012 FDM Level 2 Advanced Seminare an. In diesen Seminaren werden einzelne Regionen vertieft in Bezug auf FDM Techniken, klassische Krankheitsbilder, häufige Probleme in der FDM Praxis, einzelne FaszienDistorsionen und FDM Körpersprache. 2012 wird es bei AIM auch wieder einen FDM Special Kurs mit Klaus Eder (Deutsche Fußballnationalmannschaft, Deutsches Olympia Team) "FDM in der Sporttraumatologie" geben.
Die neugegründete FDM Academy von den FDM Instruktoren Dr. Wilhelm Kurz und Markus Nagel BSc. Ost. (beide aus Osnabrück) wird erstmals in Baden- Baden FDM Seminare und eine "Ausbildung zum FDM Schmerzhtherapeuten" anbieten.
Das Typaldos Seminar wird auch eine ganze Reihe an FDM Seminaren österreichweit anbieten. Hier etablieren sich neben Wien immer mehr Standorte, an denen Dr. Georg Harrer und Dr. Markus Breineßl das FDM unterrichten.
Auch der neue FDM Instruktor Mag. Joachim Stoltz, der schon beim Welt- FDM Kongress im Sommer in Wien das Programm FDM Data vorstellte, bietet am fbz in Klagenfurt eine abgeschlossene FDM Level 1 Kurs- Reihe an, die mit einer Abschlussprüfung abschliesst.
Die Typaldos Akademie von Christoph Rossmy DO DROM (Haltern am See) und Dr. Christian Stein (Hannover) weitet auch ihr Angebot an FDM Seminaren aus. Es wird weitere FDM Kurse in Krakau, Polen geben. Daneben werden nun auch FDM Seminare in Stuttgart angeboten. Erstmals wird es laut des Kurskalenders der Typaldos Akademie im Dezember 2012 auch wieder einen FDM Kurs in Hannover geben.
In Europa beginnt sich das FaszienDistorsionsModell in immer mehr Ländern zu etablieren. In Polen gibt es neben der Typaldos Akademie bereits noch weitere FDM Kurse.
Dr. Georg Harrer gibt schon Italien FDM Seminare, die von Giuseppe Rochira, DO organisiert werden.
Ab dem nächsten Jahr wird es auch FDM Kurse in der Schweiz durch mich, Thorsten Fischer, am fbz RehaStudy in Winterthur und Bad Zurzach, geben.


Mittwoch, 30. November 2011

BodyWisdom Congress in Spanien Juni 2012

Die spanische Advanced Rolfing Therapeutin Bibiana Badenes hat heute eine Einladung zu einem Kongress "Body Wisdom" in Spanien Mitte nächsten Jahres verschickt.
Badenes war Teilnehmerin auf dem ersten Fascia Research Congress in Ulm und hat nun Therapeuten, die sich in ihren Behandlungen auf Faszien beziehen, zu dem Kongress in der Nähe von Valencia in ihrer Heimatstadt Benicassim, Castellon eingeladen.

Für die Organisation zeichnen Bibiana Badenes und Sol Petersen, auch ein Körpertherapeut aus dem Bereich der Strukturellen Integration, aus Neuseeland verantwortlich.
Mit dabei als Präsentierende sind auch Divo Müller und Dr. Robert Schleip, einer der führenden Faszienforscher weltweit, die das Konzept der "Fascia Fitness" vorstellen werden. Die beiden Veranstalter Sol Petersen und Bibiana Badenes werden  zudem als Prä- Kongress- Angebot Aquatic Structural Integration anbieten.
Mehr Informationen unter:
http://www.bodywisdomspain.com/

Samstag, 26. November 2011

FaszienDistorsionsModell: Dritter FDM Arbeitskreis in Hannover

In Hannover, einer der Hauptstädte des FaszienDistorsionsModells (FDM) in Europa, fand an diesem Samstag der dritte FDM Arbeitskreis statt.
Dazu waren wieder FDM Therapeuten der EFDMA aus Hamburg, Hildesheim, Bad Harzburg und in, bzw. um Hannover zugegen.
Es wurden mehrere Patienten einbestellt, die jeweils von einem FDM Therapeuten aus der FDM Arbeitsgruppe diagnostiziert und behandelt wurden.
Dabei stellte sich heraus, dass Patienten mit nach der Behandlung stets wiederkehrenden Beschwerden und mit in der Praxis nicht provozierbaren Beschwerden, stets eine Herausforderung in einer FDM Praxis stellen.
Neben diesen praktischen klinischen Aspekten wurden noch theoretische Hintegründe des FaszienDistorsionsModells (FDM) und Verständnisfragen erörtert.
Der nächste FDM Arbeitskreis wird Ende Januar in Hannover stattfinden.

Freitag, 25. November 2011

Osteopathie Blog: Kommentar zum Rechtsstreit zwischen Osteopathieverbänden

Der Osteopathieblog "funny bones" hat endlich den schwelenden Rechtsstreit um die Benutzung der Wortmarke "D.O." in der Osteopathie kommentiert.
Unter dem Titel "Zuspitzung in der 29. Folge" bringt Peter Wührl die Geschehnisse rund um die einstweilige Verfügung und den zu erwartenden Widerspruch zwischen dem Bundesverband Osteopathie (bvo) und dem Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) auf den Punkt.
Den ganzen Text von Peter Wührl auf funny bones unter
http://osteofunny.blogspot.com/2011/11/zuspitzung-in-der-29ten-folge.html

Osteopathie: Bizarrer Rechtsstreit um den DO und sein ® in Deutschland

Als wenn es nicht schon absurd genug wäre, dass sich in Deutschland ein Verband die Wortmarke D.O. sichern liess, ist jetzt auch noch ein absurder Rechtsstreit entbrannt.
Mitglieder des Bundesverband Osteopathie (bvo) waren vom Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) abgemahnt worden, wegen des Verwendens dieser Wortmarke, die sich der VOD schützen liess.
Zum Hintergrund: In den USA beispielsweise, dem Entstehungsort der Osteopathie, ist "D.O." ein Titel der fast gleichgestellt mit Ärzten ist. In Deutschland jedoch ist das "D.O." mit einem kleinen ®
versehen, welches aber teilweise weggelassen wird und so natürlich zu Verwechslungen mit dem Titel aus anderen Ländern führt.
So muss natürlich der Halter eines Markenrechtes Leute abmahnen, die seine geschützte "Ware" verwenden. Aber da der Weg für die Osteopathie in Deutschland sowieso auf universitärem Weg vorgezeichnet scheint, mutet der derzeitige Schlagabtausch der beiden großen Osteopathieverbände in Deutschland eher wie ein Kräftemessen an- der übrigens schon seit einigen Jahren schwelt. Denn der Streit um die Marke D.O. wehrt nach Auskunft beider Parteien schon einige Jahre.
Sollte auch dieser Streit bald gerichtlich geklärt werden- das Landgericht Frankfurt hat Anfang des Monats eine einstweilige Verfügung gegen den VOD erlassen, gegen den der VOD aber nun Widerspruch einlegen will- so wird vermutlich der eingeschlagene Weg über Master und Bachelor Studiengänge nicht aufzuhalten sein.
Warum sich der ketzerische Osteopathieblog "funny bones" von Peter Wührl D.O. (haha) noch nicht mit den Geschehnissen auseinandergesetzt hat, ist ein Rätsel. Munition für zynische Kommentare besteht hier sicherlich genug.

Donnerstag, 24. November 2011

Neue FDM Seminare in Deutschland durch FDM Academy

In Deutschland gibt es einen neuen Kursanbieter nach Kriterien der EFDMA von FaszienDistorsionsModell (FDM) Seminaren nach Dr. Stephen Typaldos D.O.. Die neue FDM Institution mit dem Namen FDM Academy wird maßgeblich von






 Auszug aus der Internetseite der FDM Academy aus Osnabrück


Dr. Wilhelm Kurz, Facharzt für Chirurgie, Naturheilverfahren, Chirotherapie, Sportmedizin


und 







  
Auszug aus der Internetseite der FDM Academy aus Osnabrück

Markus Nagel BSc. Ost., Heilpraktiker, Osteopathiedozent an der Dresden International University


(beide aus Osnabrück) geleitet.

Dr. Kurz und Markus Nagel BSc. Ost. sind beide von der europäischen FDM Association (EFDMA) autorisierte FDM Instruktoren.
Erste FDM Seminare sind bereits angekündigt: Ab 2012 wird es FDM Seminare in Baden- Baden durch die FDM Academy geben. Die FDM Academy bietet auch "FDM Specials" mit Fasziendehntechniken, einem erweiterten Continuum- System (Störung im Übergang zwischen Weichteilen und Knochen) und ein erfolgreiches Praxismanagement in der FDM- Praxis.




FDM Behandlung 

Auszug der Internetseite der FDM Academy (Osnabrück)



Dr. Wilhelm Kurz und Markus Nagel BSc. Ost. sind beide langjährige FDM Therapeuten und nehmen seit einigen Jahren an Internationalen FDM Seminaren teil. Mit der FDM Academy bieten sie eine Ausbildung zum FDM Schmerztherapeuten an.
Auf der Internetseite der FDM Academy ist die Anmeldung für die FDM Seminare in Baden- Baden möglich. Die FDM Academy hat eigens ein FDM Seminartelefon eingerichtet, unter dem sich Interessierte informieren können.


Auszug der Internetseite der FDM Academy (Osnabrück)

Fasziendistorsionsmodell Level 2 Seminar über Dr. Stephen Typaldos in Wien

In einer Woche wird in Wien ein FaszienDistorsionsModell (FDM) Seminar Level 2 stattfinden. Inhaltlich dreht sich dieses FDM Seminar um die Person des Begründers des FaszienDistorsionsModells, Dr. Stephen Typaldos D.O.
Dr. Stephen Typaldos verstarb leider 2006 kurz nach seinem 49. Geburtstag an einer Herzattacke. Er hatte 1991 in Yuba City nach den Anweisungen durch eine Patientin entdeckt, dass die Körpersprache von Patienten zielführend bei der Behandlung von Beschwerden ist. Er führte die Effekte der Behandlung darauf zurück, dass Verdrehungen des verbindenden, umhüllenden und trennenden Gewebes des Körpers, der Faszien, durch spezielle Handgriffe korrigiert würden. Er entwickelte aufgrund dieser Erkenntnisse anhand der klinischen Beobachtungen einen theoretischen Hintergrund und nannte diese Art der Diagnose und Behandlung FaszienDistorsionsModell (Fascial Distortion Model).
Dr. Typaldos autorisierte noch zu Lebzeiten den Wiener Arzt Dr. Georg Harrer, das FaszienDistorsionsModell in Europa zu lehren und zu verbreiten. Sein Praxiskollege, der Wiener FDM Instruktor und Facharzt für Physikalische Medizin, Dr. Markus Breineßl, ist Organisator des jetzigen Seminares in Wien über Dr. Typaldos in Wien.
Neben den innovativen Ideen zum FaszienDistorsionsModell beschäftigte sich Dr. Typaldos unter anderem mit Fossilien, Reptilien und Sternenguckerei. Daneben schrieb er fünf Musicals und führte zwei Stücke der "Maine Girls on Mars" Serie auf.
Dr. Typaldos hat sich erlaubt, andere Wege in der Betrachtung von Beschwerden zu gehen und es ist zu hoffen, dass dieser Geist auf dem FDM Level 2 Seminar zu seiner Person in der kommenden Woche den Seminarteilnehmern zuteil werden kann.

Mittwoch, 23. November 2011

Erfolgreiches FDM Seminar in Fairbanks Alaska

Der us- amerikanische FDM Instruktor Todd A. Capistrant hat in Fairbanks Alaska am vergangenen Wochenende ein erfolgreiches FDM Seminar Level 1 Modul 1 unterrichtet.
Das FDM Seminar fand an der Tanana Valley Clinic Fairbanks statt. Das Krankenhaus wird von "Banner Health" geführt- einer Non- Profi Organisation auf dem Gesundheitssektor. Fairbanks liegt ziemlich weit im Norden Alaskas. Während die Hauptstadt Alaskas, Anchorage, wo Todd A. Capistrant seine FDM Praxis betreibt, weiter im Süden Alaskas liegt.

An dem Wochenende des FDM Seminares von Todd A. Capistrant in Fairbanks betrugen die Temperaturen um die 20 Grad minus. Trotz allem war das FDM Seminar ein voller Erfolg und Todd A. Capistrant war begeistert von den Teilnehmern und wie sie das FaszienDistorsionsModell aufnahmen und anwandten. Nach Aussagen von FDM Instruktor Capistrant wird es wohl weitere FDM Kurse in Fairbanks an der Tanana Valley Clinic geben.
FDM Instruktor Todd A Capistrant beim International Meeting der internationalen FDM Verbände im Sommer dieses Jahres in Österreich- mit seiner Familie, Roberta Lenard und Vertretern der europäischen FDM Delegation (EFDMA).

Dienstag, 22. November 2011

Neues FDM Behandlungsvideo vom Tennisellenbogen

Auf dem Youtube Kanal "tanakaorthopathic" des japanischen FDM Instruktors Keisuke Tanaka FDM O. ist heute ein neues FDM Behandlungsvideo veröffentlicht worden.

 Keisuke Tanaka FDM O. im Februar dieses Jahres mit einer Delegation der europäischen FDM Association (EFDMA), dem Vizepräsidenten der japanischen FDM Association Kohei Iwata und der langjährigen Schülerin und Arbeitskollegin von Dr. Stephen Typaldos D.O., Marjorie Kasten PT.

Auf dem FDM Video ist eine ältere Dame zu sehen, die in Keisuke Tanakas FDM Praxis (Fukuoka) nach dem FaszienDistorsionsModell (FDM) diagnostiziert und behandelt wird.
Die Dame hat einen Tennisellenbogen (tennis elbow) und es ist gut zu erkennen, dass sie mit der Beschwerdeausdrucksgestik (FDM= Bodylanguage) ein Triggerband zeigt. Keisuke Tanaka FDM O. hat die Erklärungen der Tennisellenbogen Patientin ins Englische übersetzt. Sie berichtet, dass sie IMagrten gearbeitet hat. Danach hat der Ellenbogen ein wenig geschmerzt, aber sie hat es gekühlt und anschliessend Tischtennis gespielt. Da schmerzte es so heftig, dass sie einen Arzt aufsuchte, der ihr Laser- Therapie verabreichte, was aber nicht half. Auch ein Chiropraktor, der die Patientin am Nacken einrenkte, hatte keinen Erfolg gebracht.
Dann testet Keisuke Tanaka den Faustschluss mit starker Anspannung und im Seitenvergelich, ob und wie die Patientin eine Hantel halten kann.
Nach der FDM Behandlung dann durch Keisuke Tanaka FDM O. ist gut zu sehen, wie gut die Patientin die Faust schliessen und die Hantel halten kann.
Keisuke Tanaka FDM O. ist ein langjähriger Schüler des Begründers des FaszienDistorsionsModells (FDM) Dr. Stephen Typaldos D.O., der leider 2006 im Alter von 49 Jahren verstorben ist. Keisuke Tanaka FDM O. ist bekannt für seine sehr fein und adäquat ausgeführten FDM Techniken.

Sonntag, 20. November 2011

Erfolgreicher FDM Advanced Kurs von Christoph Rossmy (FDM Instruktor)



Der FDM Instruktor Christoph Rossmy DO DROM von der Typaldos Akademie hat in Haltern am See ein erfolgreiches FDM Advanced Seminar durchgeführt. Das FDM Level 2 Seminar beschäftigte sich inhaltlich mit problematischen Fällen in der täglichen Praxis von FDM Therapeuten. Dazu gehören spezielle Körpersprachen in Bezug auf den unteren Rücken und die Schulter. Einige Körpersprachen sind nach dem FaszienDistorsionsModell (FDM) schwer zu deuten.
Christoph Rossmy D.O. DROM, der noch in den USA selbst vom Begründer des FaszienDistorsionsModells, Dr. Stephen Typaldos D.O. gelernt hat und ausgebildet wurde, gibt in den FDM Advanced Kursen seine durch langjährige Praxis als FDM Therapeut erworbenen Fähigkeiten weiter.
C. Rossmy hat auch zu der von Dr. Typaldos in seiner englischen FDM Buchausgabe beschriebenen Radikulären und Pseudoradikulären Symptomatik am unteren Rücken eigene Ideen und FDM Behandlungsansätze entwickelt, die er in den FDM Advanced Kursen der Typaldos Akademie an erfahrene FDM Therapeuten der europäischen FDM Organisation (EFDMA) lehrt.

Samstag, 19. November 2011

Fascia Research Congress: Hauptredner des Kongresse vorgestellt

Via Hootsuite wurden jetzt einige der Präsentierenden des Fascia Research Congresses im März in Vancouver vorgestellt.
Neben der italienschen Faszien- Anatomin Carla Stecco von der Universität Padua wird hier auch der Forscher Gerald H. Pollack genannt. In den letzten Tagen wurden vermehrt Publikationen des Professors für Bioengineering an der Universität Washington bezüglich der Verhältnisse und der Physiologie von Wasser gepostet.
Neben Stecco und Pollack ist auch der am National Health Institute Maryland praktizierende Dr. Jay Shah angegebn. Dr. Shah hat auf dem Gebiet der Faszien einige interessante Ultraschall- Studien durchgeführt und ist auch manualtherapeutisch tätig.
Daneben sind noch die in Philadelphia tätige neurowissenschaftlich forschende Mary F. Barbe und Dr. Albert Banes, North Carolina, als interessante Vortragende  zu nennen.
Weitere Informationen, mit den genauen Themen und Namen der Vortragenden für den Faszienkongress 2012 gibt es wie immer auf der Internetseite des Fascia Research Congresses (FRC 3).

Freitag, 18. November 2011

FDM Seminar in Fairbanks, Alaska mit Todd A Capistrant

Der us- amerikanische FDM Instructor Todd A. Capistrant wird an diesem Wochenende in Fairbanks Alaska an der Tanana Valley Clinic ein FDM Seminar geben. Das FDM Seminar ist ein Level 1 Modul 1 Seminar.
In Fairbanks herrschen zur Zeit sehr kalte Temperaturen, so dass die Umsetzung des FDM Seminares mit Spannung erwartet wird. 
Todd A Capistrant ist der jüngste der FDM Instruktoren in den USA- dem Land, wo das FaszienDistorsionsModell durch Dr. Stephen Typaldos D.O. begründet wurde. Er arbeitet in einer FDM Praxis in in der Hauptstadt Alaskas, Anchorage.
Bei den us-amerikanischen FDM Seminaren sind nur Ärzte (MD´s)oder D.O.´s zugelassen.







Montag, 14. November 2011

Typaldos Akademie veröffentlicht Erklärung

Die Typaldos Akademie von Dr. Christian Stein und Christoph Rossmy D.O. DROM, ein großer Anbieter von FDM Seminaren in Deutschland, Österreich und Polen, hat auf ihrer Internetseite eine Erklärung veröffentlicht.
Inhaltlich dreht es sich um einen Artikel in der Fachzeitschrift Manuelle Medizin von Dr. Sabine Bleuel, einer in Buchholz in der Nordheide praktizierenden Orthopädin und Unfallchirurgin, über das FaszienDistorsionsModell (FDM). Dr. Christian Stein hatte hierzu einige inhaltliche Anmerkungen, da eine Abbildung eines Triggerbandes mit den dazugehörigen Behandlungsideen nicht denen von dem Begründer des FaszienDistorsionsModells (FDM), dem us- amerikanischen Sportmediziner und Osteopathen Dr. Stephen Typaldos D.O., stammenden Erklärungen entsprach.
Dr. Christian Stein vermutete hier eine Interpretation in den Erklärungen von Frau Dr. Bleuel, die sie aus Kursen übernommen hat, die nicht von der europäischen FDM Organisation EFDMA lizensiert sind.
Dr. Christian Stein hat in seiner Erklärung auf der Seite der Typaldos Akademie auch die Stellen in den Veröffentlichungen von Dr. Stephen Typaldos D.O. angegeben, in denen er die bandartigen Faszien beschreibt. Dr. Stein gibt auch schon etwas von seinen neuen Ideen preis, die er durch die Bilder des französischen Handchirurgen Prof. Jean Claude Guimberteau erhalten hat. Prof. Guimberteau hat mit endoskopischen Mitteln die Faszien am lebenden Menschen sichtbar gemacht und hier eine Menge Pionierarbeit geleistet. Seine innovativen Videos inspirieren viele Behandler, die sich bei ihrer Arbeit bewusst auf die Faszien stützen.
Die Erklärung von Dr. Christian Stein und die Erläuterungen zu bandartigen Faszien, Triggerbändern, MCDAS von Prof. Jean Claude Guimberteau und Zylinderfaszien auf der Seite der Typaldos Akademie unter:
http://typaldos-akademie.de/news/12/18/Stellungnahme-zum-Artikel-in-der-Manuellen-Medizin---Volume-49-Number-5/

Samstag, 12. November 2011

Osteopathie-Blog: Der Osteo- Pate ist wieder da

Scheinbar gab es lange Zeit nicht genug Absurditäten in der Osteopathieszene, als dass dies einen Kommentar im Osteopathieblog vom Hamburger Osteopathen Peter Wührl wert gewesen wäre. Nun scheint die Zeit wieder reif für ein paar Bemerkungen aus der Feder Wührls zu sein.
Mit "immer auf die Kleinen" wendet sich Peter Wührl D.O. an die Teile der Osteopathieszene, die mit der Osteopathischen Arbeit am Embryo ansetzen wollen. Die neuesten Entwicklungen erwähnt und kommentiert Herr Wührl mit einem gewohnt mächtigen Wortschwall aus Adjektiven.
Dazu gibt es einen kleinen Beitrag zu seinem Forumseintrag bei dem deutschen Osteopathieportal OsteoKompass. Dieser Eintrag hat über 55 000 Zugriffe, die laut öffentlicher Äußerung der Betreiber aber nicht in dieser Fülle gänzlich nur durch interessiertes osteopathisches Publikum zustande gekommen sind.
Es bleibt zu hoffen, dass der selbsternannte Osteo- Pate Wührl nun wieder häufiger seine osteopathischen Finger über die Tastatur wandern lässt. Denn an vielem mangelt es der Osteopathischen Community, aber sicherlich nicht an kommentierungswürdigen Absurditäten.

Freitag, 11. November 2011

Neues FDM Video von Keisuke Tanaka FDM O. bei Youtube

Der japanische FDM Therapeut und FDM Instruktor Keisuke Tanaka FDM O. hat bei Youtube eine neues FDM Video hochgeladen.
Das FDM Video zeigt in Keisuke Tanakas FDM Praxis in Fukuoka einen Mann mit verstauchtem Handgelenk. Tanaka, ausnahmsweise mal nicht in weiss gekleidet, testet Bewegungen des Handgelenks und bei Belastung mit Gewicht. Der Mann kann am Anfang vor Schmerzen nicht viel machen mit seinem linken Handgelenk.
Da die Behandlungsbereiche leider verpixelt sind, kann mann nur erahnen, dass Keisuke Tanaka FDM O. eine Faltung und dann eine KontinuumDistorsion (CD) nach dem Fasziendistorsionsmodell behandelt.
Am Ende kann der Mann die Hantel, die er am Anfang beim Setzen vor lauter Schmerz absetzen musste, gut hochheben.
Dieses FDM Behandlungsvideo von Tanaka ist sogar mit englischen Untertiteln unterlegt.
Keisuke Tanaka hat unter seinen FDM Videos, unter anderem ein FDM Video zur Behandlung von Rückenschmerzen, das schon eine stattliche Anzahl von Zugriffen aufweist.

Dienstag, 8. November 2011

Erfolgreiches FDM Seminar Level 1 Modul 1 in Yakima, Washington

Die noch von dem Begründer des FaszienDistorsionsModells Dr. Stephen Typaldos D.O. autorisierte us- amerikanische FDM- Sektion AFDMA hat in Yakima, Washington ein erfolgreiches FDM Seminar Level 1 Modul 1 durchgeführt.
Die FDM Seminar Koordination vor Ort hatte die aus Bangor, Maine stammende langjährige Schülerin, Mitarbeiterin und Unterstützerin von Dr. Typaldos, Marjorie Kasten P.T. inne.
Unterrichtender war der neue us- amerikanische FDM Instruktor Todd A. Capistrant.
Capistrant lebt mittlerweile in Alaska und arbeitet dort als Arzt und FDM Therapeut. Er war auch auf dem Internationalen FDM Kongress in Wien im Sommer dieses Jahres zugegen. Dort präsentierte er die derzeitige Situation und Entwicklung des FDM in den USA.
Mitte November wird es schon das nächste Level 1 Modul 1 Seminar in Alaska geben. Alaska zählt in den USA zu einer Hochburgen des FDM. Hier hat auch Dr. Byron Perkins, der derzeitige Präsident der us- amerikanischen FDM Organisation AFDMA seine Arzt Praxis, in der er auch als FDM Therapeut arbeitet.

Restless Legs bei Visite: Zylinderdistorsionen mit Triggerbändern nach dem FaszienDistorsionsModell

In dem Gesundheitsmagazin des Norddeutschen Rundfunks "Visite" wurde heute über das Problem der Restless Legs berichtet. Im Studio als Expertin für Restless Legs war die Professorin Svenja Happe vom Klinikum Bremen-Ost. In dem Filmbericht von Visite über Restless Legs kamen einige Betroffene zu Wort, die von ihrem Leid berichteten. Als Therapie bei Restless Legs kamen in den Filmbericht von Visite unter anderem die Kältekammer oder medikamentöse Therapie zu Sprache.
Nach dem FaszienDistorsionsModell müsste es sich bei den Restless Legs um Zylinderdistorsionen handeln. Dies sind Verdrehungen der spiralförmig angeordneten Bindegewebsfasern (Faszien), die für zum Teil kuriose Symptome, besonders nachts, nach dem Begründer des FaszienDistorsionsModells (FDM) Dr. Stephen Typaldos, sorgen.
Nach dem FaszienDistorsionsModell von Dr. Typaldos werden diese Verdrehungen manuell mittels Typaldos Manual Therapy (TMT) oder chirurgisch (z.B. beim Karpaltunnelsyndrom) behandelt.
Dabei benutzt bei der manuellen Umsetzung des FaszienDistorsionsModells ein FDM Therapeut (nach Kriterien der EFDMA ausgebildet) seine Hände, um die Spiralförmigen Fasern mittels des Abfahrens (sogenannte Squeegee- Technik) oder des Auseinanderziehens und Entdrehens (Brennessel- Technik) wieder in die richtige Konfiguration zu bringen. Deswegen wird es nach der Ansicht von Dr. Typaldos auch besser mit den Beschwerden, wenn die Betroffenen nachts herumlaufen, weil durch die Muskelspannung die Spiralen wieder etwas herausgedrückt werden.
Die Frage ist noch, ob es eventuell Verdrehungen der bandartigen Faszien mit Adhäsionen gibt- die im FDM chronische Triggerbänder genannt werden. Diese müssen zuerst gelöst werden, bevor der FDM Therapeut die Zylinderdistorsionen behandelt.
Es gibt auch schon Versuche, die Theorien, oder vielmehr handlungsorientierten Arbeitshypothesen, von Dr. Stephen Typaldos D.O., der leider 2006 im Alter von 49 Jahren verstarb, näher zu belegen und wissenschaftlich zu untersuchen. Der Hannoveraner FDM Instruktor (EFDMA) Dr. Christian Stein hat hier schon erste Schritte unternommen, die Theorien zu Zylinderdistorsionen seines Lehrers Dr. Typaldos zu visualisieren und innerhalb der FDM Community, die in Europa in dem europäischen Verband EFDMA organisiert ist, vorzustellen.
Es bleibt zu hoffen, dass es noch weitere Ansätze geben wird, damit Menschen mit Zylinderdistorsionen, zum Beispiel wie im Visite Beitrag mit Restless Legs, effektiv und schnell geholfen werden kann.

Samstag, 5. November 2011

Neues zum Faszienkongress in Vancouver

Der November Newsletter des dritten Fascia Resaerch Congress (FRC 3) ist erschienen. Geoffrey M. Bove vom Wissenschaftsbereich des Faszienkongresses und Harriet Hall vom Planungsteam des Faszienkongresses weisen daraufhin, dass es nur noch ein halbes Jahr bis zum dritten internationalen Faszienkongress im kanadischen Vancouver hin ist.
Ende März wollen sich auf dem auf dem Fascia Research Congress wieder Wissenschaftler und Kliniker zu Präsentationen, Workshops und zum Austausch treffen.
Bove und Hall weisen darauf hin, dass es zwei Spezial Events geben wird: Einmal wird die Ida P. Rolf Foundation ein Symposium halten, auf dem es um alles rund um Möglichkeiten und Schwierigkeiten für Forscher und ihre Arbeit auf dem Gebiet der Faszien gehen wird. Die zweite Sonderveranstaltung wird sich um den französischen Handchirurgen Jean Claude Guimberteau und seine Filmaufnahmen von Fasziengewebe mittels Endoskop drehen. Prof. Guimberteau wird seine neuesten Filmaufnahemn auf dem Faszienkongress vorführen. Daneben wird auch der Ulmer Faszienforscher Dr. Robert Schleip neueste Einblicke in die Faszien- Arbeit an der Abteilung für angewandte Physiologie geben.
Dr. Schleip und Prof. Guimberteau waren auch schon im Sommer dieses Jahres auf dem Internationalen FaszienDistorsionsModell Kongress (FDM Kongress) "20 Jahre Triggerband" in Wien zugegen, wo sie ihre Faszien- Präsentationen vortrugen.
Auf dem dritten Internationalen Faszienkongress in Vancouver werden Teilnehmer  aus Europa, den USA, Russland, China, Australien, Neuseeland und Süd- Amerika erwartet.

Dienstag, 1. November 2011

Uwe Knop ("Hunger und Lust") beim ZDF Mittagsmagazin

In der ZDF Mediathek gibt es einen schönen Beitrag vom ZDF Mittagsmagazin zu sehen, als der Frankfurter Buchautor und Ernährungswissenschaftler Uwe Knop dort zu Gast war. Uwe Knop hat mit seinem Buch "Hunger und Lust- das erste Buch zur Kulinarischen Körperintelligenz" viel Aufsehen erregt, weil er anhand der Analyse von Ernährungsstudien darlegen konnte, dass diese wenig Sinn in der Funktion als Leitlinien geben. Eine rational gesteuerte Nahrungsaufnahme oder eine Einteilung in gesunde und ungesunde Nahrungsmittel ist unsinnig. Auch mit seiner 3 Länder Ernährungs- Umfrage  ob die Menschen in den Industrieländern noch ihren Echten Hunger kennen, erregte Uwe Knop einiges Aufsehen.

Gleiche Prinzipien: Beschwerdeausdruckgestik (FDM) und Kulinarische Körperintelligenz

"Das Vertrauen in den eigenen Körper ist die einzige Maxime die beim Essen zählt", sagt Uwe Knop. Damit vertritt er dieselben Prinzipien wie das FaszienDistorsionsModell (FDM) im Bereich der Medizin, welches eine Hinwendung zu einer direkten Behandlung fordert, die sich aus der Körpersprache der Patienten direkt ergibt. Dazu benötigt man keine abstrakten anatomischen oder physiologischen Konstrukte. Begriffe wie Fibromyalgie oder ein Bandscheibenvorfall  erscheinen aus Sicht des FaszienDistorsionsModells wenig zielführend, weil sie keine handlungsorientierten Arbeitshypothesen darstellen. Oftmals stehen hier den Medizinern oder osteopathisch arbeitenden Therapeuten ihre eigenen langjährigen Ausbildungen im Wege, weil man den Verdacht hat, dass die langjährigen harten Lern- und Ausbildungsphasen dem Patienten gegenüber dadurch gerechtfertigt werden, dass der Behandler immer Recht hat.
Das FDM stellt den Patienten als Experten für seinen Körper in den Mittelpunkt und münzt die Angaben des Patienten direkt in eine lösungsorientierte Behandlung um.
In dem Memorial FDM Video bei YouTube zum Todes des Begründers des FaszienDistorsionsModells, dem us- amerikanischen Sportmediziner und Osteopathen Dr. Stephen Typaldos D.O., ist dieser Ansatz gut nachzuvollziehen. Dr. Typaldos und sein langjähriger Schüler, der Wiener Arzt und kürzlich im ORF 2 als "Faszientherapeut" dargestellte Dr. Georg Harrer, sprechen dort auf einem FDM Kongress davon, wie das FDM den Patienten und nicht beispielsweise monetäre Interessen in den Mittelpunkt rückt und die individuelle Problematik mit ihren direkten und indirekten Handlungsanweisungen für den FDM Therapeuten berücksichtigt.
"Es gibt in der Ernährung keine pauschalen Weisheiten und schon gar keine Wahrheiten", gibt Uwe Knop im ZDF Mittagsmagazin im Interview mit Moderatorin Susanne Conrad zu bedenken.


So sieht es auch das FaszienDistorsionsModell: Schon das Verwenden des Wortes Modell beim FDM impliziert, dass es sich hierbei um eine Annäherung an die Wirklichkeit handelt und kein Annehmen einer Wahrheit. Das schon macht, wie bei den Ansätzen der "Echten Esser" von Uwe Knop, Ratschläge von manuellen oder orthopädischen Behandlern wie "Damit müssen Sie leben", "Nehmen Sie ab" oder "Hören Sie auf zu rauchen", die lebensverlängernd oder gesundheitserhaltend wirken sollen, obsolet. "Es gilt immer nur das, was Ihr Körper will, denn jeder Mensch ist ein Individuum und lebt ein individuelles Leben", meint Knop im ZDF Mittagsmagazin weiter.

Das Interview mit dem Frankfurter Ernährungswissenschaftler Uwe Knop beim ZDF Mittagsmagazin unter: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/462#/beitrag/video/1481036/Uwe-Knop:-Mit-Hunger-und-Lust-essen

Montag, 31. Oktober 2011

Weitere FDM Kurse in Krakau, Polen durch Typaldos Akademie

Die Typaldos Akademie von Dr. Christian Stein und Christoph Rossmy D.O. DROM hat weitere FDM Kurse in Krakau angekündigt. Auf der Internetseite der Typaldos- Akademie sind für 2012 weitere Kurse in Krakau an der Fortbildungsinstitution AG- Reha, die von Agnieszka Piechowic geführt wird, angekündigt.
Neben den Kursen in Krakau Polen gitb es noch weitere FDM Kursanbieter in Polen, doch diese werden leider nicht auf der Internetseite der EFDMA geführt, bzw. werden deren FDM Seminare dort nicht beworben, obwohl sie von der EFDMA lizensiert sind.
Kursleiter der FaszienDistorsionsModell Kurse in Polen ist der FDM Instruktor Christoph Rossmy DO DROM aus Haltern am See, der  noch von dem Begründer des FaszienDistorsionsModells Dr. Stephen Typaldos D.O. selbst gelernt hat.
Erst vor einigen Wochen hatte der erste FDM Kurs in Krakau an der AG- Reha mit einer FDM Prüfung bei Christoph Rossmy abgeschlossen und dabei hatte sich gezeigt, wie engagiert die polnischen FDM Begeisterten zu Werke gehen. Es steht zu erwarten, dass in Polen die Verbreitung und Nutzung des FaszienDistorsionsModells (FDM) und der Typaldos Manual Therapy (TMT) noch große Schritte machen wird.

Sonntag, 30. Oktober 2011

FaszienDistorsionsModell Kurse 2012 von der AIM Online

Die Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) von Prof. Matthias Fink aus Hannover hat ihr Programm an FaszienDistorsionsModell Kursen für 2012 veröffentlicht.
Zu dem bisherigen Standort Hannover, kommen nun auch FDM Seminare in München dazu, die von Dr. Georg Harrer (Wien) und seinem Team abgehalten werden.
2012 wird es auch FDM Level 2 Kurse bei der AIM geben und FDM Seminare zu Special Themen. Unter anderem wird es wieder einen FDM Kurs mit Klaus Eder (Deutsches Olympia Team, Deutsche Fußball Nationalmannschaft) geben.
Das Programm an FDM Kursen und FDM Special Seminaren ist auf der Internetseite der AIM einsehbar.

Samstag, 29. Oktober 2011

Seminar Faszien und Schmerz

Die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) veranstaltet mit dem Klinikum der LMU München Klinik für Anästhesiologie-Schmerzambulanz das Seminar "Faszien als mögliche Schmerzquelle?" mit dem Ulmer Faszienforscher und Rolfing- Therapeuten Dr. Robert Schleip.
Dr. Robert Schleip, der auch im August auf dem Internationalen FDM Kongress in Wien neue Erkenntnisse zu Faszien vorstellte, zählt weltweit zu einem der versiertesten Forscher und Multiplikator auf dem Gebiet der Faszien.
Faszien rücken interdisziplinär immer mehr in den Focus medizinischer Aufmerksamkeit. Maßgeblich auch durch die Arbeit in Faszienforschung und Informationsveranstaltungen über Faszien von Dr. Robert Schleip sind große Fortschritte zu verzeichnen. Er ist auch einer der indirekt Mitverantwortlichen und Unterstützer für das Stattfinden des Faszienkongresses in Vancouver im März nächsten Jahres.
Das jetzige Seminar, das am Hörsaaltrakt des Klinikums Großhadern in München statt findet, ist auch wieder ein Schritt in Richtung der Wahrnehmung und Nutzung von Faszien innerhalb des therapeutischen Feldes.
Auch die mediale Aufmerksamkeit von manuellen Behandlungsformen, die effektiv sind und sich als Wirkungsort auf Faszien beziehen, steigt: Am Anfang dieser Woche berichtete schon das österreichische Fernsehen ORF 2 über eine neue Faszientherapie durch Dr. Georg Harrer aus Wien. Dr. Harrer repräsentierte das FaszienDistorsionsModell nach Dr. Stephen Typaldos in dem Fernsehbeitrag über das FaszienDistorsionsModell und in einem anschliessenden Live- Studio Auftritt.
Das Seminar "Faszien als mögliche Schmerzquelle ?" ist eine von der Bayrischen Landesärztekammer anerkannte Veranstaltung.



Dienstag, 25. Oktober 2011

Artikel über Zusammenhang von Fibromyalgie und Faszien

Der dritte Faszienkongress hat einen weiteren hochinteressanten Artikel über den Zusammenhang vom Fasziensystem und dem als Fibromyalgie klassifizierten Beschwerdebild Online gestellt. Der Artikel wurde von Dr. Ginevra L. Liptan MD verfasst, die auch das Buch"Figuring out Fibromyalgia: Current Science and the Most Effective Treatments" (Kindle Edition) geschrieben hat. Somit gilt Dr. Liptan als profunde Kennerin auf dem Gebiet der Fibromyalgie. Auch wenn die Ursache von Fibromyalgie weiter unklar bleibt, so gibt es Hinweise darauf, dass Wahrnehmungs- und Sendungsstörungen in und aus der Peripherie eine Rolle spielen. Auch hier bieten sich die Faszien als Wahrnehmungs- und Sinnesorgan als therapeutischer Ansatz an.
Schon der Begründer des FaszienDistorsionsModells (FDM), Dr. Stephen Typaldos D.O., gab im Zusammenhang von Fasziendistorsionsmodell und Fibromyalgie zu bedenken, dass so viele FaszienDistorsionen in einem Gebiet die Wahrnehmung überlasten würden. Er empfahl ein sehr klar strukturiertes Vorgehen, um die verschiedenen Verdrehungen der Faszien nacheinander zu bearbeiten. Als erstes empfahl er die Verklebungen zu lösen, was in den ersten FDM Behandlungen recht schmerzhaft aber auch erleichternd für die "Fibromyalgie" Klassifizierten sein kann.
Wichtig ist es nach dem FaszienDistorsionsModell nach Dr. Georg Harrer (Wien), einem von Dr. Typaldos noch zu seinen Lebzeiten autorisierten FDM Instruktor, dass eine Diagnose eine handlungsorientierte Arbeitshypothese darstellt. Der Begriff Fibromyalgie ist demnach schwer zu behandeln, während ein "ziehender Schmerz im Rücken" schon einen therapeutischen Handlungsansatz bietet, indem dort die Faszienverdrehungen bearbeitet werden können.
Fraglich ist allerdings, ob die Fixierung auf eine anatomische Struktur wie Faszien (österreichisch Flachsen) nicht schon wieder ein Schritt zurück zu theoretischen Denkmodellen bedeutet, die weg vom Patienten führen. Letzendlich soll nach dem FaszienDistorsionsModell der Patient in der Praxis als Experte für seinen Körper im Vordergrund stehen und nicht theoretisches Hintergrundwissen des Klinikers.
Die Forschungen und Artikel zu Faszien können sinnvolle Bilder und Modelle liefern, mit denen Therapeuten bessere Vorstellungen von der Behandelbarkeit der Beschwerden ihrer Klienten haben, aber sie bleiben letztendlich Modelle, die sich daran orientieren müssen, was den Patienten am besten gegen ihre Leiden hilft.

Fascia Research Congress Vancouver: Artikel über Faszien von Helen M. Langevin

Die Veranstalter des dritten Faszienkongresses Ende März nächsten Jahres in Vancouver, Kanada haben erneut einen interessanten Artikel zu Faszien verlinkt. Auf dem facebook Account des Fascia Research Congresses (FRC 3) kann man einen Link zu einem Archiv- Artikel der us- amerikanischen Forscherin Helen M. Langevin MD auf scribd.com einsehen.
Der Artikel ist Elsevier entnommen und dort vor sechs Jahren unter der Rubrik "Medical Hypotheses" veröffentlicht worden. In der Szene der an Faszien Interessierten Forscher und Therapeuten stellt der Artikel einen Meilenstein dar.
Helen Langevin MD vertritt in dem Artikel die Ansicht, dass Faszien im menschlichen Organismus lange Zeit in ihrer Rolle und Bedeutung für die Entstehung von Beschwerden, sowie als sensorisches Organ, vernachlässigt wurden. Alle anderen Systeme und Strukturen wie Muskeln, Knochen, Gelenke, Nerven und andere, sind weit erforscht. Und es werden immer wieder Verfahren gesucht und Theorien erforscht, die Beschwerden mit diesen Strukturen und Systemen in Verbindung bringen.
Dabei verlaufen die Faszien zum Teil ohne Unterbrechung durch unseren Organismus und enthalten dabei viele Sensoren für Schmerzen und zur Körperwahrnehmung und Kontrolle von Bewegungsabläufen. Langevin verbindet in ihrem Artikel über Faszien biomechanische Erkenntnisse über Faszien mit biochemischen Tatsachen und zieht anhand dieser wissenschaftliche Schlußfolgerungen in Bezug auf die Funktionen der Faszien in unserem Körper.
Es lohnt sich, nicht nur für potentielle Teilnehmer dieses Ereignisses im März im kanadischen Vancouver, immer mal wieder auf den facebook account des Fascia Research Congresses zu schauen, weil ständig alte neue interessante Artikel zu Faszien eingestellt werden.

Montag, 24. Oktober 2011

Bericht über "Faszientherapie" bei ORF durch Dr. Georg Harrer

Der heutige Bericht über das FaszienDistorsionsModell und Dr. Georg Harrer ist auf eine große Resonanz gestossen.


Auf der Internetseite des österreichischen Fernsehsenders ORF2 ist dieser in der ORF TVthek schon unter unter folgendem Link zur Faszientherapie anzuschauen. Neben Dr. Georg Harrer, der dort einen Patienten mit Nackenbeschwerden und eine Patientin mit Kniebeschwerden behandelt, ist auch Dr. Markus Breineßl zu sehen.

 Dr. Markus Breineßl ist FDM Instruktor und Facharzt für Physikalische Medizin und war auch Vortragender auf dem Internationalen FDM Kongress in Wien im Sommer dieses Jahres.


Im Anschluß an die FDM Behandlungen und die Interviews mit den FDM Patienten ist Dr. Georg Harrer (oben zu sehen) noch im Studio der ORF Sendung Herbstzeit zu Gast. Herbstzeit Moderatorin Elisabeth Engstler befragt Dr. Harrer zum Fasziendistorsionsmodell und was man damit behandeln kann. Dadurch erfahren die Zuschauer, dass die Rolle der Faszien als Sinnesorgan in der Medizin und vor allem in manuellen Therapieverfahren eine immer größere Bedeutung erfahren.
Dr. Harrer stellt in diesem Zusammenhang noch einmal dar, wie wenig "Abnutzung" und Beschwerden unbedingt miteinander zu tun haben müssen und wie Fasziendistorsionen dabei häufig für Beschwerdebilder sorgen können. Im Gegensatz zu der Diagnose "Abnutzung" ist die Diagnose "Fasziendistorsion" eine handlungsorientierte Diagnose, die zu einer konkreten Handlungsanweisung für den kundigen FDM Therapeuten führt.
Daneben kommt in dem Interview mit Dr. Georg Harrer gut die Praktikabilität des FDM im Sport zur Sprache. Die manuelle Behandlung von Sportlern führt schnell zu Resultaten und ist gerade im Profisport von Vorteil, da keine Medikamente eingesetzt werden und es zu keinen Ruhigstellungen kommt.

Dr. Georg Harrer im Studio bei ORF 2 Sendung Herbstzeit zu Faszientherapie

In diesen Minuten ist der Wiener Arzt und FDM Instruktor Dr. Georg Harrer zu Gast im Studio der Sendung "Herbstzeit" beim österreichischen Fernsehsender ORF.  Dr. Harrer, der in Wien in der Perfektastrasse im 23. Wiener Bezirk Leisnig in einer Ordination praktiziert, wird als Experte einer Faszientherapie vorgestellt. Dr. Georg Harrer ist Gründungspräsident der europäischen FDM Organisation EFDMA und profunder Experte auf dem Gebiet der Diagnose und Behandlung nach dem FaszienDistorsionsModell (FDM). Der Begründer des FDM, Dr. Stephen Typaldos D.O. hatte Dr. Harrer beauftragt, das Konzept des FaszienDistorsionsModells, das nach Dr. Typaldos Verdrehungen der Faszien (österreichisch: Flachsen) unter anderem anhand der Körpersprache der Betroffenen diagnostiziert und behandelt, zu verbreiten.
Aufgrund der zu erwartenden großen Nachfrage nach der Fernsehsendung Herbstzeit mit Dr. Georg Harrer, der als Allgemeinmediziner und Schmerztherapeut vorgestellt wird, hat die europäische FDM Gesellschaft EFDMA eine Hotline für Interessierte an der "Faszientherapie" eingerichtet:
Unter der österreichischen Telefonnummer 0681 20165627  kann sich dort weiter über das FaszienDistorsionsModell informiert werden.

Afrikanische FDM Gesellschaft führt im Januar FDM Modul 3 Seminar mit Dr. Georg Harrer durch

Die afrikanische FDM Gesellschaft wird im kommenden Januar ein FDM Level 1 Modul 3 Seminar in Ouagadougou (Hauptstadt von Burkina Faso) stattfinden lassen. Das erste Modul 3 FDM Seminar in Afrika wird unter der Leitung des FDM Instruktoren Dr. Georg Harrer (Wien) durchgeführt werden.
Es wird eine große Delegation von FDM Therapeuten und FDM Instruktoren aus Europa und vermutlich den USA das Seminar mit Dr. Harrer und die ausgebildeten afrikanischen FDM Kollegen begleiten und unterstützen. Für das Seminar laden die afrikanische FDM Gesellschaft und der Organisator, Dr. Ouedraogo Issa, noch herzlich weitere von der europäischen FDM Gesellschaft autorisierte FDM Therapeuten und FDM Instruktoren ein, die Bildung einer FDM Community in Afrika zu unterstützen.
Die afrikanischen FaszienDistorsionsModell Begeisterten waren schon kürzlich auf dem, von Dr. Georg Harrer mit- organisierten Internationalen FDM Kongreß in Wien mit einer großen Delegation vertreten.
Das Interesse an einem Konzept wie dem FaszienDistorsionsModell, was ebenso effektiv wie kostengünstig ist, ist in den afrikanischen Ländern sehr groß und wird gerade von der europäischen FDM Association (EFDMA) und Dr. Georg Harrer stark unterstützt.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Dr. Georg Harrer im ORF mit Fasziendistorsionsmodell

Der in Wien praktizierende Arzt und FDM Therapeut Dr. Georg Harrer wird am morgigen Montag das Fasziendistorsionsmodell (FDM) im Österreichischen Rundfunk (ORF) präsentieren.
Dr. Georg Harrer ist ein direkter Schüler des Begründers des FaszienDistorsionsModells, des us- amerikanischen Arztes, Osteopathen, Sport- und Notfallmediziners Dr. Stephen Typaldos D.O. .
Dr. Stephen Typaldos hatte durch Analysieren der Körpersprache einen Weg gefunden, Beschwerden von Patienten effektiv und spezifisch zu behandeln. Leider verstarb Dr. Stephen Typaldos im Jahre 2006 im Alter von 49 Jahren an einer Herzattacke.
Dr. Georg Harrer wurde direkt von Dr. Typaldos vor seinem Tode beauftragt, das FaszienDistorsionsModell (oder kurz FDM) in Europa zu verbreiten und zu unterrichten. Mit anderen Schülern gründete Dr. Harrer unter anderem die europäische FDM Association (EFDMA), deren Präsident er auch bis vor einigen Jahren war und organisierte in diesem Jahr den Internationalen FDM Kongress "20 Jahre Triggerband" in Wien.
Dr. Harrer unterrichtet das FaszienDistorsionsModell (FDM) an der Arbeitsgemeinschaft Interdisziplinäre Medizin (AIM) von Prof. Matthias Fink in Hannover und München und am Typaldos Seminar von Dr. Markus Breineßl in der Wiener Neustadt. Aufgrund der hohen Nachfrage und des vielfachen Einsatzes des FDM im Sport, hielt Dr. Harrer in diesem Jahr gemeinsam mit Klaus Eder (Deutsche Fußballnationalmannschaft, Deutsches Olympia Team, Bayern München) ein FDM Seminar "FDM in der Sporttraumatologie" in Hannover bei der AIM.
Dr. Georg Harrer ist Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin.
Termine für Behandlungen nach dem FaszienDistorsionsModell (FDM) nimmt Dr. Harrer in seiner Ordination in der Perfektastrasse im 23. Wiener Bezirk Liesing war. Dort arbeitet er nach dem FaszienDistorsionsModell (FDM) gemeinsam mit seinem Kollegen und FDM Instruktor Dr. Markus Breineßl.
Viele Beiträge des ORF können, wenn sie verpasst wurden, in der ORF TVThek noch einmal auf der Internetseite des Österreichischen Rundfunks nachgeschaut werden.

Samstag, 22. Oktober 2011

Erneut FDM Arbeitsgruppe in Hannover

Am heutigen Samstag fand erneut in Hannover ein Treffen einer FDM Arbeitsgruppe statt. Bei den FDM Arbeitsgruppen, die aus Mitgliedern der europäischen FDM Association EFDMA bestehen, geht es neben dem fachlichen Austausch auch um die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen, die nach dem FaszienDistorsionsModell arbeiten. Dazu dienen unter anderem Patientenanalysen und -behandlungen, die in den FDM Arbeitsgruppen durchgeführt werden. Neben Fragen aus der Praxis werden hierbei auch theoretische Grundlagen des FaszienDistorsionsModells erläutert.
Zu der jetzigen FDM Arbeitsgruppe in Hannover waren zehn FDM Therapeuten nicht nur aus Hannover, sondern auch aus Braunschweig, Burgdorf, Celle und Peine gekommen.
So unterschiedlich die ausübenden Berufsgruppen wie Internisten, Chirurgen, Physiotherapeuten und Heilpraktiker oder vorherig angewandten Behandlungsverfahren wie Osteopathie, Manualtherapie oder Chirotherapie sind, so unterschiedlich sind auch die Praxisabläufe und konsultierenden Patienten im FaszienDistorsionsModell. Während FDM Therapeuten ärztlichen Ursprungs meist die Patienten als Erste sehen, sind FDM Therapeuten mit osteopathischem Hintergrund häufig die letzten Therapeuten, die von Patienten aufgesucht werden. Entsprechend dieser Realitäten der verschiedenen FDM Berufsgruppen zeichnen sich auch die innere Haltung und die Beschwerdebilder der konsultierenden Patienten aus. Auch aus diesem Grund sind die FDM Arbeitsgruppen wichtig, weil ein Austausch und eine bessere Vernetzung der FDM Therapeuten der EFDMA in einer Region sich in einer noch spezifischeren und effektiveren Versorgung der Patient durch das FaszienDistorsionsModell, die Fascial Distortion Medicine und die Typaldos Manual Therapy niederschlagen wird.
Stehend von links nach rechts: Charlotte Albers (FDM- Therapeutin Hannover,  Notärztin, Fachärztin für Innere Medizin), Gert Loosen (FDM Therapeut Bad Harzburg, Schulleiter Kortexmed), Carsten Bünning (FDM Therapeut Peine /Ilsede, Osteopathie), Jana Behrens (FDM Therapeutin Hannover), Heiko Roddewig (FDM Therapeut Burgdorf), Prof. Matthias Fink (Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Klinik für Rehabilitationsmedizin), Susanne Regge (FDM Therapeutin Hannover- Langenhagen, Fachärztin für Chirurgie), Evgeny Haimov (FDM Therapeut Hannover), Arne Müller (FDM Therapeut Hannover; vorne: Dr. Detlef Luft (FDM Therapeut Celle, Facharzt für Allgemeine Chirurgie und Innere Medizin)

In der jetzigen FDM Arbeitsgruppe wurden vier Patienten vorgestellt und theoretische und berufspolitische Fragen erörtert. Es tauchen in der Praxis bei den Patienten sich wiederholende schwierig zu beurteilende Körpersprachen auf. Unter anderem diskutiert und bei Patienten in der FDM Arbeitsgruppe gesehen, wurde auch das auf dem FDM Kongress in Wien von Dr. Byron Perkins, dem jetzigen Präsident der us-amerikanischen FDM Organisation AFDMA, vorgestellte "C- Sign".
Andere Themen waren die Beurteilungen von Erkrankungen wie beispielsweise Knochennekrosen und ihre Deutung und Behandlung nach dem FaszienDistorsionsModell oder der Einfluss von Stoffwechseländerungen auf Kontinuum Distorsionen (Continuum Distorsions).
Aufgrund des großen Bedarfes und der jetzigen erfolgreichen Durchführung von FDM Arbeitsgruppen im Raum Hannover wird es sicherlich im November schon das nächste FDM Treffen geben.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Neue FDM Kurse der Typaldos Akademie und neu gestaltete Internetseite

Die Typaldos Akademie von Dr. Christian Stein (Hannover) und Christoph Rossmy D.O. DROM (Haltern am See), ein deutscher FDM Kursanbieter, hat auf seiner neu gestalteten Internetseite die Kurse für das kommende Jahr Online gestellt.
Hier kommen als neue offizielle Kursorte für FDM Kurse unter anderem Stuttgart und Krakau hinzu.
Auch in Kassel wird es FDM Seminare durch die Typaldos Akademie beim Therapeizentrum Kassel geben.
Neben den FDM Kursinformationen gibt es auf der Seite der Typaldos Akademie noch die FDM Studien von Dr. Stein und C. Rossmy einzusehen und es werden Informationen zum FaszienDistorsionsModell geboten und Hintergründe zu Faszien.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Forum von Osteokompass: Forderung nach OsteoLeaks von Peter Wührl

Der Hamburger Osteopath Peter Wührl D.O. hat im Forum der osteopathischen Internetseite Osteokompass erneut einen Eintrag zur Umstrukturierung der Osteopathieszene im deutschsprachigen Raum gepostet. Damit sorgt Peter Wührl D.O. neben seinem Osteopathieblog "funny bones" weiter für Wirbel in der deutschsprachigen Osteopathieszene.
Mit seinem Offenen Brief an die osteopathischen Qualitätssicherer hatte Peter Wührl schon die magische Grenze von fünfzigtausend Zugriffen überschritten, die aber wohl geschönt durch Fake- Zugriffe scheint. Es scheinen ein paar tausend Zugriffe im Forum von Osteokompass auf Peter Wührls Eintrag zur osteopathischen Qualitätssicherung zu sein- was aber immernoch die höchste Zugriffsrate ist. Dafür verleiht der Osteopathie- und Fasziendistorsionsmodellblog hier den Goldenen Pümpel.


Das ist er: Der Goldene Pümpel (Golden Masterplumber)

Newsletter des Fascia Research Congress erschienen

Der heute verschickte Newsletter zum kommenden Fascia Research Congress in Vancouver (FRC 3) weist auf die Workshops hin und gibt einen Vorausblick auf die Gremien des Kongresses. Bei den Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen rund um das Thema Faszien sind wieder die innovativen Kräfte auf dem Gebiet der Faszien mit dabei wie Dr. Robert Schleip, Prof. Jean Claude Guimberteau oder Leon Chaitow.
Auch bei den Workshops geht es unter anderem um die Fascia Manipulation (Stecco Familie) Technik, Einblicke in die Welt der Faszien durch Bildgebung, interdisziplinäre therapeutische Ansätze zur Faszienbehandlung wie Feldenkrais, Functional Fascial Taping (FFT) oder Fascial Stretch Therapy.

FaszienDistorsionsModell Prüfungen erfolgreich in Hannover abgeschlossen

Am letzten Wochenende haben in Hannover wieder FDM Prüfungen zum Abschluss der FDM Level 1 Kursreihe stattgefunden.
Viele der Teilnehmer der FDM Prüfung hatten vorher den Praktikumskurs der Arbeitsgemeinschaft für Interdisziplinäre Medizin (AIM) Hannover besucht. In diesem Kurs wurden die FDM Techniken noch einmal unter der Leitung von Dr. Georg Harrer (Wien) wiederholt.
Die FDM Prüfungen wurden von Dr. Harrer und auch von den neu legitimisierten FDM Instruktoren Dr. Wilhelm Kurz (Osnabrück) und Markus Nagel (Osnabrück), sowie von mir (Thorsten Fischer FDM Hannover) abgenommen.
Als Beisitzer fungierten Prof. Matthias Fink (Hannover), Konstanze Kühne (FDM Nienburg) und Jan Helge Lorenz (FDM Hildesheim).
Auch hier in Hannover wurde bei der FDM Prüfung wieder sichtbar, wie sehr sich die FDM Teilnehmer im Rahmen des FaszienDistorsionsModells bewegen. Viele theoretische Grundlagen des Modells wurden gut dargestellt und in den FDM Techniken umgesetzt.
Ein Ziel, welches Dr. Georg Harrer vorher im FDM Unterricht formuliert hatte- nämlich dass nach Abschluss der FDM Level 1 Prüfung und des FDM Level 1 Praktikumskurses die Teilnehmer in der Lage sein sollten, sich eigene FDM Techniken zurecht zu legen- wurde in der Prüfung sichtbar: Wenn das Modell grundsätzlich verstanden wird, wird es durch die Teilnehmer der von der EFDMA legitimisierten FDM Kurse, sehr innovativ umgesetzt. Sinn ist es nicht, dass nur Techniken der Typaldos Manual Therapy von den FDM Instruktoren kopiert werden, sondern dass FDM Therapeuten selbst eigene Ideen umsetzen und das FDM weiter bereichern, um noch schneller zum Ziel zu gelangen und Patienten schneller helfen zu können. Gute Beispiele, die im Rahmen des FDM Praktikumskurses an der AIM am Wochenende präsentiert wurden, waren eine Technik zur Behandlung einer Tektonischen Fixation am mittleren Rücken von Dr. Wilhelm Kurz und eine Variante der Wandtechnik für den unteren und mittleren Rücken von Evgeny Haimov (FDM Hannover).

Neues Fasziendistorsionsmodell Video zu FDM Behandlung bei Tennisellenbogen

Der japanische FDM Therapeut und FDM Instruktor Keisuke Tanaka FDM O. hat erneut ein Fasziendistorsionsmodell Video zur FDM Behandlung eines Ellenbogen hochgeladen. Angegeben ist das Beschwerdebild des älteren männlichen Patienten als Tennisellenbogen (tennis elbow).
Auf den Videos von Tanaka kann man nicht exakt die Behandlung nachvollziehen, da der Behandlungsbereich und das Gesicht des Patienten stets verpixelt sind. Allerdings lässt sich der Effekt der FDM Behandlung des Tennisellenbogens durch Keisuke Tanaka FDM O. gut nachvollziehen, da der Patient jedesmal nach der FDM Intervention durch Tanaka den Arm besser bewegen und größere Gewichte heben kann.
Tanaka hat dieses Fasziendistorsionsmodellvideo und weitere unter tanakaorthopathic hochgeladen. Seine ersten FDM Videos haben schon Zugriffe im vierstelligen Bereich.
Auf dem jetzigen Video ist wieder gut zu sehen, wie effektiv die FDM Behandlung sich innerhalb kürzester Zeit  auswirken kann und wie glücklich der Patient ist.

Samstag, 15. Oktober 2011

Fasziendistorsionsmodell- Kurse: Erneut zwei Instruktoren von EFDMA

Von der europäischen Fasziendistorsionsmodell Gesellschaft EFDMA sind erneut zwei FDM Instruktoren legitimisiert worden.
Dr. Wilhelm Kurz und Markus Nagel als langjährige FDM Therapeuten bestanden am Freitag ihre FDM Instruktor Prüfung.
Die beiden aus Osnabrück stammenden FDM Therapeuten und nun FDM Instruktoren sind seit einigen Jahren an der Arbeitsgemeinschaft für Interdisziplinäre Medizin (AIM) von Prof. Matthias Fink aus Hannover tätig und besuchten auch schon den FDM Kongress in Wien und Internationale FDM Treffen wie den FDM International Course in Tokio im Feburar dieses Jahres und in Osaka.
Dr. Wilhelm Kurz und Markus Nagel mit dem Golden Masterplumber nach der bestandenen FDM Instruktor Prüfung nach Kriterien der EFDMA



Die bestandene FDM Instruktor Prüfung kann also getrost als Krönung ihrer langjährigen FDM Karriere gesehen werden. Damit stehen zur Verbreitung des Fasziendistorsionsmodells nach Dr. Stephen Typaldos und der von ihm legitimierten Organisationen wie der EFDMA nun noch mehr kundige und erfahrene FDM Experten zur Verfügung.